
Wer in Hamburg-Sülldorf baut, hat eine Hauptachse und eine Bahnlinie, die den Stadtteil teilen. Die B 431 führt in West-Ost-Richtung hindurch, parallel dazu fährt die S1 nach Wedel. Dazwischen und daneben liegen Wohnstraßen, Hofzufahrten und Wege, auf denen Kinder, Radfahrer und Reiter unterwegs sind.
Unser Logistik-Management bringt Ordnung in diesen Verkehr. Wir planen, welche Lieferung wann kommt, auf welchem Weg sie fährt und wo sie entladen wird. Jeder Lkw erhält ein Zeitfenster, damit sich Fahrzeuge weder auf der Bundesstraße noch vor den Schranken stauen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am Bahnhof Sülldorf kreuzen Straßen die S-Bahn an Bahnübergängen mit Schranken. Die Strecke ist beiderseits des Bahnhofs eingleisig, Züge warten dort aufeinander. Während die Schranken geschlossen sind, steht der Verkehr. Ein Lieferplan, der Routen über einen Bahnübergang vorsieht, rechnet diese Wartezeit ein oder wählt eine Strecke ohne Querung.
Die vierspurige B 431 ist für Schwerverkehr gut befahrbar, abbiegen und halten ist dort aber schwierig. Lieferfahrzeuge sollen deshalb nicht am Fahrbahnrand auf die Einfahrt warten. Wir legen Wartepunkte fest, rufen Fahrzeuge im Takt ab und vermeiden so Rückstau im Berufsverkehr auf der Bundesstraße.
In den Wohngebieten südlich der Bahn liegen Grundschule und Kitas, nördlich davon Pferdebetriebe und Reitwege in Richtung Klövensteen. Lieferzeiten planen wir so, dass Bringzeiten am Morgen frei bleiben. Wo Reiter und Lkw denselben Weg nutzen würden, suchen wir eine andere Route oder begleiten das Fahrzeug.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Lieferungen täglich nötig sind, wo sie entladen werden und welche Flächen dafür frei bleiben müssen.
Lieferanten buchen feste Slots. So kommen Beton, Fertigteile und Ausbaumaterial nacheinander statt gleichzeitig. In Hamburg-Sülldorf berücksichtigen wir dabei Schulzeiten und den Berufsverkehr auf der Bundesstraße.
Wir legen Anfahrtswege fest, die enge Wohnstraßen und Bahnübergänge möglichst meiden. Außerdem bestimmen wir Wartepunkte, an denen Fahrzeuge auf ihren Abruf warten, ohne den Verkehr zu behindern.
Anwohner, Höfe und Einrichtungen erfahren vorab, wann mit Lieferverkehr zu rechnen ist. Beschwerden nehmen wir auf und passen den Plan an, bevor ein Konflikt entsteht.
Lieferfahrzeuge stehen nicht auf der Bundesstraße oder vor den Schranken.
Gewerke bekommen ihr Material in der Reihenfolge, in der sie es verbauen.
Schulwege und Reitwege bleiben in sensiblen Zeiten frei von Baustellenverkehr.
Nachbarn erfahren vorab von Lieferverkehr und haben einen Ansprechpartner.
→ Die Fahrzeuge werden über eine Route ohne Bahnquerung geführt oder mit Puffer abgerufen, damit die Wartezeit an der Schranke den Takt nicht sprengt.
→ Feste Zeitfenster verhindern das. Kommt trotzdem ein Fahrzeug zu früh, wartet es am vereinbarten Wartepunkt und nicht in der Wohnstraße.
→ In den Bringzeiten liefern wir nicht an oder setzen einen Einweiser ein, der Fahrzeuge an Querungen anhält und Kinder sicher vorbeilässt.
→ Wir stimmen den Termin mit dem Betrieb ab, sperren den Abschnitt kurzzeitig und begleiten das Fahrzeug, bis es auf dem Grundstück steht.
Mehrgeschossige Neubauten mit Beton-, Fertigteil- und Ausbaulieferungen, bei denen Abbiegen und Halten an der B 431 genau geplant sein muss.
Vorhaben nahe der S-Bahn, wo Schranken, Fußgänger und Busverkehr den Lieferverkehr beeinflussen.
Umbauten an landwirtschaftlichen Gebäuden und Pferdeställen, die nur über schmale Wege erreichbar sind.
Erweiterungen bei laufendem Betrieb, bei denen Lieferungen außerhalb der Bring- und Abholzeiten liegen müssen.

Wir sammeln Liefermengen je Gewerk, Bauphasen und mögliche Anfahrtswege und prüfen Bahnübergänge, Schulwege und enge Straßen.
Aus den Daten entsteht ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern, Routen, Wartepunkten und Entladeflächen, abgestimmt mit der Bauleitung.
Alle Lieferanten erhalten Regeln, Routen und Zugang zur Buchung. Nachbarn und Einrichtungen informieren wir über die Lieferzeiten.
Während der Bauzeit überwachen wir Ankünfte, werten Verspätungen aus und passen Zeitfenster an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle so, dass Lieferungen einen Bahnübergang queren müssten, dann führen wir die Fahrzeuge möglichst über eine Strecke ohne Schranke. Geht das nicht, ziehen wir die Zeitfenster weiter auseinander, damit ein Halt an der geschlossenen Schranke keinen Stau bis zur Baustelle auslöst.
Wenn ein Neubau mit vielen Gewerken an der B 431 entsteht, dann buchen alle Lieferanten über ein gemeinsames Slot-System. Wartende Fahrzeuge stehen an einem abgestimmten Punkt abseits der Bundesstraße und werden per Telefon oder Funk abgerufen, sobald die Entladefläche frei ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Lieferplan baut auf dem Einrichtungsplan auf: Er kennt Entladeflächen, Lager und Kranreichweite. Umgekehrt meldet er, wenn eine Fläche zu klein ist oder ein Lager anders liegen muss, damit der Materialfluss funktioniert.
Vor Ort setzen unsere Baulogistiker den Plan um. Sie nehmen Fahrzeuge an, weisen ein und melden Abweichungen. Die Zugangskontrolle gleicht Lieferungen mit dem Slot-Plan ab, sodass nur angemeldete Fahrzeuge auf das Gelände fahren.
Am Bahnhof queren Straßen die Gleise an Schranken, die Strecke ist dort eingleisig mit Zugkreuzungen. Wir planen Routen möglichst ohne Querung. Wo das nicht geht, rechnen wir Wartezeiten in die Zeitfenster ein.

Nennen Sie uns Ihr Vorhaben, die Gewerke und den Bauzeitraum. Wir entwickeln ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern und Routen für Ihren Standort.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Sülldorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit