
Wer in einem Wohnstadtteil mit vielen verkehrsberuhigten Straßen baut, hat wenig Spielraum für wartende Lkw. Hamburg-Groß Flottbek wird im Norden von der Osdorfer Landstraße als Bundesstraße 431 begrenzt, im Osten verläuft die A 7, im Süden die S-Bahn-Strecke von Altona nach Blankenese und Wedel. Dazwischen liegen ruhige Straßen mit Schulen, Kitas, Läden und Gärten.
Unser Logistik-Management legt fest, welche Lieferung wann über welche Route kommt, wo sie entladen wird und wer sie annimmt. Jede Anlieferung erhält ein Zeitfenster, damit Fahrzeuge nicht in Anliegerstraßen warten und Gewerke ihr Material dann bekommen, wenn sie es brauchen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die großen Achsen liegen am Rand, nicht im Viertel. Lieferverkehr kommt über die Osdorfer Landstraße, den Osdorfer Weg oder die Baurstraße, die die A 7 überquert. Von dort geht es über kleinere Straßen zur Baustelle. Welche Route ein Sattelzug, ein Betonmischer oder ein Kranwagen nehmen kann, klären wir vorab anhand von Kurvenradien, Durchfahrtshöhen und Gewichtsgrenzen.
Die A 7 wird zwischen Volkspark und Bahrenfeld achtstreifig ausgebaut, in Othmarschen und Bahrenfeld entsteht ein rund 2,3 Kilometer langer Lärmschutzdeckel. Solche Großbaustellen an der Autobahn verändern Auffahrten und Umleitungen über Jahre. Routen für Lieferungen in den Stadtteil planen wir deshalb nicht einmalig, sondern prüfen sie vor jeder Bauphase neu.
Im Viertel selbst gibt es feste Rhythmen: Schulweg am Morgen, der Wochenmarkt an der Osdorfer Landstraße Ecke Groß Flottbeker Straße am Mittwoch- und Samstagvormittag, Kundenverkehr an der Waitzstraße bis zum Ladenschluss. Lieferfenster legen wir so, dass sie diese Zeiten meiden.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Fahrzeugarten und Bauphasen und leiten daraus Lieferbedarf, Entladestellen und Pufferflächen ab. Das Konzept berücksichtigt die Lage der Baustelle im Straßennetz des Stadtteils.
Lieferanten buchen feste Slots. Wir verteilen sie so über den Tag, dass nie zwei große Fahrzeuge gleichzeitig vor einer schmalen Einfahrt stehen und Schulbeginn sowie Marktzeiten frei bleiben.
Für Schwertransporte, Betonpumpen und Kranwagen legen wir die Anfahrt über B 431, Osdorfer Weg oder Baurstraße fest und geben sie den Lieferanten schriftlich mit. Ändert sich die Lage an der A 7, wird die Route angepasst.
Vor besonders lauten oder raumgreifenden Lieferungen informieren wir die Nachbarschaft. Ein fester Ansprechpartner nimmt Hinweise auf, damit Einfahrten und Garagen erreichbar bleiben.
Lkw warten nicht in Wohnstraßen, sondern kommen zu ihrem gebuchten Zeitfenster.
Routen für große Fahrzeuge sind geprüft, bevor der erste Transport losfährt.
Schulwege, Markttage und Ladenzeiten bleiben von Baustellenverkehr möglichst unberührt.
Gewerke erhalten Material passend zum Bauablauf statt zu früh oder zu spät.
→ Ein Slot-Plan verteilt die Anlieferungen auf feste Zeitfenster. Wer außerhalb kommt, wird an eine vorher benannte Wartefläche an einer größeren Straße verwiesen.
→ Wir prüfen die Routen vor jeder Bauphase, geben aktuelle Anfahrtsbeschreibungen an alle Lieferanten und halten eine Ausweichroute bereit.
→ Große Fahrzeuge kommen nicht zu Schulbeginn und Schulschluss. Bei Rangierfahrten sichert ein Einweiser den Gehweg.
→ Wir planen Anlieferungen in ruhigere Tageszeiten, informieren vorab über besondere Lieferungen und regeln, dass kein Fahrzeug vor fremden Einfahrten hält.
Neubauten und Aufstockungen mit vielen Gewerken in engen Straßen brauchen einen dichten Lieferplan und feste Entladestellen.
In der rund 360 Meter langen Einkaufsstraße müssen Lieferungen um die Öffnungszeiten der Läden herum geplant werden.
Arbeiten an Schulen wie am Windmühlenweg oder am Ohlenkamp verlangen Lieferzeiten außerhalb von Bring- und Abholzeiten.
Fenster, Glasfassaden oder Stahlteile kommen auf großen Fahrzeugen und brauchen eine geprüfte Route bis vor das Grundstück.

Wir sammeln Mengen, Fahrzeugarten und Termine aller Gewerke und gleichen sie mit dem Bauzeitenplan ab.
Anfahrten werden geprüft, Zeitfenster um Schulzeiten, Markttage und Ladenzeiten herum verteilt.
Jeder Lieferant erhält Slot, Route und Ansprechpartner schriftlich, Änderungen laufen über eine Stelle.
Wir verfolgen die Anlieferungen täglich und passen Fenster und Wege an, wenn Bauablauf oder Verkehrslage sich ändern.
Entsteht in einer verkehrsberuhigten Straße von Hamburg-Groß Flottbek ein Mehrfamilienhaus und sind für die Rohbauphase mehrere Betonierungen geplant, dann werden Pumpe und Mischer in einen festen Morgenslot nach Schulbeginn gelegt. Die Anfahrt führt über die Osdorfer Landstraße, die Rückfahrt auf einem anderen Weg, damit sich keine Fahrzeuge begegnen.
Fällt in diese Phase eine geänderte Verkehrsführung an der A 7, dann passen wir die Route an, informieren Betonwerk und Pumpendienst und verschieben bei Bedarf den Slot. Die Nachbarn erfahren vorab, an welchen Tagen mit Pumpe und Mischern zu rechnen ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Lieferfenster funktionieren nur, wenn Entladeflächen und Lager im Einrichtungsplan feststehen und vor Ort jemand die Ware annimmt. Deshalb verzahnen wir die Slot-Planung mit Baustelleneinrichtung und operativer Baulogistik.
Auch die Zugangskontrolle gehört dazu: Wer liefern darf, steht im Slot-Plan. Das Sicherheitspersonal am Tor gleicht damit ab. So entsteht ein Ablauf, bei dem Planung und Umsetzung dieselben Daten nutzen.
Während des Ausbaus und der Überdeckelung in Othmarschen und Bahrenfeld können Auffahrten, Umleitungen und Fahrzeiten wechseln. Wir prüfen die Anfahrt vor jeder Bauphase und geben Lieferanten eine aktuelle Route sowie eine Ausweichstrecke mit.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Gewerke und Zeitraum. Wir schlagen Ihnen Routen, Zeitfenster und Entladestellen vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Groß Flottbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit