
Bremen-Grohn ist ein Ortsteil des Stadtteils Vegesack im Bremer Norden. Im Süden grenzt der Ortsteil an die Lesum, deren Nordufer als hohes Geestufer gilt. Nördlich verläuft die Bahnstrecke vom Hauptbahnhof nach Vegesack. Dazwischen liegen Wohnstraßen, die Großwohnanlage Grohner Düne, ein privater Hochschulcampus und das Areal der früheren Steingutfabrik, auf dem ein neues Stadtquartier vorgesehen ist. Jede dieser Lagen stellt eigene Anforderungen daran, wo Container, Lager und Kran stehen können.
Mit der Baustelleneinrichtung legen wir fest, wie eine Baustelle vom ersten Tag an funktioniert: Zufahrt, Tor, Lagerflächen, Unterkünfte, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun. Für Bremen-Grohn bedeutet das vor allem, mit Höhenunterschieden, gemischtem Baugrund und knappen Randflächen umzugehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Durch das frühere Steingut-Gelände zieht sich eine Geestkante. Die Geländehöhe liegt dort bei rund 12,6 Metern über Normalnull. Die Kante bringt Höhenunterschiede ins Baufeld. Containerstellplätze, Kranstandorte und Lagerflächen müssen deshalb auf tragfähigen, ebenen Teilflächen liegen. Rampen und Böschungen eignen sich nicht als Abstellfläche.
Der Baugrund ist gemischt. Überwiegend steht Geschiebesand an, am westlichen Rand liegen Auelehm und sandige Auffüllungen, deren Tragfähigkeit gering ausfallen kann. Der Bebauungsplan empfiehlt Baugrunderkundungen vor jeder Bebauung. Wir planen Kranfundamente und Baustraßen erst, wenn diese Ergebnisse vorliegen.
Entlang der A 270 gelten Bauverbots- und Anbaubeschränkungszonen. Der Bebauungsplan nennt dafür 40 und 100 Meter vom Rand der Fahrbahn. Auch Lagerplätze, Werbeflächen und Kranschwenkbereiche in Autobahnnähe brauchen deshalb Abstimmung mit der Autobahnverwaltung.

Wir teilen das Baufeld nach Höhenlage und Tragfähigkeit auf: oben die Container und das Materiallager, an der Kante nur Wege, in tiefen Bereichen keine schweren Lasten.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir so, dass Versorgungsleitungen kurz bleiben und Rettungswege frei sind. Die Größe richtet sich nach der Zahl der Gewerke in der jeweiligen Bauphase.
Wir koordinieren Anschlüsse und Verteilung. Weil im Gebiet Trinkwasserfassungen liegen, planen wir Tankstellen und Lager für Betriebsstoffe auf befestigten, abgedichteten Flächen.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrungen trennen Baufeld, Gehwege und Radwege. Besonders an den Querungen zur Bahn und an Schulwegen achten wir auf klare Wegeführung.
Container, Lager und Kran stehen auf Flächen, die das Gelände und der Boden auch tragen.
Die Abstände zur Autobahn und zur Bahn sind von Anfang an im Plan.
Baustrom und Bauwasser sind verteilt, bevor die ersten Gewerke anrücken.
Fußgänger, Radfahrer und Baustellenverkehr haben getrennte Wege.
→ Baustraßen und Lagerflächen werden nach dem Baugrundgutachten bemessen. Schwach tragende Zonen bekommen eine verstärkte Tragschicht oder bleiben frei.
→ Wir prüfen gestapelte Containeranlagen, nutzen Flächen späterer Grünzüge zeitweise und verlegen Lager in spätere Bauabschnitte.
→ Die Einrichtung wird in Abschnitten geplant. Erst wenn ein Teil freigelegt und erkundet ist, setzen wir dort Kran und Container.
→ Der Bebauungsplan rechnet mit Kampfmitteln. Im Einrichtungsplan sind Sperrbereich, Meldeweg zur Polizei und Ausweichfläche für die laufende Arbeit vorgesehen.
Wohn- und Geschäftshäuser mit vier bis fünf Geschossen und einzelnen höheren Punkten, Parken im Gebäudesockel und viele Bauabschnitte auf rund 11,5 Hektar.
Hallen, Büros und Forschungsgebäude im Westen des Areals, bei denen Abstände zur Autobahn und große Lagerflächen zu planen sind.
Neue Kitas und eine im Bedarfsfall vorgesehene Grundschule mit Sporthalle, bei denen Einrichtung und Schulweg getrennt sein müssen.
Erhaltene Gebäude werden in neue Nutzungen überführt, mit beengten Flächen zwischen Altbau und Neubau.

Wir sehen uns Höhen, Zufahrten, Baugrundgutachten und Leitungspläne an und notieren Schutzabstände zu Bahn und Autobahn.
Container, Lager, Tore, Kran, Baustrom und Bauwasser bekommen ihren Platz. Rettungswege und Feuerwehrzufahrt werden eingetragen.
Bauzaun, Container, Verteilerkästen und Beschilderung werden gestellt und geprüft, bevor die ersten Gewerke kommen.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir Flächen und Wege an und bauen nicht mehr benötigte Teile zurück.
Liegt eine Baustelle in Bremen-Grohn an der Geestkante und hat sie oben ebenen Platz, unten aber Auffüllung und Gefälle, dann setzen wir Containeranlage, Materiallager und Tor auf die obere Ebene. Die untere Fläche bleibt für leichte Lager und Fußwege. Kran und Betonpumpe stehen dort, wo das Baugrundgutachten tragfähigen Sand ausweist.
Rückt die Baustelle später in den tieferen Bereich vor, dann ziehen wir die Einrichtung in Etappen nach. Bauzaun und Zufahrt werden versetzt, bevor die Gewerke umziehen, damit keine Lücke in der Absicherung entsteht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für Lieferkalender, Wachdienst und Sanitätsraum. Er zeigt Tore, Lagerplätze, Feuerwehrzufahrt und Sammelplatz und wird mit jedem Bauabschnitt fortgeschrieben.
Auf großen Arealen wie dem künftigen Steingut-Quartier in Bremen-Grohn arbeiten mehrere Baufelder nebeneinander. Wir stimmen die Einrichtungen der Nachbarbaustellen ab, damit sich Zufahrten und Lager nicht gegenseitig blockieren.
Im Steingut-Gebiet steht überwiegend tragfähiger Geschiebesand an. Am westlichen Rand liegen jedoch Auelehm und Auffüllungen mit möglicherweise geringer Tragfähigkeit. Ohne Baugrunderkundung legen wir dort keine Kranstandorte oder schweren Lager fest.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir zeigen Ihnen, wo Container, Lager und Kran sinnvoll stehen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Grohn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit