
Gut drei Quadratkilometer, mehr als 15.000 Menschen: Hamburg-Alsterdorf ist dicht bewohnt. Freie Grundstücke, auf denen Container, Kran und Materiallager nebeneinander Platz finden, sind die Ausnahme. Meist steht eine Baustelle zwischen Wohnhäusern, an einer Bahntrasse oder nahe am Wasser der Alster.
Die Baustelleneinrichtung entscheidet deshalb früh über den ganzen Ablauf. Wir legen fest, wo Büro- und Sanitärcontainer stehen, wie Lkw das Baufeld erreichen, wo Baustrom und Bauwasser abgenommen werden und welche Fläche für Lager übrig bleibt. Erst wenn dieser Plan steht, beginnt die Arbeit am Bauwerk.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein großer Teil des Stadtteils besteht aus gewachsenen Siedlungen. Zwischen Heilholtkamp und der Hochbahntrasse entstand in den 1930er Jahren eine Gartenstadt, an der Braband- und der Inselstraße liegen Villengebiete aus den 1920er Jahren, typisch sind Rotklinkerbauten. Wer hier umbaut oder nachverdichtet, hat selten mehr als den Vorgarten und den Straßenrand. Container werden gestapelt, Lager außerhalb des Baufelds gesucht oder Sondernutzungen im öffentlichen Raum beantragt.
Die Alster durchzieht den Stadtteil von Nordosten nach Südwesten, ihr Lauf ist hier als „Alsterstreek“ begradigt. Für Grundstücke in Wassernähe klären wir vor der Planung, was das Bodengutachten zu Tragfähigkeit und Grundwasser sagt. Davon hängt ab, ob Kranstandort und Containerfundamente auf vorhandenem Grund stehen können oder eine befestigte Fläche nötig wird.
Quer durch Hamburg-Alsterdorf verlaufen die U-Bahn-Linie U1 und parallel dazu die Güterumgehungsbahn auf einem Bahndamm. An der Haltestelle Sengelmannstraße wird für die neue U5 gebaut. Baufelder entlang dieser Trassen haben oft nur eine Zufahrt, Abstandsflächen zum Gleis und Auflagen des Bahnbetreibers. Die Einrichtung muss beides berücksichtigen, bevor der erste Container geliefert wird.

Wir zeichnen Zufahrt, Kranschwenkbereich, Container, Lager, Fußwege und Sammelstellen für Abfall in einen Plan, der zur tatsächlichen Grundstücksgröße passt. In der Gartenstadt oder an der Alsterdorfer Straße rechnen wir mit wenigen Metern Abstand zum Nachbarhaus.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir so, dass Fenster der Nachbarn frei bleiben und Lieferwege nicht gekreuzt werden. Wo der Platz fehlt, planen wir gestapelte Anlagen oder eine Unterbringung auf einer Nebenfläche.
Wir stimmen Anschlüsse mit dem Netzbetreiber ab, setzen Verteiler an Stellen, die keine Fahrwege blockieren. Leitungen führen wir so, dass Fußgänger auf dem Gehweg nicht darüber steigen müssen.
Bauzaun, Tore, Beschilderung und Absperrung richten wir nach der Lage des Baufelds aus. An Schulwegen und nahe den Kliniken in Hamburg-Alsterdorf gehören gut lesbare Hinweise und abgetrennte Gehwege dazu.
Jede Fläche auf dem Grundstück hat von Beginn an eine feste Aufgabe.
Lieferfahrzeuge finden eine Zufahrt, die zur Straße und zum Fahrzeug passt.
Nachbarn, Schulkinder und Patienten erkennen sichere Wege um die Baustelle.
Umbauten der Einrichtung während der Bauzeit sind vorab eingeplant.
→ Wir teilen die Einrichtung in Phasen: Während des Rohbaus stehen Lager und Kran im Vordergrund, später rücken Container an den frei werdenden Platz. Material wird nach Bedarf angeliefert statt auf Vorrat gelagert.
→ Wir prüfen Schleppkurven für Lkw und Kranwagen, beantragen bei Bedarf Halteverbotszonen und legen Wendemöglichkeiten fest, damit kein Fahrzeug rückwärts durch die Straße setzen muss.
→ Wir nehmen Abstände und Auflagen des Bahnbetreibers in den Plan auf, sichern die Grenze zum Bahndamm dauerhaft ab und legen Kranstandorte so, dass kein Schwenkbereich über das Gleis reicht.
→ Auf Grundlage des Bodengutachtens planen wir Schotterflächen, Lastverteilplatten oder Baustraßen und halten Lager mit wassergefährdenden Stoffen fern vom Ufer.
Arbeiten an Rotklinkerhäusern der Gartenstadt oder an Gebäuden entlang der Alsterdorfer Straße, wo Gerüst, Container und Lager auf schmalem Raum zusammenkommen.
Vorhaben am Bahndamm von U1 und Güterumgehungsbahn oder im Umfeld der Haltestelle Sengelmannstraße mit Abstandsflächen und eingeschränkten Zufahrten.
Erweiterungen und Sanierungen an Krankenhäusern und Schulen, bei denen der laufende Betrieb Wege, Ruhe und Zufahrten für Rettungsfahrzeuge braucht.
Wohn- und Gewerbebauten nahe der Alster, bei denen der Untergrund Kranstandorte, Baustraßen und Lagerflächen bestimmt.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarbebauung und vorhandene Anschlüsse an und lesen das Bodengutachten.
Container, Lager, Kran, Wege und Versorgung erhalten einen festen Platz, abgestimmt auf die Bauphasen.
Sondernutzungen, Halteverbote und Auflagen von Bahn oder Netzbetreiber beantragen wir mit dem Bauherrn.
Wir richten die Baustelle ein und passen die Einrichtung an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle in einer Siedlung aus Rotklinkerhäusern, eingerahmt von schmalen Wohnstraßen, dann bleibt für die Einrichtung meist nur ein Streifen neben dem Neubau. Wir planen in diesem Fall einen gestapelten Containerblock an der Grundstücksgrenze, eine kleine Lagerfläche für den Tagesbedarf und eine Halteverbotszone für Anlieferungen.
Ist zusätzlich ein Kran nötig, dann wählen wir einen Standort, dessen Schwenkbereich die Nachbargärten möglichst wenig überstreicht. Die Zeiten für Montage und Abbau stimmen wir mit den Anwohnern ab. So bleibt die Siedlung bewohnbar, während der Bau in Hamburg-Alsterdorf voranschreitet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Ausgangspunkt für alles, was danach kommt. Liefersteuerung, Entsorgung, Zugangskontrolle und Erste-Hilfe-Einrichtungen bauen auf dem Einrichtungsplan auf. Deshalb planen wir sie zusammen und vermeiden, dass ein Container später einer Feuerwehrzufahrt im Weg steht.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an und geben ihn an alle Gewerke weiter. Bauherr und Bauleitung erhalten einen Stand, der zur Baustelle passt, nicht zur ersten Skizze.
Das hängt vom Bauvorhaben ab. Für ein Einfamilienhaus reichen oft ein Container und ein kleines Lager, ein Mehrfamilienhaus braucht deutlich mehr. In dicht bebauten Straßen arbeiten wir mit gestapelten Containern und Anlieferung nach Bedarf, damit die vorhandene Fläche genügt.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir erstellen einen Einrichtungsplan, der zu Grundstück, Zufahrt und Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Alsterdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit