
Hamburg-Lurup wirkt auf den ersten Blick wie ein dicht bebauter Stadtteil am Stadtrand. Zwischen Gewerbe und Wohnblocks liegen aber Gräben, Feldhecken, Knicks und alte Eichen, im Osten die Luruper Feldmark und gleich dahinter der Altonaer Volkspark, der zum Nachbarstadtteil Bahrenfeld gehört. Wer hier baut, trifft schnell auf Auflagen zu Bäumen, Gewässern und geschützten Arten.
Unsere ökologische Baubegleitung überwacht, dass diese Auflagen auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune und Baumschutz, achten auf Brutzeiten und Quartiere, beobachten Gräben und Grundwasser und dokumentieren alles für Behörde und Bauherr.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wasser ist im Stadtteil kleinteilig, aber empfindlich. Vorhorngraben, Schießplatzgraben und Lüttkampgraben führen Niederschlagswasser ab, der Vorhorngraben gilt im Landschaftsprogramm als wertvolles Kleingewässer. Die Bebauungspläne sehen vor, einen verrohrten Regenwasserkanal teilweise zu öffnen und Rückhalte- und Reinigungsflächen anzulegen. Schlamm, Zementwasser oder Öl dürfen diese Gräben nicht erreichen.
Der Untergrund verlangt doppelte Vorsicht. Ein Teil der Luruper Feldmark liegt in einem Bereich mit erhöhter Grundwasserempfindlichkeit, im Umfeld des Eckhoffplatzes wird ein älterer Grundwasserschaden mit Tetrachlorethen überwacht. Bei Wasserhaltung und Aushub ist deshalb zu klären, wohin gefördertes Wasser geht und wie Boden getrennt wird.
Gehölze und Tiere stehen unter Schutz. Für Lurup kartierte Feldhecken, Knicks, Baumreihen mit alten Eichen und Laubbäume in den Grünzügen unterliegen der Hamburgischen Baumschutzverordnung. In den Planverfahren wurden Brutvögel und Fledermäuse untersucht, für Vorhaben gelten die Vorschriften des § 44 Bundesnaturschutzgesetz.

Wir kontrollieren Schutzzäune um Bäume und Knicks, achten auf den Wurzelbereich bei Aushub und Fahrwegen und dokumentieren jede Abweichung.
Wir überwachen Absetzbecken, Ölbindemittel und Abstand zu Gräben und prüfen, dass kein trübes oder verunreinigtes Wasser eingeleitet wird.
Vor Fällungen und Abriss prüfen wir mit den Fachgutachtern auf Nester und Quartiere, halten Brutzeiten ein und begleiten Ersatzmaßnahmen wie Nistkästen.
Wo Gräben und Teiche in der Nähe liegen und die Genehmigung es verlangt, stellen und kontrollieren wir Amphibienzäune und dokumentieren die Funde.
Auflagen zu Bäumen, Gewässern und Arten werden auf der Baustelle sichtbar eingehalten.
Probleme fallen früh auf, bevor sie zu einem Baustopp führen.
Die Dokumentation steht bereit, wenn Behörde oder Bauherr nachfragen.
Umweltschutz läuft im Bauablauf mit, nicht als nachträgliche Einzelmaßnahme.
→ Wir schlagen eine lastverteilende Abdeckung oder eine verlegte Zufahrt vor und kontrollieren den Schutz regelmäßig.
→ Rinnen, Absetzbecken und Sperren werden nachgerüstet, die Einleitung wird kontrolliert und dokumentiert.
→ Wir prüfen mit den Fachgutachtern auf Vögel und Fledermäuse, verschieben Arbeiten bei Funden oder stimmen Ausnahmen mit der Behörde ab.
→ Wir klären mit der Wasserbehörde den Umgang mit dem geförderten Wasser und lassen bei Verdacht Proben nehmen.
Gewerbe- und Sportflächen auf bisherigen Wiesen und Weiden, mit Knicks, Feldhecken und Ausgleichsflächen.
Neubau mit verlegtem Grünzug und geöffnetem Regenwasserkanal, wie im Bebauungsplan Lurup 63 vorgesehen.
Entsiegelung und naturnahe Gestaltung früherer Schulflächen zwischen Vorhornweg und Schießplatzgraben.
Rückbau älterer Gebäude mit Prüfung auf Fledermausquartiere und Vogelnester.

Wir lesen Baugenehmigung, Gutachten und Auflagen und gleichen sie mit dem Bauablauf ab.
Baumschutz, Abstände zu Gräben und Absetzbecken werden vor Baubeginn umgesetzt.
Regelmäßige Begehungen prüfen, ob die Maßnahmen wirken und eingehalten werden.
Wir dokumentieren Kontrollen, Funde und Abweichungen für Behörde und Bauherr.
Liegt ein Vorhaben am Vorhornweg zwischen Feldmark, Baumreihen und Vorhorngraben, dann stehen mehrere Auflagen nebeneinander. Wir setzen vor Baubeginn die Schutzzäune um Gehölze, legen den Abstand zum Graben fest und richten eine Kontrolle für Absetzbecken ein.
Müssen auf dem Gelände ältere Gebäude weichen, dann prüfen wir sie vorher auf Vogelnester und Fledermausquartiere. Werden Ersatzquartiere verlangt, begleiten wir den Einbau und halten fest, wann und wo sie angebracht wurden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Begleitung arbeitet mit der Baustelleneinrichtung zusammen. Schutzzonen, Lagerflächen und Fahrwege werden gemeinsam geplant, damit Bäume und Gräben nicht nachträglich geschützt werden müssen.
Bei der Entsorgung stimmen wir uns mit der operativen Baulogistik ab, wenn Aushub aus belasteten Flächen getrennt gelagert und abgefahren wird.
Vor allem die Gräben im Osten des Stadtteils: Vorhorngraben, Schießplatzgraben und Lüttkampgraben. Sie nehmen Niederschlagswasser auf, der Vorhorngraben ist als wertvolles Kleingewässer eingestuft. Verunreinigtes Wasser von der Baustelle darf sie nicht erreichen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Auflagen, wir planen mit Ihnen die Umweltkontrollen für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Lurup. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit