
Wer in Hamburg-Lurup eine Baustelle einrichtet, plant selten auf einer freien Wiese. Der Stadtteil im Bezirk Altona ist dicht bewohnt, Gewerbe und Wohnhäuser liegen an der Luruper Hauptstraße oft Tür an Tür. Freie Flächen für Container, Lager und Kran sind knapp und der Untergrund ist an vielen Stellen aufgefüllt.
Unsere Baustelleneinrichtung legt fest, wo Bürocontainer, Sanitäranlagen, Lagerflächen, Baustrom und Bauwasser hinkommen, wie die Zufahrt verläuft und wo der Bauzaun steht. Grundlage sind der Baugrund, die Leitungen im Boden und darüber sowie die Straßen, über die Lastzüge die Fläche erreichen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Baugrund ist in Teilen von Lurup nicht natürlich gewachsen. Die Begründung zum Bebauungsplan Lurup 62/Bahrenfeld 67 beschreibt am Vorhornweg Aufhöhungen mit Gartenabfällen und Böden von rund acht Metern Mächtigkeit, am Hellgrundweg Trümmerschutt aus der Nachkriegszeit auf dem früheren Bornmoor. Wo Container, Silos oder Kranfundamente stehen sollen, braucht es deshalb eine Aussage zur Tragfähigkeit.
Unter und über den Flächen verlaufen Anlagen, die eine Einrichtung nicht stören darf. Am Vorhornweg liegt der unterirdische Speicherring des Forschungszentrums DESY, quer durch dieses Gebiet spannt sich eine 110-kV-Freileitung. Stellflächen für Kran und Mobilkran sind daher nicht frei wählbar, sondern folgen den Schutzabständen.
Hinzu kommt der Bauschutzbereich des Flughafens Fuhlsbüttel, der in den Bebauungsplänen für Lurup ausdrücklich genannt ist. Krane und hohe Aufbauten sind deshalb vorab mit der Luftfahrtbehörde abzustimmen. Diese Frage gehört an den Anfang der Planung, nicht an den Tag der Kranmontage.

Büro, Aufenthalt und Lager stapeln wir, wo das Grundstück wenig Fläche hergibt. Wir stellen sie auf tragfähigen Untergrund. In Hamburg-Lurup bedeutet das oft, zuerst die aufgefüllten Bereiche aus der Planung herauszunehmen.
Wir stimmen Anschlüsse mit den Netzbetreibern ab und führen Kabel und Leitungen so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen. Leitungen im Straßenraum von Luruper Hauptstraße und Elbgaustraße werden vor jedem Eingriff erfragt.
Die Baustellengrenze schließt Gehwege und Radwege sicher ab, entlang der Elbgaustraße etwa eine Fahrrad-Alltagsroute. Beschilderung und Absperrung planen wir nach den Vorgaben der Straßenverkehrsbehörde.
Wir legen fest, welche Flächen befestigt werden, wo Aushub zwischenlagert und wo Material für den Tag bereitliegt. Belastetes Material aus Auffüllungen bekommt eine eigene, abgedeckte Fläche.
Ein Einrichtungsplan, der Baugrund, Leitungen und Höhenbeschränkungen von Anfang an berücksichtigt.
Container, Strom und Wasser stehen bereit, bevor die ersten Gewerke anrücken.
Zufahrt und Aufstellflächen sind so geplant, dass der Verkehr auf der Hauptstraße weiterläuft.
Getrennte Flächen für belasteten Aushub vermeiden Vermischung und Nacharbeit.
→ Wir ziehen das Baugrundgutachten heran, verlegen die schweren Einheiten auf geprüften Grund und planen für den Rest eine lastverteilende Befestigung.
→ Schutzabstände und Schwenkbereich werden im Einrichtungsplan eingezeichnet, der Kran wird so gestellt, dass die Leitung außerhalb seines Arbeitsbereichs bleibt.
→ Wir planen eine Einfahrt mit ausreichendem Radius und eine Aufstellfläche auf dem Grundstück, damit kein Lastzug auf der Fahrbahn steht.
→ Die nötige Zustimmung wird früh beantragt, Höhen und Standort stehen im Plan, bevor der Kran bestellt wird.
Neubauten auf den geplanten Gewerbeflächen in der Luruper Feldmark, mit Rücksicht auf unterirdische Forschungsanlagen und die Freileitung.
Der Bebauungsplan Lurup 63 sieht zwischen Lüttkamp und Elbgaustraße rund 270 Wohnungen auf nicht mehr benötigten Gewerbeflächen vor.
Neubauten und Erweiterungen öffentlicher Einrichtungen wie an der Flurstraße oder am Vorhornweg, auf Flächen mit Bäumen und knappem Platz.
Modernisierung von Siedlungen und Wohnblocks, bei der die Einrichtung in Höfe und Wohnstraßen passen muss.

Wir sichten Lageplan, Baugrundgutachten, Leitungsauskünfte und Höhenvorgaben und begehen die Fläche.
Container, Lager, Kran, Zufahrt und Zaun werden mit Abständen und Lasten eingetragen.
Straßennutzung, Verkehrszeichenplan und Kranhöhe stimmen wir mit den zuständigen Stellen ab.
Die Einrichtung steht vor Baubeginn und wird mit den Bauabschnitten umgebaut.
Liegt ein Gewerbeneubau im geplanten Technologiepark an der Kreuzung Luruper Hauptstraße und Elbgaustraße, dann prüfen wir zuerst, wo der Speicherring unter dem Gelände verläuft und welche Abstände zur Freileitung gelten. Erst danach legen wir Kranstandort, Containerreihe und befestigte Lagerfläche fest.
Zeigt das Gutachten auf einem Teil des Grundstücks eine Auffüllung, dann wandert die Containeranlage auf den gewachsenen Boden. Die Zufahrt erhält eine Aufstellfläche, damit Lastzüge nicht auf der Hauptstraße warten. Der Aushub bekommt getrennte Mieten für die spätere Entsorgung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für die Liefersteuerung: Wo die Aufstellfläche liegt, entscheidet über die Zeitfenster der Anlieferung. Ebenso legt er fest, wo Zugangskontrolle und Schranke stehen.
Für den Betrieb vor Ort übernehmen wir auf Wunsch Auf- und Umbau der Einrichtung während der Bauzeit, wenn sich Bauabschnitte verschieben oder Flächen frei werden.
Weil Teile des Stadtteils aufgefüllt sind, etwa am Vorhornweg mit Gartenabfällen und Böden oder am Hellgrundweg mit Trümmerschutt. Schwere Container und Kranfundamente brauchen tragfähigen Grund, deshalb gehört das Gutachten an den Anfang.

Schicken Sie uns Lageplan und Eckdaten, wir melden uns mit einem Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Lurup. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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