
Zwischen Notruf und Ankunft des Rettungswagens vergehen Minuten, in denen ein Verletzter Hilfe braucht. Auf einer abgelegenen Hofstelle am Feldrand von Hamburg-Sülldorf kann diese Spanne länger werden als in einer dicht bebauten Straße, weil Einsatzkräfte erst die richtige Zufahrt finden müssen. Wer dann schon neben dem Verletzten kniet, entscheidet viel.
Für solche Lagen stellen wir Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer. Sie übernehmen die medizinische Erstbetreuung, holen Hilfe, empfangen Notarzt und Feuerwehr an der Einfahrt und halten jede Hilfeleistung schriftlich fest. Welche Sachmittel dafür auf der Baustelle liegen, stimmen wir gemeinsam mit Ihnen nach Gefährdung ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die gesetzliche Grenze ist klar: DGUV Vorschrift 1 § 27 verlangt auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten einen Betriebssanitäter. Diese Zahl erreichen im Stadtteil vor allem große Wohnungsneubauten entlang der Bundesstraße oder Arbeiten, bei denen mehrere Firmen im Schichtwechsel auf einem Gelände tätig sind. Bei kleineren Vorhaben kann ein Sanitäter freiwillig für riskante Abschnitte sinnvoll sein.
Auf den alten Höfen nördlich der B 431 wird an Dachstühlen, Scheunen und Ställen gearbeitet. Absturz vom Dach, Schnittverletzungen an Kettensäge und Kreissäge oder Quetschungen beim Heben schwerer Balken sind dort typische Gefahren. Hinzu kommt Brandgefahr, sobald in Holzkonstruktionen geschweißt, getrennt oder mit offener Flamme abgedichtet wird.
Rund um den Bahnhof liegen Baufelder dicht an Gleisen, Schranken und Bahnsteig. Wer dort arbeitet, muss Sicherheitsabstände einhalten, oft unter Zeitdruck in Sperrpausen. Ein Sanitätsdienst, der Rettungswege zum Bahnsteig und zur Straße vorab kennt, verliert im Notfall keine Zeit mit der Suche nach dem kürzesten Zugang.

Betriebssanitäter stillen Blutungen, stabilisieren Brüche, betreuen Kreislaufprobleme bei Hitze und überwachen Verletzte, bis der öffentliche Rettungsdienst die Behandlung übernimmt.
Für Hofstellen und Grundstücke in zweiter Reihe vereinbaren wir einen klar beschriebenen Anfahrtspunkt, den die Leitstelle beim Notruf genannt bekommt. Wie weit die nächste Notaufnahme liegt, prüfen wir für jeden Standort einzeln.
Brandschutzhelfer begleiten Schweiß- und Trennarbeiten an Dachstühlen, bleiben nach dem letzten Funkenflug noch eine Weile vor Ort und bekämpfen Entstehungsbrände mit bereitgestellten Löschmitteln.
Jede Hilfeleistung wird für die Berufsgenossenschaft dokumentiert. Ob ein Defibrillator oder eine Trage auf der Baustelle bereitliegt, klären wir mit Ihnen bei der Planung.
Die Wartezeit bis zum Rettungsdienst wird mit fachkundiger Hilfe überbrückt.
Auch schwer auffindbare Hofzufahrten erreichen Einsatzkräfte ohne Suche.
Heißarbeiten an Holzkonstruktionen stehen unter ständiger Brandbeobachtung.
Große Baustellen erfüllen die Vorgabe der DGUV für mehr als 100 Versicherte.
→ Der Sanitäter beginnt sofort mit der Versorgung und hält den Verletzten ruhig. Eine zweite Kraft läuft zum vereinbarten Anfahrtspunkt am Hofeingang und führt den Rettungswagen über den Wirtschaftsweg heran.
→ Die Brandwache greift mit dem Löscher ein, bevor sich der Brand ausbreitet, lässt den Bereich räumen und alarmiert die Feuerwehr, falls das Feuer nicht sofort aus ist.
→ Der Sanitäter bringt ihn in den Schatten, kontrolliert Atmung und Kreislauf und entscheidet, ob ein Notarzt kommen muss. Danach achtet er darauf, dass alle Gewerke Trinkpausen einhalten.
→ Der vorab festgelegte Rettungsweg zeigt, auf welcher Seite Einsatzkräfte vorfahren. Der Sanitäter stimmt sich mit der Bauleitung ab, damit der Bahnbetrieb bei Bedarf gesperrt wird.
Mehrgeschossige Häuser an der Bundesstraße, bei denen in Spitzenzeiten mehr als 100 Versicherte auf dem Gelände arbeiten können.
Erneuerung von Dachstühlen und Scheunendächern mit Absturzgefahr, Sägearbeiten und Heißarbeiten an Holz.
Arbeiten nahe Gleisen und Bahnübergang in Sperrpausen, bei denen Rettungswege über beide Seiten der Strecke geplant sein müssen.
Abriss älterer Gebäude, bei dem herabfallende Teile, Staubbelastung und schwere Maschinen das Unfallrisiko erhöhen.

Wir klären mit Ihnen Zahl der Beschäftigten, Bauphasen und riskante Arbeiten und prüfen, ob die Grenze der DGUV erreicht wird.
Anfahrtspunkt, Rettungswege, Sanitätsraum, Alarmkette und benötigte Sachmittel werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Sanitäter und Brandschutzhelfer sind während der Arbeitszeit vor Ort, gehen die Abschnitte ab und weisen neue Firmen in den Notfallplan ein.
Hilfeleistungen und Beinahe-Unfälle werten wir mit der Bauleitung aus und passen Plan und Einsatzzeiten an die nächste Bauphase an.
Liegt ein großer Neubau an der Bundesstraße mit zeitweise über 100 Beschäftigten, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Wir richten mit der Bauleitung einen Sanitätsraum ein, hängen Notrufnummer und Anfahrtspunkt an jedem Treppenhaus aus und übergeben den Notfallplan an alle Firmen beim Einweisungsgespräch.
Wenn auf einer Hofstelle am Feldrand ein Dachstuhl erneuert wird, dann bleibt die Zahl der Beschäftigten zwar gering, die Arbeiten sind aber gefährlich und die Zufahrt ist schwer zu finden. Dann setzen wir einen Sanitäter für die Abbund- und Dachphase ein und kombinieren ihn mit einer Brandwache für die Heißarbeiten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Anfahrtspunkt ist nur so gut wie der Weg dahinter. Deshalb prüfen wir mit dem Einrichtungs- und Lieferplan, dass weder Container noch Paletten noch wartende Lkw den Rettungsweg zustellen. Auf engen Hofgrundstücken halten wir eine Fahrgasse dauerhaft frei.
Die Zugangskontrolle meldet dem Sanitäter, welche Firmen gerade auf dem Gelände sind. Gemeinsam mit Sicherheitsfachkraft und Bauleitung sprechen sie Gefahrenstellen regelmäßig durch. So sinkt die Zahl der Unfälle, bevor ein Notfallplan überhaupt gebraucht wird.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 dann, wenn mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle tätig sind. Für kleinere Vorhaben gibt es keine Pflicht. Bei Dacharbeiten oder Arbeiten an der Bahn kann ein Sanitäter für diese Abschnitte trotzdem sinnvoll sein.

Nennen Sie uns Größe, Bauzeit und besondere Arbeiten Ihres Vorhabens. Wir prüfen, ob die DGUV-Grenze erreicht wird. Danach schlagen wir einen passenden Einsatz vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Sülldorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit