
Hamburg-Hoheluft-Ost gehört mit 0,6 Quadratkilometern zu den kleinsten Stadtteilen der Stadt. Auf dieser Fläche leben fast 10.000 Menschen, im Schnitt rund 16.400 je Quadratkilometer. Wer hier ein Haus saniert oder einen Hof bebaut, findet kaum eine freie Ecke für Container, Mulde oder Materiallager.
Die Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einer genauen Bestandsaufnahme: Welche Fläche gehört zum Grundstück, was lässt sich im Hof unterbringen, wofür braucht es eine Genehmigung im Straßenraum? Daraus entsteht ein Einrichtungsplan, der Unterkunft, Sanitär, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun auf wenigen Quadratmetern zusammenführt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Wohnhäuser stammen überwiegend aus der Gründerzeit und stehen in geschlossenen Reihen dicht an der Straße. Zwischen Fassade und Fahrbahn bleibt meist nur der Gehweg. Hinter den Häusern liegen Höfe, die oft nur durch einen schmalen Durchgang erreichbar sind. Jeder Container muss deshalb dorthin, wo er Bewohner und Fußgänger möglichst wenig stört.
Parkplätze sind im Stadtteil knapp, auf jeden Bewohner kommen weniger Autos als im Durchschnitt des Bezirks Hamburg-Nord. Eine Fläche für Mulde, Gerüstmaterial oder Baustelle muss daher im öffentlichen Raum beantragt werden, häufig auf Kosten von Stellplätzen. Die Einrichtung muss so knapp geplant sein, dass sie diese Fläche nicht länger als nötig belegt.
Im Falkenried-Quartier wurde das frühere Werkstattgelände bewusst fast autofrei gestaltet. Wege und Plätze dienen dort Fußgängern, die Piazza ist ein Treffpunkt mit Läden und Cafés. Eine Baustelle in diesem Umfeld braucht eine Einrichtung, die ohne Dauerparken von Fahrzeugen auskommt.

Wir zeichnen Container, Lager, Kranstandort oder Aufzug, Mulden und Laufwege maßstäblich in den Lageplan ein. In Hamburg-Hoheluft-Ost prüfen wir dabei vor allem Hofzufahrten, Torbreiten und die Fläche vor dem Haus.
Wo kein Platz für eine Containeranlage ist, planen wir gestapelte Einheiten, Lösungen im Gebäude selbst oder geteilte Sanitärbereiche. Was die Baustelle tatsächlich braucht, stimmen wir mit Bauherr und Gewerken ab.
Bei Sanierungen in bewohnten Häusern koordinieren wir Anschlüsse, Verteiler und Leitungswege so, dass Treppenhäuser frei bleiben und Mieter weiter Strom und Wasser haben.
Vor Altbaufassaden setzen wir Bauzaun und Schutzwände so, dass Fußgänger sicher vorbeikommen. Beschilderung und Absperrung im Straßenraum planen wir mit den nötigen Anträgen zusammen.
Die Baustelle belegt nur die Fläche, die sie wirklich braucht, für so kurze Zeit wie möglich.
Anträge für den Straßenraum entstehen zusammen mit dem Einrichtungsplan und passen zueinander.
Bewohner und Nachbarn behalten ihre Wege, Eingänge und Höfe.
Container, Strom, Wasser und Zaun stehen bereit, bevor das erste Gewerk anfängt.
→ Wir prüfen Hof, Keller und Erdgeschoss als Lagerort und beantragen eine kurze, klar begrenzte Sondernutzung des Straßenraums nur für die Tage, an denen sie gebraucht wird.
→ Wir messen Durchfahrt und Torbogen vorab aus und wählen Container, Mulden und Geräte danach. Was nicht durchpasst, wird vor dem Haus umgeschlagen und von Hand weitergebracht.
→ Der Einrichtungsplan hält Hauseingang, Briefkästen, Fahrradplätze und Müllstandorte zugänglich. Abschnitte, die gesperrt werden müssen, kündigen Bauherr oder Verwaltung rechtzeitig an.
→ Wir legen für jedes Gewerk eine Lagerzone und feste Zeiten fest. Eine Baustellenordnung regelt, wer welche Fläche wann nutzt.
Dach, Fassade, Leitungsstränge und Treppenhaus in bewohnten Mehrfamilienhäusern, bei denen Hof und Gehweg die einzigen Flächen sind.
Arbeiten an Wohnungen, Gewerbeflächen und Büros auf dem früheren Werkstattgelände, wo die Wege fast autofrei sind.
Sanierungen an Schulgebäuden wie dem Oberstufenhaus am Lehmweg, bei denen Einrichtung und Schulhof sich nicht in die Quere kommen dürfen.
Instandsetzung von Kirchengebäuden wie St. Markus an der Heider Straße, mit begrenzter Fläche rund um das Bauwerk.

Wir sehen uns Grundstück, Hof, Durchgänge und den Straßenraum vor dem Haus an und nehmen die Maße auf.
Container, Lager, Strom, Wasser, Zaun und Wege kommen in einen Plan, den Bauherr und Bauleitung freigeben.
Wir bereiten die Unterlagen für Flächen im Straßenraum vor und stimmen Termine mit Verwaltung und Gewerken ab.
Die Einrichtung wird aufgebaut, übergeben und bei jedem neuen Bauabschnitt überprüft.
Liegt eine Dach- und Fassadensanierung in einem Gründerzeithaus am Lehmweg oder am Eppendorfer Weg an, dann steht zuerst die Frage nach dem Platz. Ist der Hof über einen Torweg erreichbar, kann dort ein kleiner Lagerbereich entstehen. Ist er es nicht, wird das Gerüst vor der Fassade aufgestellt und die Fläche davor für Anlieferung und Mulde abschnittsweise beantragt.
Wird zusätzlich im Inneren gearbeitet, dann planen wir Baustrom und Bauwasser über einen eigenen Verteiler im Keller oder Erdgeschoss. Sanitär und Aufenthalt können in einer leer stehenden Wohnung oder einem kompakten Container untergebracht werden, wenn der Bauherr das so festlegt. Der Bauzaun wird so gesetzt, dass der Gehweg passierbar bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alle weiteren Schritte. Lieferzeiten, Lagerzonen und Wege, die wir festlegen, nutzen später die Gewerke, die Liefersteuerung und auf Wunsch auch der Wachdienst. Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an.
In Hamburg-Hoheluft-Ost lohnt sich die Verbindung mit dem Logistik-Management besonders, weil die Lagerfläche klein ist. Je genauer Material geliefert wird, desto weniger Fläche muss im Straßenraum oder im Hof vorgehalten werden.
Wer Container, Mulde oder Material auf Gehweg oder Fahrbahn abstellt, nutzt öffentlichen Raum und braucht dafür in der Regel eine Genehmigung. Da die Grundstücke im Stadtteil kaum Freiflächen haben, ist das bei vielen Sanierungen der Fall. Wir bereiten die Unterlagen zusammen mit dem Einrichtungsplan vor.

Schicken Sie uns Adresse, Lageplan und geplante Arbeiten. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Hoheluft-Ost. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit