
In Berlin-Haselhorst kommen Lkw nur über eine Handvoll Wege ins Gebiet. Die Havel im Westen wird über die Spandauer-See-Brücke und die Wasserstadtbrücke gequert, im Süden und Nordosten begrenzen Spree und Schifffahrtskanal den Ortsteil. Wer Beton, Fertigteile oder Ausbaumaterial anliefert, muss diese Engstellen einplanen.
Unser Logistik-Management ordnet jede Lieferung einem Zeitfenster und einer Route zu. Wir stimmen Anlieferung, Entladung und Abfahrt so ab, dass Lkw nicht in Wohnstraßen warten, Busse nicht blockiert werden und die Gewerke ihr Material dann haben, wenn sie es brauchen.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ortsteil wird dichter. Von rund 13.000 Einwohnern um das Jahr 2000 ist Haselhorst auf fast 20.000 gewachsen, vor allem nach 2015. Mit dem Quartier Waterkant kommen rund 2.500 Mietwohnungen hinzu, dazu Kita, Supermarkt und Läden. Neue Baustellen liegen damit oft neben Häusern, in denen schon Menschen wohnen und einkaufen.
Durch den Ortsteil fährt die U7 mit den Bahnhöfen Haselhorst und Zitadelle, an der Grenze zu Siemensstadt liegt Paulsternstraße. Darüber laufen die Buslinien X33, M36, 133 und 139. An Haltestellen und U-Bahn-Zugängen darf kein Lieferfahrzeug den Weg versperren. Kranarbeiten über Gehwegen brauchen klare Absprachen.
Einige Straßen haben besondere Regeln. Die Rhenaniastraße ist die einzige Landverbindung zwischen nördlichem und südlichem Teil des Feuchtgebiets Rohrbruch und kann nachts für den Durchgangsverkehr gesperrt sein. Solche Vorgaben gehören in jedes Routenkonzept.

Wir erfassen Mengen, Gewerke, Bauphasen und Lagerflächen und leiten daraus ab, wann welches Material ankommen muss. Das Konzept zeigt Routen in den Ortsteil, Entladezonen und Wartepositionen außerhalb der Wohnstraßen.
Jeder Lieferant bucht ein Zeitfenster. So stehen nicht drei Betonmischer gleichzeitig vor dem Tor. Spitzenzeiten im Berufsverkehr lassen sich zudem gezielt umgehen.
Wir legen fest, über welche Brücke und Straße Fahrzeuge ins Baufeld kommen und wo sie warten, wenn sie zu früh sind. Fahrer bekommen die Route mit der Buchung.
Wir sammeln Auflagen zu Halteverboten, Sondernutzung und Ruhezeiten und informieren Hausverwaltungen und Anwohner über laute oder große Anlieferungen.
Material kommt zum Bedarf des Gewerks und blockiert vorher keine Fläche.
Wartezeiten für Lkw sinken, weil jede Lieferung ein Zeitfenster hat.
Busse, Fußgänger und Anwohner werden weniger gestört.
Die Bauleitung sieht jeden Tag, was ankommt und was fehlt.
→ Wir führen die Zeitfenster der Abschnitte in einem gemeinsamen Plan zusammen und verteilen große Lieferungen auf den Tag.
→ Ein Fahrzeug fährt erst los, wenn sein Zeitfenster frei ist. Wer zu früh ist, wartet an einer vereinbarten Stelle außerhalb des Wohngebiets.
→ Entladezonen planen wir abseits der Haltestelle. Wo das nicht geht, legen wir Anlieferungen in Zeiten mit wenig Fahrgästen.
→ Wir klären früh die Route über die Havelbrücken, holen die Unterlagen der Spediteure ein und stimmen Termin und Begleitung ab.
Wenn viele Häuser parallel entstehen, teilen sich Bauabschnitte Straßen und Tore und brauchen einen gemeinsamen Lieferplan.
Gemeinbedarfsbauten im Quartier liegen nahe an Wohnhäusern, Anlieferungen müssen sich dem Alltag der Nachbarn anpassen.
Auf Industrieflächen mischt sich Baustellenverkehr mit Werksverkehr, was getrennte Zeitfenster und Wege verlangt.
Bei Arbeiten an Havelquerungen und Ufern sind Umleitungen und Sondertransporte zu planen.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Materiallisten und Lieferanten und schätzen, an welchen Tagen das Aufkommen hoch ist.
Zufahrten über die Brücken, Entladezonen und Wartepositionen werden im Konzept eingezeichnet und mit den Behörden abgestimmt.
Lieferanten buchen ihre Zeiten, wir prüfen Überschneidungen und bestätigen jede Lieferung mit Route und Tor.
Verspätungen, Änderungen und Engpässe werden jeden Tag ausgewertet, der Plan für die nächsten Tage angepasst.
Wird in Berlin-Haselhorst ein Wohnhaus mit mehreren Geschossen gebaut und sind für einen Tag große Betonmengen geplant, dann takten wir die Fahrmischer so, dass immer nur einer an der Pumpe steht und der nächste unterwegs ist. Die Route führt über eine Hauptstraße bis an das Tor, eine Wartezone liegt außerhalb des Wohngebiets.
Kommt am selben Tag eine Lieferung für den Ausbau eines Nachbarabschnitts, dann verschieben wir sie in den Nachmittag oder auf ein anderes Tor. Anwohner und Hausverwaltung erfahren vorab, wann die Betonage beginnt und wie lange sie dauert.
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Qualitätsmanagement
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Sicherheitsdienstleistungen
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Die Planung baut auf dem Einrichtungsplan auf, denn Tore, Kran und Lager bestimmen, wo entladen werden kann. Umgekehrt zeigt das Logistikkonzept, wie groß Lagerflächen sein müssen.
Vor Ort setzt die operative Baulogistik die Zeitfenster um: Einweiser nehmen Lkw in Empfang, Staplerfahrer entladen und bringen das Material an den Einbauort. Der Torposten der Baustellensicherheit prüft, ob ein Fahrzeug gebucht ist.
Das hängt vom Baufeld ab. Westlich der Havel führen die Spandauer-See-Brücke und die Wasserstadtbrücke in den Ortsteil, im Süden und Nordosten begrenzen Spree und Kanal die Zufahrt. Wir wählen für jede Baustelle eine Route über Hauptstraßen und vermeiden reine Wohnstraßen.

Senden Sie uns Bauzeitenplan und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie Routen, Zeitfenster und Entladezonen für Ihr Vorhaben aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Haselhorst. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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