
Wer in Berlin-Karlshorst baut, liefert in einen Ortsteil, der in kurzer Zeit stark gewachsen ist. Zwischen 2007 und 2025 stieg die Einwohnerzahl um gut die Hälfte, vor allem durch junge Familien. Mehr Menschen heißt mehr Verkehr, mehr Kinder auf dem Schulweg und weniger Geduld mit Lastwagen, die im Wohngebiet warten.
Unser Logistik-Management legt fest, wann welches Fahrzeug über welche Straße kommt, wo es entlädt und wie lange es dort steht. Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. So kommt das Material dann an, wenn es eingebaut wird. Es kommt nicht dann, wenn gerade die Straßenbahn oder der Berufsverkehr die Straße füllt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Treskowallee ist die Magistrale des Ortsteils, gut drei Kilometer lang von Nord nach Süd. Auf ihrer ganzen Länge fahren die Straßenbahnlinien M17, 27 und 37. Ein Lastzug, der in zweiter Reihe hält, stoppt nicht nur Autos, sondern auch die Bahn. Für Baustellen an dieser Achse gilt deshalb: Entladen nur auf eigener Fläche oder in fest abgestimmten Fenstern.
Nördlich der S-Bahn werden die Wohngebiete von der Linie 21 über Ehrlichstraße und Blockdammweg sowie von Buslinien erschlossen. In der Parkstadt und der Gartenstadt sind viele Wohnungen schon bewohnt, während nebenan gebaut wird. Lieferverkehr und Alltagsverkehr teilen sich dieselben Straßen.
Dazu kommen Schulen und Hochschulen. Der Campus Treskowallee der Hochschule für Technik und Wirtschaft liegt direkt an der Hauptachse, am Blockdammweg wurde 2024 eine Grundschule eröffnet. Zu Unterrichtsbeginn und -ende sind Gehwege voll. Diese Zeiten nehmen wir aus dem Lieferplan heraus.

Wir werten Zufahrten, Abbiegebeziehungen, Straßenbahngleise und Ladezonen aus und legen fest, wie Lieferungen in Berlin-Karlshorst auf die Baustelle kommen. Das Konzept beschreibt Wege, Entladepunkte und Lagerorte für jede Bauphase.
Lieferanten buchen feste Fenster über ein digitales Slot-System. Schulwegzeiten, Berufsverkehr und Ruhezeiten sind von vornherein gesperrt. Wer zu früh kommt, wartet an einem vereinbarten Punkt außerhalb des Wohngebiets.
Wir bereiten verkehrsrechtliche Anordnungen vor, informieren Anwohner über laute oder große Lieferungen und halten den Kontakt zum Bezirk, wenn der Straßenraum genutzt werden muss.
Nach Lean-Construction-Grundsätzen liefern wir möglichst einbaufertig und in kleinen Mengen. Das spart Lagerfläche und verkürzt die Zeit, in der Material herumsteht.
Lastwagen stehen nicht wartend im Wohngebiet.
Straßenbahn und Busse werden möglichst wenig gestört.
Material ist pünktlich zum Einbau da und blockiert keine Flächen.
Nachbarn wissen vorher, was kommt.
→ Wir legen den Entladepunkt auf das Grundstück oder in eine abgesperrte Ladezone und planen das Fenster außerhalb der Spitzenzeiten.
→ Baustraße und Wohnweg werden getrennt, Lieferungen laufen nur über die Baustraße und werden am Tor eingewiesen.
→ Das Slot-System zeigt Überschneidungen sofort. Wir verschieben Fenster, bevor die Fahrzeuge losfahren.
→ Wir legen ruhige Zeiten fest, informieren vorab und bündeln laute Lieferungen auf wenige Tage.
Neubau in der Gartenstadt und der Parkstadt, wo viele Lieferungen auf wenige Zufahrten treffen und Bewohner schon eingezogen sind.
Neubau und Umbau an der Treskowallee, wo jede Entladung mit Straßenbahn und Hauptverkehr abgestimmt werden muss.
Erweiterungen und Neubauten im laufenden Betrieb, bei denen Lieferzeiten um den Unterricht herum geplant werden.
Für das Gelände an der Treskowallee wird seit Jahren über Wohnungen und Gewerbeflächen diskutiert, ein Vorhaben mit großem Lieferaufkommen.

Wir sehen uns Zufahrten, Gleise, Haltestellen, Schulwege und Ladezonen rund um die Baustelle an.
Wege, Entladepunkte, Sperrzeiten und Wartepunkte werden mit Ihnen und den Gewerken vereinbart.
Lieferanten buchen ihre Zeitfenster, wir prüfen Überschneidungen und bestätigen jede Lieferung.
Wir beobachten den Ablauf und passen Fenster an, sobald sich Bauphase oder Verkehr ändern.
Entsteht ein Wohnhaus an der Treskowallee mit nur einer Zufahrt von der Hauptstraße, dann planen wir die großen Lieferungen in Fenster am späten Vormittag. Dann ist der Berufsverkehr vorbei und der Schulweg ruhig. Jeder Fahrer erhält vorab Einfahrt, Entladepunkt und Ansprechpartner.
Kommt ein Fahrzeug außerhalb seines Fensters, dann wartet es an einem vereinbarten Sammelpunkt außerhalb des Ortsteils und wird abgerufen, sobald die Zufahrt frei ist. So bleibt die Straße frei, auch wenn sich draußen etwas verschiebt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferplan nützt nur, wenn ihn jemand am Tor umsetzt. Deshalb verbinden wir das Logistik-Management mit unserer operativen Baulogistik und der Zufahrtskontrolle. Die Leute am Tor sehen dieselben Zeitfenster wie die Planung.
Auch die Baustelleneinrichtung hängt daran. Wo die Ladezone liegt, entscheidet über Lager und Kranstandort. In Berlin-Karlshorst stimmen wir das von Anfang an gemeinsam ab, damit der Plan auf dem Papier und die Lage vor Ort zusammenpassen.
Auf der ganzen Treskowallee fahren Straßenbahnen. Fahrzeuge sollen nicht im Gleisbereich halten. Deshalb legen wir Entladepunkte möglichst auf das Grundstück. Wo das nicht geht, beantragen wir eine abgesperrte Ladezone und planen Fenster außerhalb der Spitzenzeiten.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und Gewerke. Wir entwerfen einen Lieferplan, der zu Straße, Nachbarschaft und Bauablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Karlshorst. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit