
Wer im Norden des Landkreises Diepholz eine Halle, ein Wohnhaus oder eine Schule baut, plant zuerst den Platz, auf dem noch nichts steht. In Syke ist das oft wenig. Im Gewerbegebiet Nordfeld und in der Erweiterung Hinterm Bahnhof IV A erlauben die Bebauungspläne eine Grundflächenzahl von 0,8. Vier Fünftel der Parzelle dürfen also überbaut werden, für Unterkünfte, Lagerplätze und Kranstandorte bleibt der Rest.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einem Lageplan, der diese Enge ernst nimmt. Wir legen fest, wo Container, Materialboxen, Baustrom und Wasser stehen, wie Fahrzeuge wenden und welche Fläche in welcher Bauphase frei werden muss. So ist in Syke vor dem ersten Aushub klar, wie die Baustelle funktioniert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Gelände wechselt auf kurzer Strecke. Die Stadt gibt für ihr Gebiet Höhen zwischen 3,5 und gut 58 Metern über Normalnull an. Syke liegt am Ostrand des Naturparks Wildeshauser Geest in einer Moränenlandschaft mit bewaldeten Kuppen und eiszeitlichen Talmulden, durch die die Hache fließt. Wo ein Baufeld in so einer Mulde liegt, gehören Container und empfindliches Material auf die höhere Seite. Fahrwege brauchen dort eine tragfähige Schotterlage.
In der Kernstadt kommt der Bestand hinzu. Allein im Kernort stehen 36 Baudenkmale, im ganzen Stadtgebiet 106. Neben solchen Nachbarn ist eine Einrichtung schmal und gestaffelt: Lagerflächen werden knapp bemessen, Kranschwenkbereiche abgestimmt und Bauzäune so gestellt, dass Gehwege und Einfahrten nutzbar bleiben.
Draußen in den dreizehn Ortsteilen ist es umgekehrt. Baugebiete wie Lerchenfeld II oder die Heiligenfelder Kämpe bieten Raum, aber oft noch keine fertigen Straßen. Dort planen wir Baustraßen, Anschlüsse für Strom und Wasser sowie eine Stellfläche, die mehrere Bauherren nacheinander nutzen können.

Wir zeichnen die Einrichtung nicht einmal, sondern für jede Phase neu: Erdbau, Rohbau, Ausbau. Auf einer Gewerbeparzelle in Syke mit hoher Grundflächenzahl wandert das Lager häufig mit dem Baufortschritt von außen nach innen.
Aufenthalts-, Büro- und Sanitärcontainer stellen wir dort auf, wo sie trocken stehen und den Baustellenverkehr nicht kreuzen. Anzahl und Ausstattung richten sich nach der Zahl der Beschäftigten in den einzelnen Bauphasen.
Wir stimmen mit dem Versorger den Anschlusspunkt ab, planen Verteilerschränke und Leitungswege und sorgen dafür, dass Kabel und Schläuche nicht durch Fahrspuren laufen. In neuen Baugebieten ohne Hausanschlüsse klären wir das früh.
Bauzaun, Einfahrtstore und Hinweisschilder setzen wir so, dass Lieferfahrzeuge aus Richtung B 6 oder von den Landesstraßen eindeutig zur richtigen Zufahrt finden. Fußwege an der Baustelle bleiben abgegrenzt und sicher.
Ein Lageplan je Bauphase zeigt allen Gewerken, wo sie stehen, lagern und fahren dürfen.
Container, Strom und Wasser sind betriebsbereit, bevor die ersten Kolonnen anrücken.
Die Einrichtung passt sich an, wenn das Gebäude wächst und Flächen wegfallen.
Zufahrten und Zäune sind so gesetzt, dass Nachbarn und Fußgänger möglichst wenig merken.
→ Wir planen das Lager in Etappen, nutzen bereits fertige Bodenplatten als Zwischenfläche und prüfen, ob eine angrenzende Fläche zeitweise gepachtet werden kann.
→ Container und Baustoffe kommen auf die höher gelegene Seite, Fahrwege erhalten eine Tragschicht. Den Wasserablauf von der Einrichtung bedenken wir von Anfang an.
→ Wir arbeiten mit gestapelten Containern, einer kleinen Pufferfläche und abgestimmten Anlieferzeiten, damit nur das Nötigste auf dem Grundstück steht.
→ Wir legen eine Baustraße an, setzen einen Baustromverteiler mit provisorischem Anschluss und ordnen die Stellflächen so, dass spätere Bauabschnitte nicht blockiert werden.
Neubauten und Erweiterungen im Nordfeld, Hinterm Bahnhof und am Bürgermeisterkamp auf Grundstücken, die teils fast vollständig überbaut werden dürfen.
Einfamilien- und Doppelhäuser in Gebieten wie Lerchenfeld II oder den Heiligenfelder Kämpen mit gemeinsamer Erschließung.
Sanierung und Ersatzbau zwischen denkmalgeschützten Häusern mit wenig Fläche neben dem Gebäude.
Erweiterungen an Grundschulen, Gymnasium oder den Berufsbildenden Schulen, bei denen die Einrichtung vom Schulbetrieb getrennt werden muss.

Wir prüfen Zufahrt, Gefälle, Boden und vorhandene Anschlüsse und nehmen die Vorgaben des Bebauungsplans auf.
Für jede Bauphase entsteht ein Plan mit Containern, Lager, Kran, Wegen und Versorgung.
Zaun, Tore, Container, Baustrom und Wasser werden gestellt und angeschlossen, bevor die Gewerke kommen.
Ändert sich die Baustelle, passen wir Flächen und Wege an und bauen am Ende alles geordnet zurück.
Liegt eine neue Produktionshalle in der Erweiterung Hinterm Bahnhof IV A auf einer Fläche, die bisher Acker war, dann gibt es weder befestigte Wege noch Anschlüsse. Wir planen in diesem Fall zuerst eine Baustraße von der vorhandenen Erschließung bis zum Baufeld, einen provisorischen Baustromanschluss und einen geschotterten Platz für Unterkünfte.
Wird die Halle anschließend fast auf der ganzen Parzelle errichtet, dann verlagern wir das Lager schrittweise an den Rand. Nach dem Rohbau zieht ein Teil in die fertige Halle. Der Lageplan wird dafür jede Phase aktualisiert und an alle Firmen verteilt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für die Anlieferplanung: Erst wenn Tore, Wendeflächen und Lagerplätze feststehen, lassen sich Zeitfenster für Lkw sinnvoll vergeben. Beides planen wir für Syke aus einer Hand.
Auch Bewachung, Sanitätsdienst und ökologische Begleitung bauen darauf auf. Wo der Zaun steht, wo der Sammelplatz liegt und welche Fläche am Gewässer tabu ist, steht bereits im Lageplan.
Das hängt von Baugröße, Zahl der Beschäftigten und Bauzeit ab. In Gewerbegebieten mit Grundflächenzahl 0,8 ist der Rest der Parzelle oft zu klein. Dann planen wir in Etappen oder suchen eine Zusatzfläche in der Nachbarschaft.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie die Einrichtung Phase für Phase aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Syke. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit