
Hamburg-Rissen ist mit 16,65 Quadratkilometern der flächengrößte unter den Elbvororten, gebaut wird hier trotzdem oft auf knappem Raum. Der Stadtteil zieht sich von der Elbe im Süden bis zum Forst Klövensteen im Norden, etwa dreimal so lang wie breit. Dazwischen liegen Einzelhäuser auf großen, parkähnlichen Grundstücken, ein kleiner Ortskern und wenige Bereiche mit mehrgeschossigen Wohnbauten.
Eine Baustelleneinrichtung muss sich hier nach dem Gelände richten und nicht umgekehrt. Wir planen, wo Container, Lager, Kran und Mulden stehen, wie Baustrom und Bauwasser verlegt werden und auf welcher Fläche ein Lkw wenden kann. Am Ende steht ein Einrichtungsplan, nach dem die Gewerke vom ersten Tag an arbeiten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ursprünglich war das Gebiet von Hamburg-Rissen Moor- und Heideland auf Sand. Im Süden steigt das Gelände vom Elbufer zur Geest an, im Norden liegen Dünenzüge und Moorflächen aus der Zeit nach der letzten Eiszeit. Für die Einrichtung heißt das: Lose Sande tragen Container und Kranstandorte erst nach einer Prüfung des Untergrunds, Baustraßen brauchen eine tragfähige Schüttung.
Der Waldpark Marienhöhe liegt auf einer früheren Kiesgrube, die bis in die 1970er-Jahre abgebaut wurde. Wo Grundstücke an solche Flächen grenzen oder aufgefüllt wurden, rechnen wir mit wechselnden Bodenverhältnissen und stimmen Aufstellflächen für schwere Geräte vorab mit dem Bodengutachten ab.
Viele Bauvorhaben im Stadtteil sind Neubauten oder Sanierungen auf Gartengrundstücken mit altem Baumbestand. Die Fläche für Lager und Container ist dort begrenzt, die Zufahrt oft nur eine Einfahrt breit. Jeder Quadratmeter wird deshalb einer Aufgabe zugeordnet, bevor das erste Material kommt.

Wir zeichnen Lagerflächen, Containerstandorte, Kranaufstellung und Wege so ein, dass sie zum Gefälle am Geesthang oder zur ebenen Sandfläche im Norden passen. Höhenunterschiede auf dem Grundstück werden im Plan sichtbar.
Büro, Aufenthalt und Sanitär stapeln wir bei Bedarf oder stellen sie an die Grundstücksgrenze, damit die Mitte des Baufelds frei bleibt. Wo Platz fehlt, planen wir eine Ausweichfläche in der Nähe.
Wir klären mit Netzbetreiber und Wasserversorger, wo die Baustelle angeschlossen wird. Die Leitungen führen wir so, dass sie Wurzelbereiche und Fahrwege nicht kreuzen.
Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze, das Tor liegt dort, wo Lkw sicher ein- und ausfahren. Für Arbeiten im Straßenraum beantragen wir die nötigen Anordnungen und stellen die Beschilderung.
Jede Fläche auf dem Grundstück hat von Beginn an eine klare Aufgabe.
Container, Kran und Lager stehen auf Untergrund, der sie trägt.
Bäume und Nachbargrenzen werden in der Planung berücksichtigt und nicht erst im Streitfall.
Der Plan wächst mit den Bauphasen mit und bleibt für alle Gewerke gültig.
→ Wir nutzen den oberen, ebenen Teil für Container und legen Materiallager auf befestigte Podeste. Der Plan zeigt, welche Flächen am Hang tabu bleiben.
→ Schutzzäune um den Wurzelbereich werden Teil der Einrichtung. Lager, Mulden und Fahrwege legen wir außerhalb dieser Zonen an.
→ Aufstellflächen werden nach dem Bodengutachten dimensioniert, mit Lastverteilplatten oder Schotter befestigt und vor dem Einsatz abgenommen.
→ Wir teilen die Flächen nach Bauphasen zu. Was für den Rohbau gebraucht wurde, wird für den Ausbau neu belegt, der Plan wird mit jeder Phase fortgeschrieben.
Neubau, Anbau oder Ersatzneubau mit altem Baumbestand und einer einzigen Zufahrt.
Grundstücke im Süden des Stadtteils mit Gefälle zur Elbe, bei denen Lager und Kran auf wenige ebene Flächen passen müssen.
Häuser mit bis zu acht Geschossen, etwa am Niflandring oder am Nagelshof, mit Gerüst, Container und Lager im bewohnten Umfeld.
Umbauten am gemeinsamen Gelände von Gymnasium und Stadtteilschule, bei denen die Einrichtung den Schulbetrieb nicht behindern darf.

Wir sehen uns Gefälle, Bäume, Zufahrt und Nachbargrenzen an und werten das Bodengutachten aus.
Container, Lager, Kran, Mulden und Wege bekommen ihren Platz im Einrichtungsplan.
Bauzaun, Container, Baustrom und Bauwasser werden aufgebaut, Aufstellflächen befestigt und abgenommen.
Mit jeder neuen Bauphase prüfen wir die Flächen und passen den Plan an.
Liegt ein Neubau auf einem Gartengrundstück mit nur einer Einfahrt, dann setzen wir die Container an die rückwärtige Grenze und halten den Bereich vor dem Haus als Wende- und Ladezone frei. Material wird nur in der Menge gelagert, die in wenigen Tagen verbaut wird.
Fällt das Gelände Richtung Elbe ab, dann planen wir die Baustraße entlang der Höhenlinie und sichern die Böschung gegen Abrutschen. Der Kran steht auf dem oberen Plateau, die Baugrube wird von oben beliefert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wo das Tor liegt, entscheidet über jede spätere Anlieferung. Deshalb stimmen wir den Einrichtungsplan mit dem Lieferkonzept ab, bevor er feststeht. In den Einzelhausgebieten von Hamburg-Rissen hängt davon ab, ob ein Lkw überhaupt auf das Grundstück kommt.
Auch Sicherheit, Entsorgung und Sanitätsdienst brauchen ihren Platz im Plan: Muldenstellplätze, ein Sammelpunkt, freie Rettungswege. So wird die Einrichtung zum gemeinsamen Rahmen für alle Bausteine der Baulogistik.
Der Stadtteil liegt auf Geest mit viel Sand, im Norden gibt es Dünen und Moorflächen, an einzelnen Stellen alte Kiesabbauflächen. Container und Kranstandorte planen wir deshalb nach dem Bodengutachten und befestigen die Aufstellflächen, bevor schweres Gerät kommt.

Schicken Sie uns Lageplan, Bodengutachten und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager und Zufahrt auf Ihr Grundstück passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Rissen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit