
In Hamburg-Sülldorf beginnt hinter den letzten Häusern offenes Land. Nördlich von Bundesstraße und Bahn liegt die Feldmark, ein Geestgebiet, in dem auf rund 21 Metern Höhe die Wedeler Au entspringt. Weiter nach Nordwesten schließt sich der Forst Klövensteen an. Ein großer Teil dieser Landschaft steht unter Schutz.
Baustellen am Rand solcher Flächen bekommen oft Auflagen zum Natur-, Gewässer- und Bodenschutz. Wir setzen sie im Baustellenalltag um: mit ökologischer Baubegleitung, Kontrollen von Schutzzäunen und Gehölzschutz sowie einer Dokumentation, die gegenüber Behörden belegt, was auf der Baustelle geschehen ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Landschaftsschutzgebiet Sülldorf umfasst rund 434 Hektar und wurde 1972 verordnet. In Landschaftsschutzgebieten sind Eingriffe in Boden, Gehölze und Landschaftsbild nur eingeschränkt erlaubt. Wer an seinem Rand baut, muss Lagerflächen, Zufahrten und Zäune so planen, dass die geschützten Flächen unberührt bleiben.
Die Wedeler Au ist im Hamburger Abschnitt als europäisches Fischgewässer nach der Wasserrahmenrichtlinie eingestuft. Schlamm, Zementwasser oder Kraftstoff aus einer Baustelle können über Gräben und Senken in den Bach gelangen. Für den geplanten Regionalpark Wedeler Au ist der Bach als Leitgewässer vorgesehen, extensiv genutztes Grünland und naturnahe Gewässer sollen erhalten bleiben.
Auf den Feuchtwiesen am Ober- und Mittellauf brüten Kiebitz, Bekassine, Braunkehlchen und Eisvogel. Lärm, Licht und Bewegung während der Brutzeit können solche Arten vertreiben. Zudem reicht die Besiedlung hier bis in die Steinzeit zurück, Hügelgräber und ein Urnenfriedhof sind bekannt. Bei Erdarbeiten können deshalb archäologische Funde auftauchen, die gemeldet werden müssen.

Wir überwachen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, weisen Gewerke vor Beginn ein, kontrollieren Schutzbereiche und halten Abweichungen mit Fotos und Protokoll fest.
Wo die Genehmigung Schutzzäune verlangt, kontrollieren wir sie regelmäßig, leeren Fangeimer, setzen Tiere fachgerecht um und dokumentieren die Funde für die Naturschutzbehörde.
Wir prüfen Tankstellen, Waschplätze und Betonreste, achten auf Abstand zu Gräben und Senken und sorgen dafür, dass Oberboden getrennt gelagert und wieder eingebaut wird.
Bäume und Hecken am Baufeld werden mit Schutzzäunen gesichert. Rodungen und laute Arbeiten nahe den Wiesen stimmen wir auf die Brutzeiten der Vögel ab.
Auflagen aus Genehmigung und Landschaftsschutz werden im Alltag tatsächlich eingehalten.
Gräben und Bach bleiben frei von Schlamm, Zement und Kraftstoff.
Brutvögel und Amphibien werden nicht unnötig gestört.
Eine lückenlose Dokumentation erleichtert die Abnahme durch die Behörden.
→ Wir legen vorab Absetzbecken oder Filtersperren an, leiten Wasser kontrolliert ab und prüfen nach jedem Starkregen, ob Schlamm in Gräben gelangt ist.
→ Lärmintensive Arbeiten und Baufeldräumung legen wir nach Abstimmung mit der Behörde außerhalb der Brutzeit. Licht wird zur Baustelle hin ausgerichtet, nicht in die Landschaft.
→ Die Arbeiten an der Stelle werden angehalten, der Fund gesichert und dem Denkmalschutz gemeldet. Wir dokumentieren Lage und Zeitpunkt für die Bauleitung.
→ Feste Schutzzäune im Wurzelbereich und markierte Fahrwege verhindern das. Kommt es doch zu einem Schaden, melden wir ihn und klären die weitere Behandlung mit einem Baumsachverständigen.
Neubau und Umbau auf Grundstücken, die an Wiesen und Landschaftsschutzflächen grenzen und Gehölz- sowie Brutzeitschutz verlangen.
Arbeiten an Leitungen, Gräben und Wirtschaftswegen in offener Landschaft mit Bodenschutz und Kontrolle von Wassereinträgen.
Arbeiten im Umfeld der Wedeler Au und ihrer Zuflüsse, etwa im Rahmen von Renaturierung oder Wiedervernässung, mit strengen Auflagen zum Gewässerschutz.
Aushub im alten Dorf und an seinen Rändern, bei dem Bodendenkmale zum Vorschein kommen können.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und stellen zusammen, welche Schutzgüter auf und neben der Baustelle zu beachten sind.
Bei einer Begehung legen wir Schutzbereiche, Schutzzäune und Fahrwege fest und weisen die beteiligten Firmen ein.
Während der Bauzeit prüfen wir regelmäßig und nach Starkregen, betreuen Amphibienzäune und greifen ein, wenn Auflagen verletzt werden.
Protokolle, Fotos und Fundzahlen fassen wir in Berichten zusammen, die Bauherr und Behörde als Nachweis dienen.
Liegt eine Baustelle an der Grenze zum Landschaftsschutzgebiet, dann beginnt die Begleitung mit einer Begehung: Wir markieren Schutzbereiche, Bäume und Gräben, legen Lagerflächen und Fahrwege außerhalb fest und weisen jedes Gewerk vor Arbeitsbeginn ein. Danach kontrollieren wir in festen Abständen und nach jedem Starkregen.
Wenn die Genehmigung für die Laichzeit einen Amphibienzaun verlangt, dann stellen wir ihn rechtzeitig auf und kontrollieren ihn frühmorgens. Gefangene Tiere werden auf die andere Seite gebracht und gezählt. Die Zahlen gehen in einem Bericht an die Naturschutzbehörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Vorgaben fließen in den Einrichtungsplan ein, bevor der erste Container steht. Lagerflächen, Tankplatz und Waschplatz liegen dort, wo sie Boden und Gewässer am wenigsten gefährden. Auch die Entsorgung achtet darauf, dass Betonreste und Schlämme nicht auf der Fläche bleiben.
Unsere Logistikkräfte melden Auffälligkeiten aus dem Tagesbetrieb, etwa beschädigte Schutzzäune oder Wasser in der Baugrube. Damit wird Umweltschutz nicht zur getrennten Aufgabe, sondern läuft im Ablauf der Baustelle mit.
Das hängt von der Genehmigung ab. Liegt Ihr Vorhaben am Rand des Landschaftsschutzgebiets, nahe der Wedeler Au oder auf Flächen mit geschützten Arten, verlangen Behörden häufig eine Begleitung. Wir prüfen gern, welche Auflagen auf Sie zukommen.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen die Auflagen und schlagen eine ökologische Begleitung vor, die zu Bauzeit und Standort passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Sülldorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit