
Berlin-Haselhorst ist dicht bebaut und zugleich reich an Wasser und Grün. Durch den Ortsteil fließt der Grützmachergraben, der am Rohrbruchteich entspringt und durch ein Erlenbruch bis zur Spree mäandert. In diesem Sumpfgebiet leben geschützte Biber. Dazu kommen die Ufer von Havel und Alter Spree und der Wehrgraben rund um die Zitadelle.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz auf der Baustelle ankommen und eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune und Abstände, dokumentieren den Zustand und melden Abweichungen, bevor ein Schaden entsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Feuchtgebiet Rohrbruch im Nordwesten des Ortsteils ist heute als Biotop sichtbar. Biber leben in den Sümpfen am Ursprung des Grützmachergrabens und wechseln über die Rhenaniastraße zwischen nördlichem und südlichem Teil des Gebiets, bis zum Alten Spandauer Schifffahrtskanal. Baustellen in der Nähe müssen Wanderwege der Tiere freihalten und Störungen begrenzen.
Die Zitadelle Spandau gilt als eines der wichtigsten Winterquartiere für Fledermäuse in Europa. Bei Arbeiten an oder nahe der Anlage spielen Bauzeiten, Licht und Lärm eine große Rolle. Fledermäuse dürfen im Winterschlaf nicht gestört werden. Quartiere an Gebäuden sind vor Beginn zu prüfen.
Im Grützmacherpark wurden Trocken- und Sandrasen freigelegt und dafür die gebietsfremde Robinie entfernt. Solche Flächen, die Ufer von Havel und Spree und die Abzugsgräben sind empfindlich gegen Befahren, Lagerung und Einträge von Baustoffen. Auch der Boden früherer Gewerbeflächen verlangt einen sorgfältigen Umgang mit Aushub.

Wir übersetzen Auflagen aus Baugenehmigung und naturschutzrechtlichen Bescheiden in klare Regeln für die Baustelle und prüfen regelmäßig, ob sie eingehalten werden.
Biotope, Baumwurzeln und Uferstreifen werden abgegrenzt. Wir kontrollieren Zäune, Markierungen und Schutzabstände und lassen Schäden sofort beheben.
Wo Biber, Fledermäuse oder wandernde Amphibien betroffen sein können, kontrollieren wir Schutzzäune, dokumentieren Funde und stimmen Bauzeiten und Beleuchtung mit der Fachplanung ab.
Wir achten darauf, dass Kraftstoffe, Zementschlämme und Aushub nicht in Gräben oder Ufer gelangen. Außerdem prüfen wir Lagerflächen für wassergefährdende Stoffe.
Auflagen sind auf der Baustelle bekannt und werden nachweisbar umgesetzt.
Konflikte mit Naturschutzbehörden werden früh erkannt.
Ufer, Gräben und Biotope bleiben während der Bauzeit geschützt.
Die Dokumentation steht für Abnahme und Behörde bereit.
→ Wir markieren den Schutzstreifen, kontrollieren den Abstand täglich und dokumentieren den Zustand der Böschung vor und nach der Bauzeit.
→ Die Arbeiten an der betroffenen Stelle ruhen, bis die Fachplanung das Quartier geprüft hat. Wir halten fest, welche Bereiche erst nach Freigabe bearbeitet werden.
→ Wir prüfen Ausrichtung und Dauer der Beleuchtung und schlagen der Bauleitung vor, Licht auf das Nötige zu begrenzen.
→ Wir veranlassen über die Bauleitung, dass der Haufen abgedeckt und mit Abstand zum Wasser gelagert wird, bis die Beprobung vorliegt.
Am Ufer gelten Schutzabstände. Einträge ins Wasser müssen verhindert werden.
Am Grützmachergraben, an den Abzugsgräben und am Kanal sind Böschung, Wasserqualität und Tiere zu schützen.
An Gebäuden mit Fledermausquartieren hängen Bauzeiten und Verfahren vom Artenschutz ab.
In der Nähe des Rohrbruchs müssen Wanderwege der Biber freigehalten werden.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Bescheide und fassen die Pflichten für die Baustelle zusammen.
Tabuflächen, Zäune und Abstände werden markiert und im Lageplan festgehalten.
In vereinbarten Abständen prüfen wir Zäune, Ufer, Lagerflächen und Beleuchtung und halten den Zustand fest.
Abweichungen gehen sofort an die Bauleitung, die Dokumentation steht für Behörde und Fachplanung bereit.
Liegt in Berlin-Haselhorst ein Baufeld nahe dem Erlenbruch am Grützmachergraben, dann grenzen wir vor Beginn den Schutzstreifen ab und legen fest, wo Fahrzeuge fahren und Material lagern dürfen. Ein Lageplan zeigt die Tabuflächen, jeder Beschäftigte wird darauf hingewiesen.
Verlangt die Genehmigung Rücksicht auf Biber, dann kontrollieren wir Zäune und Wechsel der Tiere, halten Durchgänge offen und dokumentieren Spuren. Weichen Arbeiten von den Auflagen ab, dann informieren wir die Bauleitung sofort, damit nachgesteuert werden kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzflächen und Abstände fließen in den Einrichtungsplan ein, bevor Container und Lager stehen. So muss später nichts verlegt werden, weil ein Lager im Schutzstreifen liegt.
Die operative Baulogistik setzt die Regeln im Alltag um: saubere Lagerung, getrennte Abfälle, keine Einträge in Gräben. Die Umweltkontrollen prüfen das und melden Abweichungen an die Bauleitung.
Der Ortsteil ist auf fast allen Seiten von Wasser umgeben, dazu kommen Gräben, ein Erlenbruch mit Bibern und die Zitadelle mit einem bedeutenden Fledermausquartier. Baustellen liegen deshalb oft nah an Bereichen, für die Genehmigungen Schutzauflagen vorsehen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie die Umweltauflagen auf Ihrer Baustelle umgesetzt werden können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Haselhorst. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit