
Wenn im Falkenhagener Feld ein Betonmischer, ein Gerüstlaster und ein Fensterlieferant am selben Vormittag kommen, treffen sie auf eine Siedlung ohne U- und S-Bahn. Der öffentliche Verkehr in Berlin-Falkenhagener Feld läuft ausschließlich über Buslinien, darunter die M37. Jedes Fahrzeug, das an der falschen Stelle wartet, steht damit im Weg von Bussen, Schulkindern und Anwohnern.
Unser Logistik-Management ordnet diese Fahrten. Wir legen Routen fest, vergeben Zeitfenster für jede Anlieferung und stimmen sie mit Gewerken, Bauleitung und Nachbarschaft ab. So kommt Material nicht dann an, wenn die Straße gerade voll ist. Es kommt, wenn es eingebaut wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Falkenseer Chaussee wurde Anfang der 1960er Jahre sechsspurig ausgebaut und führt durch die Mitte des Ortsteils nach Falkensee. Sie trägt den Durchgangsverkehr ebenso wie die Busse. Zubringer wie die Zeppelinstraße und die Nord-Süd-Passage am Kiesteich verteilen den Verkehr in die Quartiere. Ein Lieferplan muss diese Achsen nutzen, ohne sie zu verstopfen.
Im Westen trennen die Lehrter Bahn und die Hamburger Bahn das Falkenhagener Feld von der Siedlung Heerstraße Nord in Staaken. Auch die Trasse der Bötzowbahn quert den Ortsteil von Nord nach Süd. Wege, die über diese Linien führen, sind begrenzt. Ein Umweg für einen Sattelzug wird schnell lang.
Rund 40.000 Menschen wohnen in Berlin-Falkenhagener Feld, viele in Zeilen und Hochhäusern direkt an den Lieferwegen. Im Spektefeld liegt ein Schulzentrum mit Grund-, Gesamt- und Berufsschulen. Zeitfenster für laute oder große Anlieferungen richten sich deshalb nach Schulbeginn, Ruhezeiten und der Belastung der Straßen.

Wir erfassen alle Gewerke, Liefermengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Fahrzeuge an welchem Tag kommen. Das Konzept zeigt Routen, Halteflächen und Engpässe, bevor sie auftreten.
Jede Anlieferung bekommt einen festen Zeitraum. Lieferanten melden sich vorab an, damit an der Falkenseer Chaussee oder in einem Wohnweg nie zwei Lkw gleichzeitig warten.
Wir legen fest, über welche Zubringer schwere Fahrzeuge die Baustelle erreichen und welche Wohnstraßen sie meiden. Die Route geht mit dem Lieferschein an den Fahrer.
Hausverwaltungen und Mieter erfahren rechtzeitig, wann Kran, Pumpe oder Sondertransport kommen. Aushänge und Ansprechpartner geben wir vorab bekannt.
Material steht dann an der Einbaustelle, wenn die Kolonne es braucht.
Wartende Lkw auf Busachsen und in Wohnwegen werden zur Ausnahme.
Nachbarn und Hausverwaltungen wissen vorher, was auf sie zukommt.
Bauleitung und Gewerke sehen in einem Kalender, wer wann liefert.
→ Wir vergeben Zeitfenster mit Puffer und lassen Fahrzeuge nur abrufen, wenn die Aufstellfläche auf dem Baufeld frei ist.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender zeigt allen Firmen, welche Zeiten belegt sind. Überschneidungen lösen wir vor dem Liefertag.
→ Große Fahrzeuge planen wir außerhalb der Schulwegzeiten ein und setzen bei Bedarf Einweiser an Querungen.
→ Wir schicken jedem Lieferanten eine Anfahrtsskizze mit Zubringer, Tor und Halteplatz und prüfen bei der Anmeldung die Fahrzeuggröße.
Fassaden, Fenster und Steigleitungen in Häusern mit bis zu 17 Geschossen bedeuten viele kleine Lieferungen über Monate, die sich mit dem Alltag der Mieter abwechseln.
Wohnungsneubau zwischen bestehenden Zeilen braucht Beton, Fertigteile und Kran auf engem Raum, oft über eine einzige Zufahrt.
Umbauten an Quartiersplätzen und Zufahrten, bei denen Busverkehr und Fußwege weiterlaufen müssen.
Erweiterungen im Umfeld des Schulzentrums im Spektefeld, bei denen Anlieferungen mit Unterrichtszeiten abgestimmt werden.

Gemeinsam mit Bauleitung und Gewerken listen wir auf, was in welcher Bauphase angeliefert wird und mit welchen Fahrzeugen.
Wir wählen Zubringer, Tore und Aufstellflächen und berücksichtigen dabei Busverkehr, Schulwege und Ruhezeiten.
Lieferanten melden sich an, bekommen ein Zeitfenster und eine Anfahrtsskizze. Der Kalender ist für alle Beteiligten einsehbar.
Wir verfolgen die Anlieferungen täglich, lösen Überschneidungen und passen Zeitfenster an den Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle in Berlin-Falkenhagener Feld an einem Wohnweg nahe der Falkenseer Chaussee, dann gibt es meist nur einen Halteplatz für Lieferfahrzeuge. In diesem Fall teilen wir den Tag in feste Fenster: früh die Betonlieferung, danach Gerüst und Fenster, nachmittags die Entsorgung. Wer zu früh kommt, wartet nicht am Straßenrand, sondern auf einer abgestimmten Fläche außerhalb des Wohngebiets.
Fällt in dieselbe Woche ein Kranaufbau, dann informieren wir die Hausverwaltungen und hängen in den Nachbarhäusern Hinweise aus. Die Route des Autokrans legen wir so, dass er nicht durch die Straßen am Schulzentrum fahren muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf dem Einrichtungsplan auf: Er zeigt, wo Fahrzeuge halten und wo Material liegt. Das operative Personal setzt den Lieferkalender auf der Baustelle um, weist Fahrzeuge ein und meldet Abweichungen.
An Zufahrten mit Kontrollpunkt gleichen die Sicherheitskräfte jede Anlieferung mit dem Kalender ab. Fahrzeuge ohne Anmeldung bleiben draußen, bis die Bauleitung entschieden hat.
Der Ortsteil hat keine U- oder S-Bahn, der öffentliche Verkehr läuft komplett über Busse. In Berlin-Falkenhagener Feld steht ein wartender Lkw deshalb schnell im Weg des Nahverkehrs. Feste Zeitfenster sorgen dafür, dass Fahrzeuge erst kommen, wenn ihr Halteplatz frei ist.

Nennen Sie uns Bauzeit, Gewerke und Zufahrt. Wir entwerfen ein Logistik-Management für Ihre Baustelle in Berlin-Falkenhagener Feld.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Falkenhagener Feld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit