
Wer in Berlin-Wilhelmstadt baut, hat die Heerstraße fast immer im Blick. Sie führt B 2 und B 5 auf einer gemeinsamen Trasse durch den Ortsteil, bevor die B 2 an der Wilhelmstraße nach Süden Richtung Potsdam abzweigt und die B 5 nach Westen Richtung Nauen weiterläuft. Über diese Achse kommen Lastwagen, Betonmischer und Kräne. Von dort geht es in Wohnstraßen, in denen kaum Platz zum Halten ist.
Unser Logistik-Management plant, wann welches Fahrzeug ankommt, wo es hält und wie lange es dort steht. Wir stimmen Lieferungen zwischen den Gewerken ab, damit sich Fahrzeuge vor der Baustelle nicht stauen und die Nachbarschaft so wenig wie möglich belastet wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Auf der Heerstraße teilen sich Schwerlastverkehr, Busse und Pendler die Spuren. Ein Lieferfahrzeug, das dort zu früh ankommt und keinen Halteplatz findet, blockiert den Verkehr oder muss Runden drehen. Feste Lieferfenster und ein genehmigter Halteplatz verhindern das.
Einen Bahnhof gibt es im Ortsteil nicht, erschlossen wird er vor allem durch Busse. Haltestellen liegen an genau den Straßen, über die auch Baustellen beliefert werden, etwa an der Pichelsdorfer Straße und der Gatower Straße. Lieferzeiten planen wir deshalb so, dass Haltestellen frei bleiben.
Die Pichelsdorfer Straße ist die Geschäftsstraße des Sanierungsgebiets. Sie soll als Einkaufsstraße gestärkt werden, mit besseren Fuß- und Radwegen und sicheren Querungen. Eine Baustelle in dieser Lage stimmt Anlieferungen mit den Öffnungszeiten der Läden ab und hält Gehwege möglichst frei.

Jedes Gewerk meldet seine Lieferungen vorab an. Wir vergeben Zeitfenster, damit an einem Halteplatz nie zwei Fahrzeuge gleichzeitig stehen.
Wir beschreiben für Lieferanten die Route von der Heerstraße bis zur Baustelle, mit Hinweisen zu Wendemöglichkeiten und engen Kurven in den Wohnstraßen.
Für Ladezonen und Kranstellungen im Straßenland bereiten wir die verkehrsrechtliche Anordnung vor und planen den nötigen Vorlauf ein.
Anwohner und Geschäfte erfahren rechtzeitig, wann große Lieferungen oder Sperrungen anstehen. Ein fester Ansprechpartner nimmt Hinweise auf.
Material kommt nicht Tage vorher, sondern zu dem Zeitpunkt, an dem es verbaut wird.
Lieferfahrzeuge stehen nicht im fließenden Verkehr der Heerstraße.
Nachbarn und Geschäfte wissen, was auf sie zukommt.
Die Bauleitung behält den Überblick über alle Lieferungen.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender zeigt belegte Zeitfenster. Wir verschieben Lieferungen, bevor es vor der Baustelle eng wird.
→ Wir planen kleinere Fahrzeuge oder einen Umschlag an einer geeigneten Fläche, von der aus Material in Etappen zur Baustelle gelangt.
→ Halteplätze legen wir abseits der Haltestellen fest. Wo das nicht geht, liegen die Lieferzeiten außerhalb der dichtesten Taktzeiten.
→ Fahrer erhalten ihr Zeitfenster vorab und rufen kurz vor Ankunft an. So steht niemand lange vor der Tür.
Sanierung und Aufstockung in Mietshausblöcken mit vielen kleinen Lieferungen über enge Straßen.
Straßenbau an der Pichelsdorfer Straße mit Lieferverkehr für Läden und Baustelle zugleich.
Vorhaben direkt an der Heerstraße, bei denen jede Anlieferung im laufenden Verkehr geplant wird.
Neubauten zwischen Heerstraße und Weinmeisterhornweg mit Anlieferung über Anliegerstraßen.

Wir sammeln von allen Gewerken, welche Lieferungen in welchen Bauphasen anfallen und mit welchen Fahrzeugen.
Zufahrten, Halteplätze und nötige Anordnungen werden festgelegt und mit den Behörden abgestimmt.
Wir vergeben Zeitfenster, informieren Lieferanten und passen den Kalender bei Verschiebungen an.
Engpässe und Beschwerden werten wir regelmäßig aus und verbessern Zeitfenster und Routen.
Liegt eine Baustelle in einer Seitenstraße nördlich der Heerstraße und braucht sie in einer Woche Betonlieferungen, Fenster und Gerüstteile, dann legen wir für jeden Liefertag einen Zeitplan an. Der Betonmischer kommt zuerst, solange der Halteplatz frei ist, die Fenster folgen am späten Vormittag.
Kündigt dann ein Lieferant eine Verspätung an, dann rückt die nächste Lieferung vor oder wird auf einen anderen Tag gelegt. Die Anwohner der Straße wurden vorab über den Liefertag informiert und der Gehweg bleibt während des Abladens gesichert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Grundlage ist der Einrichtungsplan mit Halteplätzen, Lagerzonen und Kranstandort. Darauf baut das Logistik-Management auf und füllt den Plan mit Zeiten und Fahrzeugen. Die operative Baulogistik übernimmt das Material an der Baustelle und verteilt es an die Einbauorte.
Das Personal der Baustellensicherheit am Tor kennt den Lieferkalender und lässt nur angemeldete Fahrzeuge ein. So greifen Planung und Kontrolle auf Baustellen in Berlin-Wilhelmstadt ineinander.
Ladezonen und Kranstellungen im Straßenland brauchen eine verkehrsrechtliche Anordnung. Je nach Umfang dauert das mehrere Wochen. Für Baustellen in Berlin-Wilhelmstadt an der Heerstraße planen wir diesen Vorlauf deshalb schon in der Bauvorbereitung ein.

Sagen Sie uns, was wann auf Ihre Baustelle muss. Wir erstellen Lieferkalender, Routen und Halteplätze passend zum Ortsteil.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Wilhelmstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit