
Berlin-Karlshorst liegt zwischen zwei wertvollen Naturräumen. Im Osten grenzt der Biesenhorster Sand an, seit 2021 ein Naturschutzgebiet mit knapp 43 Hektar Trockenrasen und offenen Sandflächen. Im Süden schließt die Wuhlheide an, ein Laubwald mit hohem Eichenanteil. Dazwischen liegen alte Gärten, Parks und Stadtbäume.
Wer hier baut, bekommt oft Auflagen zum Artenschutz, zum Baumschutz oder zum Boden. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Bauablauf tatsächlich eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, dokumentieren Funde und sprechen mit Bauleitung und Behörde, bevor ein Problem den Bau aufhält.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Biesenhorster Sand ist Lebensraum seltener Arten. Genannt werden die streng geschützte Zauneidechse, die größte Berliner Population der Blauflügeligen Sandschrecke sowie Brutvögel wie Heidelerche, Brachpieper und Neuntöter. Baustellen am Rand solcher Flächen brauchen Reptilienschutzzäune, Bauzeitenfenster außerhalb der Brutzeit und eine klare Abgrenzung der Baufelder.
Der Untergrund ist eiszeitlich geprägt. Am Biesenhorster Sand liegen bis zu etwa zehn Meter mächtige Sande des Warschau-Berliner Urstromtals. Solche Böden sind durchlässig, Schadstoffe aus Betankung oder Lagerung gelangen schnell in die Tiefe. Lager für Öle und Kraftstoffe gehören deshalb auf gesicherte Flächen.
Auch Bodendenkmale spielen eine Rolle. Vor dem Bau einer Wohnanlage an der Treskowallee wurden bei Grabungen Siedlungsreste aus der Bronzezeit gefunden. Wo der Boden geöffnet wird, kann eine archäologische Begleitung verlangt sein. Wir binden sie in den Ablauf der Erdarbeiten ein.

Wir prüfen, ob die Naturschutzauflagen der Genehmigung eingehalten werden: Bauzeitenfenster, Schutzbereiche, Ersatzmaßnahmen. Jede Kontrolle wird mit Datum und Foto dokumentiert.
Schutzzäune am Rand von Trockenrasen und Gewässern werden regelmäßig kontrolliert. Gefundene Tiere werden nach den Vorgaben der Genehmigung umgesetzt und gemeldet.
Alte Eichen, Straßenbäume und Gartenbäume werden mit Schutzzäunen gesichert. Wir achten darauf, dass im Wurzelbereich kein Material gelagert und nicht befahren wird.
Lagerflächen für wassergefährdende Stoffe, Waschplätze und Bodenmieten werden kontrolliert. Auffälligkeiten melden wir sofort an die Bauleitung.
Naturschutzauflagen werden im Alltag eingehalten und belegt.
Baustopps durch Verstöße werden unwahrscheinlicher.
Bäume und Böden bleiben über die Bauzeit geschützt.
Behörden erhalten nachvollziehbare Unterlagen.
→ Wir sichern das Baufeld mit einem Reptilienschutzzaun, kontrollieren ihn regelmäßig und dokumentieren Funde für die Naturschutzbehörde.
→ Wir legen Schutzzonen fest, markieren sie deutlich und weisen Fahrer und Gewerke ein.
→ Die Arbeiten werden an der Stelle angehalten, wir informieren Bauleitung und zuständige Stelle und dokumentieren den Befund.
→ Wir verweisen auf die Bauzeitenfenster und planen mit der Bauleitung eine Reihenfolge, bei der andere Arbeiten zuerst laufen.
Vorhaben in der Nähe des Biesenhorster Sands mit Auflagen zu Reptilien, Brutvögeln und Trockenrasen.
Grundstücke an der Wuhlheide, bei denen Eichen, Wurzelbereiche und Waldrand geschützt werden müssen.
Wohnungsbau, bei dem sandige Böden geöffnet werden und Bodenschutz oder archäologische Begleitung gefordert sein kann.
Arbeiten an Villen und Siedlungshäusern mit alten Gartenbäumen und Grünflächen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Nebenbestimmungen und leiten daraus die nötigen Kontrollen ab.
Schutzzäune, Baumschutz und Sperrzonen werden vor Baubeginn aufgebaut und abgenommen.
Wir prüfen Zäune, Schutzbereiche und Lager im vereinbarten Rhythmus und dokumentieren jede Begehung.
Bauleitung und Behörde erhalten Berichte, Funde und Abweichungen werden sofort gemeldet.
Liegt ein Bauvorhaben in Berlin-Karlshorst an den Kleingärten nahe dem Biesenhorster Sand, dann verlangt die Genehmigung oft Schutzmaßnahmen für Reptilien. Dann stellen wir vor Beginn der Erdarbeiten einen Schutzzaun auf und kontrollieren in der Aktivitätszeit der Tiere regelmäßig beide Seiten.
Werden Tiere im Baufeld gefunden, dann werden sie nach den Vorgaben der Genehmigung umgesetzt und im Protokoll festgehalten. Die Bauleitung erhält einen kurzen Bericht, die Behörde auf Anforderung die gesamte Dokumentation.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Auflagen lassen sich nur einhalten, wenn sie in der Einrichtung und in der Logistik mitgedacht sind. Schutzzonen bekommen im Einrichtungsplan einen festen Platz, Lieferfenster berücksichtigen Brutzeiten.
Die Umweltkontrolle läuft deshalb nicht neben dem Bau her, sondern ist Teil der täglichen Abstimmung mit der Bauleitung. In Berlin-Karlshorst, wo Neubau und Naturschutz eng beieinanderliegen, lassen sich so viele Konflikte klären, bevor sie entstehen.
Meist dann, wenn die Baugenehmigung Auflagen zum Artenschutz, zum Baumschutz oder zum Boden enthält. Das ist besonders am Rand des Biesenhorster Sands, an der Wuhlheide und auf Grundstücken mit altem Baumbestand häufig. Wir prüfen mit Ihnen, was die Genehmigung verlangt.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie sie in Ihren Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Karlshorst. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit