
Bremen-Grohn liegt am hohen Nordufer der Lesum, kurz bevor der Fluss in die Weser mündet. Gegenüber erstreckt sich das flache Werderland mit Naturschutz-, Landschaftsschutz- und Vogelschutzgebieten. Im Ortsteil selbst sind es oft unscheinbare Arten, die eine Baustelle betreffen: Vögel, die in alten Hallen brüten, Fledermäuse unter Dächern und geschützte Bäume am Rand alter Gewerbeflächen.
Die ökologische Baubegleitung überwacht, dass Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune und Bauzeiten, dokumentieren Maßnahmen und sind Bindeglied zwischen Bauleitung und Fachgutachtern. In Bremen-Grohn liegt der Schwerpunkt auf Artenschutz beim Rückbau, auf Baumschutz und auf dem Schutz von Boden und Grundwasser.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Für das Steingut-Gebiet benennt der Bebauungsplan klare Artenschutzmaßnahmen. Gehölze dürfen nur vom 1. Oktober bis 28. Februar gerodet werden. Gebäude, an denen Vögel brüten, sind zwischen dem 1. September und dem 15. März zu beseitigen. Für Star und Mauersegler sind Nistkästen als Ersatz vorzusehen, die vor Fällung und Abriss funktionsfähig sein müssen.
In einem Dachbereich wurde ein mögliches Quartier der Zwergfledermaus festgestellt. Der Plan sieht vor, das Dach nach der Wochenstubenzeit so abzuhängen, dass die Tiere ausfliegen, aber nicht zurückkehren können. Ein Fledermausexperte begleitet das. Als Ersatz werden zwölf Spaltenkästen an Gebäuden angebracht.
Das Gebiet liegt im Einzugsbereich von Trinkwasserfassungen. Etwa ein Kilometer südlich beginnen die Natura-2000-Gebiete „Lesum“ und „Weser zwischen Ochtummündung und Rekum“, dazu kommen das Landschaftsschutzgebiet „Werderland und Lesumröhrichte“ und das Naturschutzgebiet Werderland. Baustellen in Bremen-Grohn müssen deshalb mit Betriebsstoffen und Abwasser sorgfältig umgehen.

Wir gleichen den Bauzeitenplan mit Rodungs- und Brutzeiten ab und melden rechtzeitig, wenn Fällungen oder Abrisse in eine Schutzzeit rutschen würden.
Nistkästen für Vögel und Spaltenkästen für Fledermäuse müssen vor dem Eingriff hängen. Wir prüfen Anzahl und Lage und dokumentieren den Stand mit Fotos.
Zu erhaltende Bäume werden mit Stammschutz und Wurzelbereichsabgrenzung gesichert. Wir achten darauf, dass dort weder Material lagert noch Fahrzeuge parken.
Betankung, Lagerung wassergefährdender Stoffe und Waschplätze kontrollieren wir regelmäßig, damit nichts in Boden und Grundwasser gelangt.
Schutzzeiten und Auflagen sind im Bauablauf berücksichtigt, bevor sie zum Stillstand führen.
Ersatzmaßnahmen sind dokumentiert und gegenüber der Behörde belegbar.
Bäume, Boden und Grundwasser sind während der Bauzeit geschützt.
Unerwartete Funde werden sachgerecht behandelt, statt den Bau unkontrolliert aufzuhalten.
→ Wir weisen früh auf die Schutzzeit hin. Der Abriss wird in die Zeit ab September verschoben oder es werden zuerst Gebäudeteile ohne Brutplätze zurückgebaut.
→ Die Arbeit an dieser Stelle ruht. Wir verständigen den Fachgutachter und die Behörde und dokumentieren den Fund. Weiter geht es erst nach Freigabe.
→ Schutzzonen werden abgesperrt und beschildert. Bei jedem Kontrollgang prüfen wir die Absperrung. Verstöße sprechen wir direkt bei der Bauleitung an.
→ Bindemittel liegen nach Absprache an festgelegten Stellen bereit. Der Schaden wird sofort eingedämmt, gemeldet und die Entsorgung des verunreinigten Bodens veranlasst.
Abriss alter Gebäude, an und in denen Vögel brüten oder Fledermäuse Quartier haben, mit Schutzzeiten und Ersatzquartieren.
Neue Stadtquartiere mit Ersatzpflanzungen, Regenrückhaltung in naturnahen Flächen und Schutz bestehender Gehölze.
Bauvorhaben am Flussufer und am Sperrwerk, in der Nähe von FFH- und Vogelschutzgebieten.
Vorhaben, bei denen Lagerung von Betriebsstoffen, Bohrungen und Entwässerung besonderen Auflagen unterliegen.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Artenschutzgutachten und erstellen eine Liste aller Schutzzeiten und Maßnahmen.
Rodungen, Abrisse und Erdarbeiten werden den Schutzzeiten gegenübergestellt. Konflikte melden wir mit Lösungsvorschlag.
Regelmäßige Begehungen prüfen Schutzzäune, Ersatzquartiere, Baumschutz und Lagerplätze für Betriebsstoffe.
Jede Kontrolle wird mit Datum und Fotos festgehalten. Die Berichte dienen als Nachweis gegenüber Behörde und Bauherr.
Stehen auf einem Abrissgelände in Bremen-Grohn Hallen, in denen Vögel brüten und Fledermäuse unter dem Dach Quartier haben könnten, dann beginnt unsere Arbeit vor dem ersten Bagger. Wir prüfen mit dem Fachgutachter, ob Nist- und Spaltenkästen hängen. Danach legen wir fest, welche Gebäude wann fallen dürfen. Auch das Abhängen der Dachbereiche begleiten wir.
Verschiebt sich der Bauablauf, dann gleichen wir die neuen Termine mit den Schutzzeiten ab. Rutscht ein Abriss in die Brutzeit, dann melden wir das rechtzeitig, damit die Bauleitung umplanen kann, statt später einen Stopp zu riskieren.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrolle ist mit Einrichtungsplan und Lieferkalender verbunden. Schutzzonen um Bäume sind dort eingetragen, Tankplätze und Lager für Betriebsstoffe liegen auf befestigten Flächen.
Unsere Kontrollgänge laufen parallel zu den Rundgängen von Logistik und Wachdienst. Auf Baustellen in Bremen-Grohn fließen Beobachtungen zu Bäumen, Tieren oder Leckagen damit sofort an die richtige Stelle.
Nach dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Bebauungsplan für das Steingut-Gebiet sind Rodungen vom 1. Oktober bis 28. Februar zulässig. Außerhalb dieser Zeit braucht es eine Ausnahme der Behörde. Wir prüfen den Zeitplan frühzeitig, damit es nicht zum Stillstand kommt.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir übernehmen die Kontrollen auf der Baustelle und zeigen Ihnen, wo Schutzzeiten greifen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Grohn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit