
Am Osdorfer Born ragen Plattenbauten bis zu 21 Geschosse in die Höhe. Wer dort auf dem Fassadengerüst oder auf dem Dach arbeitet, ist im Notfall weit vom Erdboden entfernt. Nicht jeder Aufzug ist groß genug für einen liegenden Transport. Ganz anders in Alt-Osdorf: Dort stehen Höfe unter Reet, bei denen ein Funke beim Schweißen schnell zum Großbrand wird. Beide Lagen verlangen einen Sanitätsdienst, der den Ort vorher durchdacht hat.
Unsere Betriebssanitäter übernehmen die medizinische Erstversorgung auf der Baustelle, rufen Hilfe, lotsen Einsatzkräfte und schreiben jeden Vorfall auf. Auf Wunsch stellen wir Brandschutzhelfer für Heißarbeiten dazu. Welche Sachmittel vor Ort vorgehalten werden, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die DGUV Vorschrift 1 verlangt in § 27 einen Betriebssanitäter, sobald mehr als 100 Versicherte zugleich tätig sind. In Hamburg-Osdorf wird diese Zahl am ehesten erreicht, wenn mehrere Wohnblöcke der Großsiedlung gleichzeitig eingerüstet sind oder ein Schulneubau im Fördergebiet mit vielen Gewerken parallel läuft. Darunter kann ein Sanitäter für besonders riskante Bauphasen trotzdem sinnvoll sein.
Die Höhe ist das zentrale Risiko am Born. Stürze vom Gerüst, Verletzungen am Materialaufzug und Kreislaufprobleme bei Hitze auf dem Flachdach sind dort denkbar. Wie ein Verletzter aus dem zwanzigsten Stock nach unten gelangt, muss vor Arbeitsbeginn feststehen: über welches Treppenhaus, welchen Aufzug, welche Gerüstebene.
Eine Berufsfeuerwache hat seit 1979 ihren Standort am Harderweg im Stadtteil, eine Freiwillige Feuerwehr sitzt am Blomkamp. Welche Notaufnahme von Ihrer Baustelle aus am zügigsten erreichbar ist, ermitteln wir in der Planung und schreiben es mit Anfahrt und Übergabepunkt in das Notfallkonzept.

Der Betriebssanitäter stillt Blutungen, stabilisiert Verletzte, erkennt Notfälle wie Herz- oder Kreislaufversagen und betreut die Betroffenen, bis Rettungsdienst oder Notarzt übernehmen.
Mit Gerüstbauer und Bauleitung klären wir Rettungswege von Dach und Gerüst, Aufzugsmaße und Übergabestellen. Bei Bedarf stimmen wir Übungen mit der Feuerwehr ab.
Brandschutzhelfer begleiten Schweißen, Trennschleifen und Flämmarbeiten, besonders in der Nähe von Reetdächern. Sie beobachten die Stelle nach Ende der Arbeit weiter.
Jede Hilfeleistung wird im Verbandbuch erfasst. Welche Sachmittel vorgehalten werden, etwa ein Defibrillator oder eine Trage, legen wir nach Absprache je Baustelle fest.
Die erste Versorgung beginnt, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Feuerwehr und Rettungsdienst werden ohne Umweg zum Verletzten gebracht.
Heißarbeiten neben brennbaren Dächern laufen unter Aufsicht.
Die Pflicht aus § 27 der DGUV Vorschrift 1 ist für große Baustellen erfüllt.
→ Der Sanitäter erreicht ihn über den festgelegten Aufstieg, versorgt vor Ort und bereitet die Übergabe an die Feuerwehr vor, deren Höhenrettung schon im Konzept vorgesehen ist.
→ Die Brandwache greift sofort mit dem Löschmittel ein, alarmiert die Feuerwehr und räumt den Gefahrenbereich, bevor das Feuer übergreift.
→ Ein Mitarbeiter wartet an der vereinbarten Adresse an der Straße und führt die Besatzung auf dem kürzesten Weg zum Verletzten.
→ Der Sanitäter kühlt, überwacht Atmung und Puls und organisiert den Transport nach unten, während die Bauleitung die Arbeit im Bereich unterbricht.
Fassaden- und Dachsanierungen an Plattenbauten der Großsiedlung mit vielen Beschäftigten in großer Höhe.
Neubauten von Schulen im Norden des Osdorfer Born, bei denen viele Gewerke parallel auf einem Gelände arbeiten.
Umbauten im alten Dorfkern, bei denen Heißarbeiten neben brennbaren Dächern eine Brandwache verlangen.
Rückbau von Häusern in Hochkamp mit schweren Maschinen, herabfallenden Teilen und Staub.

Wir fragen nach Zahl der Beschäftigten, Bauhöhe, Heißarbeiten und Bauphasen und sehen uns Zugänge und Aufzüge an.
Sanitätsplatz, Treffpunkt, Höhenrettung und nächstgelegene Notaufnahme kommen in ein schriftliches Konzept, Sachmittel nach Absprache.
Der Sanitäter lernt Gelände und Gewerke kennen, stellt sich bei allen Kolonnen vor und ist ab Arbeitsbeginn erreichbar.
Mit neuen Gerüstlagen, Bauabschnitten oder mehr Personal passen wir Besetzung und Konzept an.
Sind am Osdorfer Born mehrere Wohnhochhäuser gleichzeitig eingerüstet und arbeiten zeitweise mehr als 100 Beschäftigte auf dem Gelände, dann richten wir einen festen Sanitätsplatz am Fuß der Gebäude ein. Der Sanitäter kennt alle Aufstiege, die Maße der Aufzüge und den Treffpunkt für den Rettungsdienst an der Straße.
Wenn in Alt-Osdorf nur wenige Handwerker an einem Hof arbeiten, aber am Dach geschweißt oder geflämmt wird, dann reicht oft eine Brandwache für diese Tage. Ein Sanitätsdienst lohnt sich dort für die riskanten Phasen, nicht für die ganze Bauzeit.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Rettungswege von Gerüst und Dach tragen wir in den Einrichtungsplan ein. Der Lieferplan sorgt dafür, dass kein Lkw oder Container diese Wege versperrt, wenn der Rettungswagen kommt.
Die Zugangskontrolle weiß zu jeder Zeit, wer auf dem Gelände arbeitet. Sie öffnet Einsatzfahrzeugen sofort das Tor. Sanitäter und Bauleitung gehen Gefahrenstellen in Hamburg-Osdorf regelmäßig gemeinsam ab.
Pflicht wird er nach § 27 der DGUV Vorschrift 1, wenn mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle arbeiten. Bei kleineren Vorhaben mit hohem Risiko, etwa Arbeiten in großer Höhe oder Flämmarbeiten an alten Dächern, empfiehlt sich ein Sanitäter für genau diese Phasen.

Nennen Sie uns Bauhöhe, Beschäftigtenzahl und besondere Arbeiten. Wir planen Besetzung, Rettungswege und Sachmittel mit Ihnen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Osdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit