
Wegen seiner vielen Schutzgebiete gilt Hamburg-Rissen als „Grüne Oase“ der Hansestadt. Im Norden liegen der Forst Klövensteen und das Naturschutzgebiet Schnaakenmoor, im Süden das Naturschutzgebiet Wittenbergen am Elbufer, im Osten der Waldpark Marienhöhe als Landschaftsschutzgebiet. Durch den Norden fließt die Wedeler Au.
Wer in der Nähe solcher Flächen baut, muss Auflagen zu Artenschutz, Gewässern und Bäumen einhalten. Unsere ökologische Baubegleitung überwacht diese Auflagen auf der Baustelle, kontrolliert Schutzzäune und dokumentiert, was getan wurde. So bleiben Umweltkontrollen Teil des Bauablaufs.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Schnaakenmoor umfasst rund 100 Hektar Hoch- und Übergangsmoore, Binnendünen, Heiden, Trockenrasen und Feuchtwiesen, ein großer Teil ist FFH-Gebiet. Dort leben unter anderem Moorfrosch, Kreuzkröte, Nördlicher Kammmolch und Kreuzotter. Zur Wiedervernässung wurden Entwässerungsgräben am Moorrand geschlossen. Eingriffe in den Wasserhaushalt, etwa durch Grundwasserabsenkung bei einer Baugrube, sind in der Umgebung deshalb besonders sensibel.
Das Naturschutzgebiet Wittenbergen ist 67 Hektar groß. Zu ihm gehören Heideflächen mit Kratteichen, eine Binnendüne, der Geesthang zum Leuchtturm und Elbwiesen, die regelmäßig von der Tide überflutet werden. Dort wächst unter anderem die seltene Schachbrettblume. Baustellen am Elbhang müssen dafür sorgen, dass weder Boden noch Baustoffe in diese Flächen gelangen.
Die Wedeler Au ist ein 12,6 Kilometer langer Bach, der in Sülldorf entspringt und bei Wedel in die Unterelbe mündet. Sie bildet den Südrand des Klövensteen. Wo in ihrer Nähe gebaut wird, schützen wir das Gewässer vor Schlamm, Zementwasser und Kraftstoff.

Wir prüfen vor Baubeginn, welche Auflagen aus Genehmigung und Schutzgebietsrecht gelten. Danach kontrollieren ihre Umsetzung auf der Baustelle mit Fotos und Protokoll.
Wo Baufelder an Laichgewässer oder Wanderwege von Fröschen und Molchen grenzen, betreuen wir die Schutzzäune, kontrollieren Fangeimer und dokumentieren die Funde.
Wurzelbereiche von Kratteichen und altem Baumbestand auf den großen Grundstücken werden abgezäunt und regelmäßig auf Schäden geprüft.
Wir überwachen Absetzbecken, Lagerung von Kraftstoffen und den Umgang mit Aushub, damit nichts in Gräben, Moor oder Wedeler Au gelangt.
Auflagen werden erfüllt, bevor sie zum Baustopp führen können.
Geschützte Arten und Lebensräume am Rand der Baustelle bleiben unbeschädigt.
Jede Kontrolle ist belegt und für Behörden nachvollziehbar.
Die Begleitung läuft im Baustellenalltag mit und braucht keine eigene Koordination.
→ Ein Amphibienzaun lenkt die Tiere um. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit regelmäßig und bringen gefangene Tiere auf die sichere Seite.
→ Wir begleiten die Wasserhaltung mit den Auflagen der Genehmigung, dokumentieren Pegel und Einleitung und melden Abweichungen sofort an die Bauleitung.
→ Der Wurzelbereich wird mit festem Zaun geschützt, Fahrwege werden umgelegt und Schäden direkt festgehalten.
→ Wir legen vorab Rinnen, Absetzbecken und Abdeckungen an und kontrollieren sie nach jedem Regen.
Neubauten und Leitungsarbeiten im Norden des Stadtteils mit Amphibienschutz und Rücksicht auf den Wasserhaushalt.
Häuser oberhalb des Naturschutzgebiets Wittenbergen, bei denen Boden und Wasser nicht in Heide und Elbwiesen gelangen dürfen.
Leitungs-, Wege- und Brückenarbeiten am Bach mit Gewässerschutz und Kontrolle der Uferbereiche.
Einzelhausgrundstücke mit Eichen und anderen großen Bäumen, die während der Bauzeit geschützt bleiben.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Schutzgebietsvorgaben und stellen die Pflichten zusammen.
Amphibienzäune, Baumschutz, Absetzbecken und Tabuflächen werden vor Baubeginn aufgebaut.
In festen Abständen und nach Regen prüfen wir alle Maßnahmen und halten Befunde fest.
Sie erhalten Protokolle für Bauleitung und Behörden, am Ende eine Zusammenfassung.
Grenzt ein Baufeld an den Klövensteen und liegt in der Nähe ein Laichgewässer, dann stellen wir vor der Wanderzeit einen Amphibienzaun und kontrollieren ihn während der Saison täglich. Die Funde werden gezählt und gemeldet.
Wird ein Haus am Geesthang oberhalb der Elbwiesen gebaut, dann sichern wir Böschung und Aushub gegen Abschwemmen und prüfen nach Regenfällen, ob Material in Richtung Naturschutzgebiet gelangt ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzäune und Tabuflächen stehen im Einrichtungsplan, damit Lieferungen und Lager sie respektieren. Unsere Kräfte vor Ort sehen täglich, ob Zäune noch stehen und Wege eingehalten werden.
Auch Entsorgung und Wasserhaltung sind mit der Umweltbegleitung verbunden. So entsteht in Hamburg-Rissen ein Ablauf, in dem Artenschutz und Baufortschritt nicht gegeneinander arbeiten.
Meist dann, wenn die Genehmigung sie verlangt, etwa bei Baustellen nahe Schnaakenmoor, Klövensteen, Wedeler Au oder dem Naturschutzgebiet Wittenbergen. Auch bei altem Baumbestand oder Amphibienwanderwegen kann sie vorgeschrieben sein.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen, welche Kontrollen nötig sind. Dann begleiten Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Rissen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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