
Eine gute Planung hilft wenig, wenn auf der Baustelle niemand die Palette annimmt, das Lager ordnet und die Mulde rechtzeitig tauschen lässt. In Hamburg-Groß Flottbek kommt hinzu, dass viele Baustellen in bewohnten Straßen liegen, oft auf Grundstücken mit Garten, altem Baumbestand und wenig Abstellfläche.
Die operative Baulogistik übernimmt diese täglichen Aufgaben vor Ort: Wareneingang, Verteilung auf die Geschosse, Lagerordnung, Entsorgung, Reinigung von Wegen und Flächen. Je nach Bauvorhaben stellen wir Baulogistiker, Bauhelfer, Stapler- oder Aufzugsführer sowie Personal für die Entsorgungskoordination.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bebauung reicht von Jugendstil- und Stadtvillen über Klinkerhäuser im Heimatstil bis zu Reihenhaussiedlungen aus der Nachkriegszeit. Bei Sanierungen im Bestand wird Material oft durch Treppenhäuser, Kellerzugänge oder über den Garten getragen statt per Kran gehoben. Das kostet Personal und verlangt, dass Laufwege, Böden und Treppen geschützt werden.
Lagerfläche ist knapp. Was nicht sofort verbaut wird, braucht einen geordneten Platz, der wettergeschützt ist und Garten wie Gehweg nicht dauerhaft belegt. Deshalb steuern wir Mengen eng am Baufortschritt und halten das Lager klein und übersichtlich.
Auf vielen Baustellen arbeiten gleichzeitig Abbruch, Rohbau, Dach, Haustechnik und Innenausbau. Wer Schutt, Verpackung, Holz und Metall trennt und die Abholung terminiert, entlastet alle Gewerke und hält die Straße frei von überfüllten Mulden.

Unser Personal nimmt Lieferungen an, prüft sie gegen den Lieferschein und bringt das Material dorthin, wo es verbaut wird. Bei Altbauten ohne Aufzug übernehmen Bauhelfer den Transport über Treppen und Flure.
Wir richten ein kleines, gegliedertes Lager ein, kennzeichnen Lagerplätze je Gewerk und melden Nachschub rechtzeitig. Material im Freien wird gegen Witterung und Wind gesichert.
Abfälle werden nach Fraktionen getrennt gesammelt, Mulden und Container nach Füllstand getauscht. Bei Abbruch in älteren Gebäuden stimmen wir die gesonderte Erfassung belasteter Stoffe mit Bauleitung und Entsorger ab.
Gehwege, Einfahrten und Zuwegungen werden regelmäßig gereinigt, Schutzbeläge auf Böden und Treppen kontrolliert. So bleibt eine Baustelle im Wohngebiet von außen aufgeräumt.
Fachkräfte der Gewerke verbringen ihre Zeit mit Bauen statt mit Tragen und Suchen.
Das Lager bleibt klein, geordnet und belegt Garten und Gehweg nicht dauerhaft.
Abfälle werden getrennt erfasst und rechtzeitig abgeholt.
Die Baustelle wirkt von außen gepflegt, was das Verhältnis zur Nachbarschaft entlastet.
→ Wir planen Tragetrupps, Treppenschutz und Zwischenlager auf den Etagen. Schwere Teile werden mit Treppensteigern oder Materialaufzügen bewegt, wo es baulich geht.
→ Wir beobachten den Füllstand täglich, bestellen den Tausch rechtzeitig und trennen Abfälle sauber, damit weniger Mischabfall entsteht.
→ Wir legen einen festen Transportweg mit Bohlen oder Platten an und halten Beete, Rasen und Wurzelbereiche frei. Der Weg wird nach Bauende zurückgebaut.
→ Lagerplätze werden je Gewerk und Zeitraum vergeben. Was länger als vereinbart liegt, sprechen wir mit der Bauleitung an.
Klinkerhäuser, Villen und Häuser im Heimatstil werden entkernt und modernisiert. Viel Material wird von Hand bewegt, Abbruch fällt in kleinen Mengen an.
Bei mehreren Wohneinheiten und vielen Gewerken lohnt sich festes Logistikpersonal für Wareneingang, Lager und Etagenverteilung.
Läden und Wohnungen in Geschäftsstraßen wie der Waitzstraße werden umgebaut, während nebenan der Betrieb weiterläuft. Ordnung und saubere Gehwege sind Pflicht.
In bewohnten Einrichtungen wie Seniorenresidenzen oder Studentenwohnheimen laufen Arbeiten abschnittsweise. Material und Abfall müssen getrennt von den Bewohnerwegen bewegt werden.

Wir legen mit der Bauleitung fest, welche Tätigkeiten unser Personal übernimmt und in welchen Bauphasen.
Je nach Umfang planen wir Baulogistiker, Bauhelfer, Geräteführer und Personal für Entsorgung und Reinigung ein.
Das Team lernt Lagerordnung, Lieferplan, Wege und Ansprechpartner kennen, bevor der volle Betrieb beginnt.
Ein Baulogistiker hält Kontakt zur Bauleitung, meldet Engpässe und passt den Personaleinsatz an den Baufortschritt an.
Wird ein Klinkerhaus im Heimatstil in Hamburg-Groß Flottbek bis auf den Rohbau entkernt, dann trennen Bauhelfer den Abbruch schon im Haus nach Fraktionen und bringen ihn über eine geschützte Treppe zur Mulde an der Einfahrt. Der Muldentausch wird so gelegt, dass das Fahrzeug außerhalb des Schulwegs kommt.
Beginnt danach der Ausbau, dann wechselt das Personal von der Entsorgung zur Materialverteilung. Gipskarton, Estrichsäcke und Fenster werden angenommen, geprüft und geschossweise abgestellt, sodass Trockenbauer und Installateure am Morgen direkt anfangen können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Arbeit vor Ort setzt um, was Einrichtungsplan und Liefersteuerung vorgeben. Die Zeitfenster der Lieferanten liegen dem Personal vor, damit jemand bereitsteht, wenn das Fahrzeug kommt.
Zugleich melden die Kräfte auf der Baustelle zurück, wo der Plan nicht passt: zu wenig Lagerfläche, zu volle Mulden, wechselnde Mengen. Diese Rückmeldungen fließen in die nächste Planungsrunde ein.
Ja, gerade bei Sanierungen im Bestand. Wenn kein Kran möglich ist und viel Material über Treppen und Gärten getragen werden muss, entlastet eigenes Logistikpersonal die Handwerker. Der Umfang kann von einzelnen Bauhelfern bis zu einem festen Team reichen.

Beschreiben Sie uns Vorhaben, Bauphasen und Zugang. Wir schlagen Ihnen eine passende Besetzung für die tägliche Baulogistik vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Groß Flottbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit