
Wer in Bremen-Grohn baut, holt Material meist über die A 270 heran. Die Autobahn verbindet Vegesack mit der A 27, ist auf weiten Strecken ohne Standstreifen ausgebaut und auf 80 km/h begrenzt. Von der Anschlussstelle St. Magnus geht es über die Schönebecker Straße weiter in den Ortsteil. Dort teilen sich Lieferfahrzeuge die Straßen mit Bussen, Pendlern, Studierenden und Anwohnern.
Logistik-Management bedeutet, diese Ströme vorher zu ordnen. Wir erstellen ein Logistikkonzept, vergeben Zeitfenster für jede Anlieferung und steuern, wann welches Fahrzeug an welchem Tor steht. So bleibt die Baustelle in Bremen-Grohn versorgt, ohne dass sich Wartende in die Wohnstraßen stauen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das neue Quartier auf dem früheren Steingut-Gelände wird nach dem Bebauungsplan im Osten über den Grohner Mühlenweg erschlossen, nachgeordnet von der Schönebecker Straße im Süden. Im Norden verläuft eine Erschließung parallel zur Bahn. Wenn mehrere Baufelder gleichzeitig beliefert werden, laufen alle Fahrzeuge über wenige Knoten.
In der Vegesacker Heerstraße und der Hermann-Fortmann-Straße fahren die Buslinien 90, 91 und 92 dicht getaktet. Haltestellen und Busspuren dürfen nicht als Wartefläche für Lkw dienen. Lieferungen müssen so getaktet sein, dass sie ohne Halt direkt aufs Gelände rollen.
Rund um das Baufeld wohnen Menschen in Einfamilienhäusern, in der Großwohnanlage Grohner Düne und in Wohnheimen am Hochschulcampus. Lärm am frühen Morgen, Rückstau und zugeparkte Einfahrten führen schnell zu Beschwerden. Ein Lieferplan muss deshalb auch die Nachbarschaft im Blick haben.

Anfahrtsrouten ab der A 270, Tore, Entladezonen, Wendemöglichkeiten und Pufferflächen werden in einem Konzept festgehalten, das alle Gewerke erhalten.
Lieferanten buchen feste Slots. Großanlieferungen wie Betonfahrzeuge oder Fertigteile legen wir außerhalb der Hauptverkehrszeiten und abseits von Schulbeginn und Schulschluss.
Wo das Baufeld es zulässt, planen wir einen Pufferplatz abseits der Wohnstraßen. Fahrzeuge werden von dort abgerufen, wenn die Entladezone frei ist.
Auf großen Arealen mit mehreren Bauherren stimmen wir Lieferkalender ab, damit Kranzeiten und Zufahrten nicht doppelt belegt werden.
Lkw stehen nicht mehr wartend in Wohnstraßen und vor Bushaltestellen.
Kran und Entladezone sind ausgelastet, ohne doppelt belegt zu sein.
Anwohner erleben weniger Lärm in sensiblen Zeiten.
Material kommt zum Einbautermin und belegt keine Lagerfläche auf Vorrat.
→ Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Wer zu früh kommt, wartet am Pufferplatz und nicht auf der Straße.
→ Wir legen solche Transporte in Randzeiten, stimmen Genehmigungen mit den Behörden ab und sperren das Tor für andere Lieferungen in dieser Zeit.
→ In diesen Fenstern planen wir keine Anlieferungen. Ein Einweiser steht am Tor, wenn ein Fahrzeug doch durch muss.
→ Ihre Klappbrücke trägt 30 Tonnen und ist fünf Meter breit. Wir legen Routen für schwere Lkw deshalb über die Autobahn und nicht über das Sperrwerk.
Wohn- und Geschäftsbauten, Kitas und Plätze, bei denen mehrere Bauherren gleichzeitig über wenige Zufahrten beliefert werden.
Gewerbeneubauten mit Stahlbau, Fertigteilen und großen Betonmengen, oft mit Schwertransporten.
Neubauten oder Sanierungen auf einem belebten Campus, wo Lieferzeiten um Lehrbetrieb und Wohnheime herum geplant werden.
Arbeiten an Hochhäusern mit vielen Bewohnern, bei denen Lieferungen und Gerüstbau eng getaktet sein müssen.

Wir sehen uns Zufahrten, Busverkehr, Schulwege und die Lage zur Autobahn an und ermitteln das Liefervolumen je Bauphase.
Routen, Tore, Entladezonen, Pufferflächen und Ruhezeiten werden mit Bauleitung und Nachbarschaft abgestimmt.
Lieferanten buchen ihre Zeitfenster, Großanlieferungen melden wir den Behörden und den Nachbarbaustellen.
Wir werten Wartezeiten und Ausfälle aus und passen Fenster und Routen an den Baufortschritt an.
Liegen auf einem großen Areal in Bremen-Grohn mehrere Baufelder nebeneinander und teilen sie sich eine Haupteinfahrt, dann führen wir einen gemeinsamen Lieferkalender. Jedes Baufeld bekommt eigene Zeitblöcke, Betontage werden untereinander abgestimmt und große Anlieferungen frühzeitig angemeldet.
Fällt ein Lieferant aus seinem Fenster, dann wird er nicht einfach durchgelassen. Er bekommt den nächsten freien Slot. So bleibt der Takt für alle anderen erhalten und die Zufahrt wird nicht zur Warteschlange.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Lieferplan ist mit dem Einrichtungsplan verknüpft: Welches Tor, welche Entladezone, welcher Kran. Der Torposten prüft jede ankommende Lieferung gegen den Plan und meldet Abweichungen an die Bauleitung.
Die operative Mannschaft auf dem Gelände nimmt das Material an und bringt es zum Einbauort. Für Bauvorhaben in Bremen-Grohn schließt sich damit der Kreis von der Autobahnausfahrt bis zum Geschoss.
Für schwere Fahrzeuge ist die A 270 die sinnvolle Route, mit Abfahrt an der Anschlussstelle St. Magnus in die Schönebecker Straße. Die Klappbrücke am Lesumsperrwerk hat eine Tragkraft von 30 Tonnen und ist nur fünf Meter breit. Für Baustellenverkehr planen wir sie deshalb nicht ein.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Lage und Bauzeit. Wir entwickeln das Logistikkonzept und übernehmen die Liefersteuerung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Grohn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit