
Englische Gärten, große alte Bäume mit tief gefurchter Rinde und unbefestigte Bürgersteige prägen das Bild des Stadtteils. Unter der Oberfläche fließen Bäche, die man kaum noch sieht: Die namensgebende Flottbek verläuft heute fast ganz unterirdisch, die Röbbek ist aus dem Straßenbild verschwunden. Wer in Hamburg-Groß Flottbek baut, hat es deshalb häufig mit Baumschutz, Artenschutz und Wasser im Untergrund zu tun.
Unsere ökologische Baubegleitung setzt die Umweltauflagen der Genehmigung auf der Baustelle um. Wir kontrollieren Schutzzonen, begleiten Fällungen und Rodungen, prüfen Gebäude und Bäume auf Tiere und halten jede Kontrolle schriftlich fest.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Baumbestand auf den Grundstücken ist alt und dicht. Hamburg schützt Bäume über eine Baumschutzverordnung, Fällungen und Eingriffe in den Wurzelraum sind genehmigungspflichtig. Auf der Baustelle bedeutet das: Schutzzäune im Kronenbereich, keine Lagerung auf Wurzeln, Wurzelschutz bei Leitungsgräben. Alte Bäume und Altbauten können außerdem Fledermäusen und Brutvögeln Quartier bieten, was vor Fällung oder Abriss eine Kontrolle verlangt.
Südlich des Flottbeker Markts liegt ein Biotop in einem alten Erdfall, dort entspringt die Röbbek. Die Flottbek fließt weiter südlich im Jenischpark offen durch das seit 1982 ausgewiesene Naturschutzgebiet Flottbektal und gilt als letzter offener Bach am Elbhang. Baustellen in der Nähe solcher Bereiche brauchen Schutz gegen Schlamm, Zementwasser und Betriebsstoffe.
Unter dem Stadtteil liegt der Salzstock Langenfelde-Othmarschen. Die Auswaschung des Salzes kann Grundwasser belasten und Hohlräume entstehen lassen. Bei Wasserhaltung, Bohrungen und Erdarbeiten achten wir deshalb darauf, dass Auflagen zum Grundwasser und zur Bodenlagerung eingehalten werden.

Wir kontrollieren Schutzzäune, Stammschutz und Wurzelbereiche, begleiten Arbeiten im Wurzelraum und melden Schäden sofort an die Bauleitung. Die Kontrollen werden mit Fotos und Datum dokumentiert.
Vor Fällung, Rückschnitt oder Abriss prüfen wir mit Fachgutachtern, ob Bäume, Dachböden oder Fassaden besetzt sind. Brutzeiten und Auflagen aus der Genehmigung fließen in den Bauzeitenplan ein.
Wir prüfen Absetzbecken, Abdeckung von Gullys und die Ableitung von Bauwasser. Betankung und Lagerung von Betriebsstoffen finden nur auf gesicherten Flächen statt.
Oberboden wird getrennt gelagert, Aushub nach Herkunft erfasst. Verdacht auf belasteten Boden melden wir der Bauleitung, damit Proben und Entsorgung geregelt werden.
Geschützte Bäume überstehen die Bauzeit, weil Schutzzonen täglich geprüft werden.
Artenschutzfragen sind vor Abriss und Fällung geklärt, nicht erst beim Fund.
Bauwasser und Betriebsstoffe gelangen nicht unkontrolliert in Boden oder Kanal.
Jede Kontrolle ist dokumentiert und kann der Behörde vorgelegt werden.
→ Wir begleiten die Arbeiten, achten auf Handschachtung, saubere Wurzelschnitte und Schutz offener Wurzeln. Abweichungen von der Genehmigung melden wir sofort.
→ Vor Beginn des Abbruchs lassen wir den Bestand prüfen. Werden Tiere gefunden, wird der Bauzeitenplan an die Vorgaben angepasst.
→ Wir kontrollieren Absetzbecken und Einleitstellen gegen die wasserrechtlichen Auflagen und dokumentieren die Werte, die dort verlangt sind.
→ Ohne Ausnahmegenehmigung wird in dieser Zeit nicht gerodet. Wir prüfen den Bauzeitenplan früh und schlagen vor, Gehölzarbeiten in die erlaubte Zeit zu verlegen.
Abriss und Neubau zwischen alten Bäumen verlangen Baumschutz, Artenschutzprüfung und Bodenschutz.
Eingriffe in den Wurzelraum und Wasserhaltung in Baugruben brauchen begleitete Erdarbeiten.
Dachböden und Fassaden älterer Häuser können Quartiere von Fledermäusen und Vögeln sein und sind vor dem Umbau zu prüfen.
Baustellen in der Nähe des Erdfalls am Flottbeker Markt brauchen Schutz gegen Einträge von Schlamm und Betriebsstoffen.

Wir lesen Baugenehmigung, Fällgenehmigung und wasserrechtliche Auflagen und leiten daraus die nötigen Kontrollen ab.
Baumschutz, Lagerverbote und Schutz von Gullys und Einleitstellen werden vor Baubeginn eingerichtet und abgenommen.
Wir prüfen die Schutzmaßnahmen im vereinbarten Rhythmus und bei kritischen Arbeiten wie Fällung, Aushub oder Wasserhaltung.
Befunde, Fotos und Maßnahmen gehen als Bericht an die Bauleitung und stehen für Behörden bereit.
Soll in Hamburg-Groß Flottbek ein Einfamilienhaus abgerissen und ersetzt werden und stehen auf dem Grundstück mehrere alte Bäume, dann beginnt die Begleitung vor dem Abriss. Gebäude und Bäume werden auf Fledermäuse und Vögel geprüft, Schutzzäune nach dem Kronenbereich aufgestellt und im Plan eingetragen.
Wird beim Aushub Grundwasser angetroffen, dann kontrollieren wir die Wasserhaltung und das Absetzbecken gegen die Auflagen. Am Ende jeder Woche erhält die Bauleitung einen Bericht mit Fotos, festgestellten Abweichungen und erledigten Maßnahmen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltschäden entstehen durch Logistik: ein Lager auf Wurzeln, eine Lieferung, die über den Rasen fährt, eine Mulde am falschen Platz. Deshalb stimmen wir Schutzzonen mit Einrichtungsplan und Liefersteuerung ab.
Das Personal der operativen Baulogistik achtet auf getrennte Abfälle und saubere Wege, die ökologische Baubegleitung prüft die Auflagen. Beide arbeiten mit demselben Plan und derselben Dokumentation.
In Hamburg regelt die Baumschutzverordnung, welche Bäume geschützt sind. Für viele ältere Bäume ist eine Fällgenehmigung nötig, oft mit Auflagen für Ersatzpflanzung oder Schutz verbleibender Bäume. Wir setzen diese Auflagen auf der Baustelle um und dokumentieren sie.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir sagen Ihnen, welche Umweltkontrollen Ihre Baustelle braucht und wie wir sie dokumentieren.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Groß Flottbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit