
Auf 2,4 Quadratkilometern im Bezirk Altona wohnen gut 11.000 Menschen, überwiegend in größeren Einzelhäusern, Villen und einigen Reihenhaussiedlungen. Viele Straßen sind verkehrsberuhigt, die Bürgersteige teils unbefestigt, die Gärten von alten Bäumen geprägt. Ein freier Lagerplatz vor dem Haus ist in Hamburg-Groß Flottbek eher die Ausnahme als die Regel.
Mit der Baustelleneinrichtung legen wir fest, wo Container, Sanitäranlage, Mulde, Lager und Stromverteiler stehen, bevor das erste Fahrzeug anrollt. Der Plan richtet sich nach dem Zuschnitt des Grundstücks, nach der Zufahrt und nach dem, was auf dem Gelände unberührt bleiben soll.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Grundstücke sind oft schmal und tief, vorne Vorgarten, hinten Garten mit großen Bäumen. Für Container und Lager bleiben Einfahrt, Vorplatz oder ein Streifen neben dem Haus. Reicht das nicht, wird ein Teil der Einrichtung in den öffentlichen Raum verlegt. Dafür braucht es eine Sondernutzung, deren Unterlagen wir mit der Bauleitung vorbereiten.
Unter dem Stadtteil liegt der Salzstock Langenfelde-Othmarschen. Durch Auswaschung des Salzes können sich Hohlräume bilden, die als Erdfälle einbrechen. Südlich des Flottbeker Markts ist ein solcher Erdfall als Biotop erhalten. Das Bezirksamt Altona hat nach Erschütterungen in den Jahren 2000 und 2009 Hinweise für Bauherren herausgegeben. Für schwere Aufstellflächen wie Kranfundament oder Silo gehört der Baugrundbericht deshalb an den Anfang der Einrichtungsplanung.
Im alten Dorfkern rund um die Flottbeker Kirche von 1912 stehen sechs Fachwerkhöfe unter Reet, an der Röbbek und an der Baron-Voght-Straße denkmalgeschützte Bauten. Wo neben solchem Bestand gearbeitet wird, legen wir Lager und Fahrwege so, dass Mauern, Dachüberstände und Zufahrten geschont werden.

Wir zeichnen Container, Lager, Mulden, Kranstandort und Laufwege maßstäblich ein und markieren Baumschutzbereiche, Grundstücksgrenzen und Feuerwehrzufahrt. Der Plan geht vor Baubeginn an Bauleitung, Gewerke und auf Wunsch an die Nachbarn.
Büro-, Aufenthalts- und Materialcontainer stellen wir auf befestigte, ebene Flächen. Bei wenig Raum sind gestapelte Anlagen oder ein Standort an der nächsten breiteren Straße möglich. Größe und Zahl der Sanitäreinheiten richten sich nach Belegschaft und Bauzeit.
Wir stimmen die Anschlüsse mit dem Netzbetreiber ab, setzen Verteiler und führen Kabel und Schläuche so, dass Gehwege und Einfahrten frei begehbar bleiben. Leitungen über Wurzelbereiche werden aufgeständert statt eingegraben.
Der Zaun trennt Baufeld, Garten und Gehweg. Wo die Baustelle an eine verkehrsberuhigte Straße grenzt, planen wir Beschilderung und Absperrung so, dass Fußgänger, Kinderwagen und Anlieger weiter durchkommen.
Baumbestand, Vorgarten und Nachbargrenzen sind im Plan markiert und bleiben unversehrt.
Der Baugrund ist für schwere Aufstellflächen geprüft, bevor Lasten auf ihm stehen.
Sondernutzungen im Straßenraum sind beantragt, wenn die erste Lieferung kommt.
Jedes Gewerk findet Strom, Wasser und Lagerplatz an einem festen Ort.
→ Wir legen Schutzzonen nach dem Kronenbereich fest, zäunen sie vor Materialanlieferung ab und verteilen Lasten auf Platten, wo Fahrzeuge über Wurzelbereiche fahren müssen.
→ Wir holen die Angaben aus dem Baugrundgutachten in die Planung und stimmen Fundament oder Mobilkranstellung mit Statik und Bauleitung ab, bevor der Kran bestellt wird.
→ Wir planen eine feste Ladefläche, die per Sondernutzung beantragt wird. Den übrigen Straßenraum halten wir frei. Handwerkerfahrzeuge bekommen zugewiesene Stellplätze.
→ Lager, Mulde und Kranschwenkbereich werden so gelegt, dass sie Abstand zum Bestand halten. Erschütterungsarme Abläufe stimmen wir mit der Bauleitung ab.
Jugendstilvillen, Stadtvillen und Häuser im Heimatstil werden modernisiert oder erweitert. Die Einrichtung muss Garten und Altbaumbestand schonen.
Wo ein älteres Haus abgerissen und neu gebaut wird, wechselt der Platzbedarf von Abbruch über Rohbau bis Ausbau. Der Plan folgt diesen Phasen.
Bauten wie die frühere Röbbek-Volksschule, die zu Wohnungen umgebaut werden soll, brauchen Lager und Wege mit Abstand zur geschützten Substanz.
In den Nachkriegssiedlungen nahe der Osdorfer Landstraße liegen Grundstücke dicht an dicht. Eine gemeinsame Einrichtung für mehrere Häuser spart Fläche.

Wir sehen uns Zufahrt, Baumbestand, Nachbarbebauung und vorhandene Flächen an und holen Baugrund- und Leitungsangaben ein.
Container, Lager, Mulden, Kran, Strom und Wasser kommen maßstäblich in den Einrichtungsplan, Schutzzonen sind farbig markiert.
Für Flächen im Straßenraum bereiten wir die Unterlagen zur Sondernutzung vor und stimmen Termine mit der Bauleitung ab.
Wir richten die Baustelle nach Plan ein und schreiben ihn fort, sobald sich Bauphase oder Platzbedarf ändern.
Wird eine Villa in Hamburg-Groß Flottbek kernsaniert und um einen Anbau erweitert, während im Garten zwei große Buchen stehen, dann wird die Einfahrt zur Logistikfläche. Container und Mulde stehen vorn, die Wurzelbereiche sind abgezäunt, Material geht über eine mit Platten ausgelegte Bahn zum Anbau.
Braucht der Anbau einen Kran, dann prüfen wir mit Baugrundangaben und Statik, ob ein Turmdrehkran im Vorgarten stehen kann oder ob ein Mobilkran von der Straße aus arbeitet. Die Entscheidung steht im Einrichtungsplan, bevor Termine vergeben werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für Lieferfenster, Personal und Sicherung. Wo das Lager liegt, bestimmt die Wege der operativen Baulogistik. Wo der Zaun verläuft, bestimmt die Zugangskontrolle.
Auf Wunsch verbinden wir die Einrichtung mit Anlieferplanung, Bewachung und Baumschutz. Ändert sich der Platzbedarf zwischen Abbruch, Rohbau und Ausbau, passen wir den Plan an und verteilen die neue Fassung an alle Beteiligten.
Für schwere Aufstellflächen wie ein Kranfundament, ein Silo oder gestapelte Container sollte der Baugrundbericht vorliegen. Das Bezirksamt Altona hat für das Gebiet über dem Salzstock Hinweise für Bauherren herausgegeben. Wir nehmen die Angaben aus dem Gutachten in den Einrichtungsplan auf.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung Ihres Grundstücks.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Groß Flottbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit