
Die Alster gibt Hamburg-Alsterdorf seinen Namen. Sie fließt von Nordosten nach Südwesten durch den Stadtteil, begleitet von einem Abschnitt des Alsterwanderwegs. Wer in ihrer Nähe baut, muss dafür sorgen, dass weder Schlamm noch Betonwasser oder Treibstoff in das Gewässer gelangen.
Unsere ökologische Baubegleitung übernimmt Umweltkontrollen auf der Baustelle: Gewässerschutz, Schutz von Bäumen und Brutplätzen, Umgang mit Boden und die Dokumentation aller Auflagen aus der Genehmigung. Die Kontrollen sind Teil des Baustellenalltags und keine Sonderaufgabe am Rand.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Alsterlauf zwischen Ohlsdorf und der Außenalster, die „Alsterstreek“, ist künstlich begradigt. Die Wasserqualität gilt als belastet, die Besiedlung mit wirbellosen Kleintieren wird als unbefriedigend bis schlecht bewertet. Neue Einträge von Baustellen verschärfen diese Lage. Als Fischarten der Alster werden unter anderem Bachforelle, Groppe, Gründling und das Flussneunauge genannt.
Zum Stadtteil gehören die Gartenstadt der 1930er Jahre und die Villengebiete an der Braband- und der Inselstraße, Wohnquartiere mit Gärten. Bäume, Hecken und Gebäude können Brutplätze von Vögeln oder Quartiere von Fledermäusen bergen. Rodungen und Rückbau sind deshalb an die Schutzzeiten des Bundesnaturschutzgesetzes gebunden.
Die Liste der Hamburger Landschaftsschutzgebiete nennt für Alsterdorf selbst keines. Das Gebiet Langenhorn, Fuhlsbüttel, Klein Borstel umfasst Teile des Nachbarstadtteils Ohlsdorf im Osten. Auf den Baustellen im Stadtteil geht es deshalb weniger um Schutzgebietsauflagen als um Gewässer, Bäume, Artenschutz und Boden.

Wir kontrollieren Absetzbecken, Ölbindemittel und Lagerorte für wassergefährdende Stoffe. Abwasser aus der Baugrube wird nur nach Freigabe eingeleitet, Einträge in die Alster werden verhindert.
Stämme und Wurzelbereiche schützen wir nach den Vorgaben der Genehmigung, kontrollieren die Schutzzäune und dokumentieren Schäden sofort.
Vor Rückbau und Rodung prüfen wir mit Fachgutachtern, ob Nester oder Quartiere vorhanden sind. Arbeiten in der Schutzzeit vom 1. März bis 30. September stimmen wir mit der Naturschutzbehörde ab.
Oberboden wird getrennt gelagert, Verdichtungen werden vermieden. Alle Kontrollen halten wir in einem Bericht fest, den Bauherr und Behörde einsehen können.
Die Alster bleibt vor Einträgen von der Baustelle geschützt.
Baustopps durch übersehene Artenschutzfunde werden vermieden.
Bäume und Gärten der Nachbarschaft bleiben erhalten.
Auflagen der Genehmigung sind lückenlos dokumentiert.
→ Wir legen Rinnen, Absetzbecken und Sperren an, kontrollieren sie nach jedem Regen und lassen sie bei Bedarf leeren.
→ Die Arbeit an dieser Stelle ruht, bis Gutachter und Behörde das weitere Vorgehen festgelegt haben. Wir dokumentieren den Fund und sichern den Bereich.
→ Schutzzäune werden ausreichend weit gestellt, Fahrwege bei Bedarf mit Platten belegt. Unser Personal kontrolliert die Zäune täglich.
→ Wir führen eine Liste aller Umweltauflagen, prüfen sie bei jedem Rundgang und melden Abweichungen der Bauleitung.
Wohn- und Gewerbebauten, Uferarbeiten und Leitungsbau in der Nähe der Alster mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Arbeiten an Bahnbrücken über die Alster oder am Bahndamm, bei denen Gewässer und Böschungsgrün betroffen sind.
Abriss und Umbau älterer Gebäude, bei denen Fledermausquartiere und Brutplätze vorab geprüft werden müssen.
Neubauten in der Gartenstadt oder in Villengebieten, wo Gärten und Bäume auf dem Grundstück unter Baumschutzauflagen fallen können.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen der Behörden und erstellen eine Prüfliste.
Absetzbecken, Baumschutzzäune und Lagerflächen für Gefahrstoffe werden angelegt.
Rundgänge nach Plan und nach jedem Starkregen, Abweichungen gehen an die Bauleitung.
Kontrollen, Funde und Maßnahmen werden dokumentiert und an Bauherr und Behörde übergeben.
Liegt eine Baugrube in Hamburg-Alsterdorf nur wenige Meter vom Alsterufer entfernt, dann muss abgepumptes Grundwasser vor der Einleitung gereinigt werden. Wir richten in diesem Fall ein Absetzbecken ein, prüfen die Trübung des Wassers und dokumentieren jede Einleitung nach den Vorgaben der Wasserbehörde.
Stehen am Rand der Baugrube alte Uferbäume, dann sichern wir deren Wurzelbereich mit einem festen Zaun und lassen Arbeiten in diesem Bereich nur von Hand ausführen. Fällt ein Baum doch unter die Fällgenehmigung, wird er außerhalb der Brutzeit und nach Kontrolle auf Nester entfernt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen gehören bei uns zu den täglichen Rundgängen. Das Personal, das Material annimmt oder das Tor kontrolliert, achtet auch auf Ölflecken, offene Gebinde und beschädigte Schutzzäune.
Entsorgung und Lagerplanung stimmen wir mit den Umweltauflagen ab. Wassergefährdende Stoffe stehen auf Auffangwannen und fern der Alster, Abfälle werden getrennt. So erfüllt die Baustelle in Hamburg-Alsterdorf ihre Auflagen, ohne dass der Ablauf stockt.
Am häufigsten geht es um Gewässerschutz an der Alster, um Baum- und Wurzelschutz in den Wohngebieten mit Gärten und um Artenschutz beim Rückbau älterer Gebäude. Welche Auflagen für Ihr Vorhaben gelten, steht in der Genehmigung. Wir setzen sie auf der Baustelle um.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir prüfen die Auflagen und übernehmen die Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Alsterdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit