
Wer in Hamburg-Harvestehude baut, findet selten eine freie Fläche für Container und Material. Der Stadtteil misst rund zwei Quadratkilometer, fast jedes Grundstück ist bebaut, viele Häuser stammen aus der Zeit nach 1860, als hier Villen und Etagenhäuser entstanden. Vorgarten, Hof und Gehweg sind oft alles, was für die Einrichtung bleibt.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einem genauen Plan: Wo stehen Unterkunft und Sanitär, wo lagert das Material, wie kommt der Strom auf die Baustelle und wo verläuft der Bauzaun. So steht vor dem ersten Arbeitstag fest, was wohin gehört, auch wenn nur wenige Quadratmeter zur Verfügung stehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Viele Gebäude in Hamburg-Harvestehude stehen in der Liste der Kulturdenkmäler, darunter Reihenvillen, Etagenhäuser und ganze Ensembles wie an der Abteistraße oder rund um den Innocentiapark. Container, Gerüstfüße und Lagerplätze dürfen Fassaden, Einfriedungen und Treppen nicht beschädigen.
Der Stadtteil liegt auf einem Geestrücken westlich der Außenalster. Zwischen dem Alstervorland im Osten und dem Isebekkanal im Norden wechseln Grundstücke mit großen Gärten und dicht gebaute Straßen. Für Aufstellflächen von Containern und Kran prüfen wir deshalb Tragfähigkeit und Gefälle jedes Platzes.
Ein Bebauungsplan aus den 1950er-Jahren weist das Gebiet als „besonders geschütztes Wohngebiet“ aus. Baustellen liegen deshalb meist mitten zwischen bewohnten Häusern. Lärm, Licht und Staub der Einrichtung müssen sich darauf einstellen.

Wir zeichnen Unterkunft, Lager, Sanitär und Wege so ein, dass sie auf das Grundstück passen und die Zufahrt frei bleibt. Wo der Platz nicht reicht, planen wir gestapelte Container oder Lagerflächen in Etappen.
Büro-, Aufenthalts- und Materialcontainer stimmen wir auf die Zahl der Beschäftigten ab. Bei Arbeiten an Etagenhäusern mit bewohnten Wohnungen achten wir darauf, dass Treppenhaus und Hauseingang nicht als Lager missbraucht werden.
Wir klären, wo ein Baustromanschluss möglich ist, legen Verteiler fest und führen Leitungen so, dass sie Gehwege nicht zur Stolperfalle machen. Den Bedarf an Bauwasser stimmen wir mit den Gewerken ab.
Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze und lässt Gehwege offen. Wo Stuck, Vorgartenmauern oder alte Bäume nahe am Baufeld stehen, sehen wir Schutzwände, Abdeckungen und abgesperrte Bereiche vor.
Ein Einrichtungsplan, der zu Ihrem Grundstück passt und nicht zu einer Musterbaustelle.
Container, Strom, Wasser und Bauzaun kommen aus einer Planung.
Fassaden, Einfriedungen und Bäume werden bereits im Plan geschützt.
Die Nachbarschaft sieht eine geordnete Baustelle statt verstreuter Paletten.
→ Wir planen schlanke Containerlösungen, nutzen die Höhe statt der Fläche und lassen Material nur in der Menge anliefern, die in den nächsten Tagen verbaut wird.
→ Der Wurzelbereich wird im Einrichtungsplan als Tabufläche markiert. Kranstandort und Lagerplatz suchen wir außerhalb davon, notfalls mit Lastverteilplatten.
→ Bauzaun, Schilder und Leitungen setzen wir freistehend mit Fußplatten. Was am Gebäude befestigt werden muss, stimmen wir vorher mit Bauleitung und Denkmalpflege ab.
→ Wir trennen Baustellenwege von Hauseingang und Briefkästen, legen Fluchtwege fest und hängen die Baustellenordnung gut sichtbar aus.
Sanierungen und Umbauten an Häusern aus der Zeit ab 1860, oft mit Denkmalschutz und altem Baumbestand auf dem Grundstück.
Kernsanierung, Dachausbau und Strangsanierung in mehrgeschossigen Häusern, in denen die Bewohner während der Arbeiten bleiben.
Arbeiten an den zwölf Grindelhochhäusern, die mit ihrem Park als Ensemble unter Denkmalschutz stehen.
Instandsetzungen an Gebäuden wie der Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern mit Einrichtung auf engem Kirchengrundstück.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Bäume und Fassade an und klären, welche Flächen genutzt werden dürfen.
Wir zeichnen Container, Lager, Sanitär, Strom, Wasser und Bauzaun ein und stimmen den Plan mit der Bauleitung ab.
Container werden gestellt, Anschlüsse gelegt und der Bauzaun aufgebaut, bevor die ersten Gewerke anfangen.
Mit dem Baufortschritt verändern wir die Einrichtung und räumen sie am Ende so zurück, dass Vorgarten und Gehweg wieder in Ordnung sind.
Liegt eine Baustelle in einer Straße mit gründerzeitlichen Etagenhäusern in Hamburg-Harvestehude, dann gibt es oft nur einen schmalen Vorgarten und einen Hinterhof. Dann planen wir den Materialcontainer im Hof, die Unterkunft als kompakte Einheit am Rand und den Abwurfschacht so, dass er weder Fenster der Nachbarn noch den Hauseingang blockiert.
Wenn Teile der Fassade unter Denkmalschutz stehen, dann setzen wir Gerüst und Bauzaun so, dass nichts gebohrt werden muss. Für Gesimse und Eingangsbereich legen wir zudem eine Abdeckung fest. Ist der Rohbau abgeschlossen, dann wird die Einrichtung für den Innenausbau verkleinert und Fläche an den Hof zurückgegeben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alle weiteren Schritte. Wir stimmen sie mit Bauleitung, Architekturbüro und den ersten Gewerken ab, damit Lieferungen, Kran und Gerüst später nicht umgeplant werden müssen.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an: Container wandern, Lagerflächen schrumpfen, neue Gewerke bekommen ihren Platz. Auf Wunsch übernehmen wir anschließend auch die Steuerung der Anlieferungen und die Sicherung der Baustelle in Hamburg-Harvestehude.
Das hängt vom Vorhaben ab. Für einen Dachausbau reichen oft ein Materialcontainer und eine kleine Unterkunft. Bei einer Kernsanierung planen wir mehr Lagerfläche, die wir bei Bedarf in Etappen bereitstellen, damit das Grundstück nicht dauerhaft zugestellt ist.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir schlagen eine Baustelleneinrichtung vor, die zu Ihrem Haus und zur Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Harvestehude. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit