
Beton, Stahl, Fenster und Dämmstoffe kommen selten von nebenan. Sie rollen über Bundesstraße und Autobahn heran und treffen auf einer Baustelle ein, die nur eine Zufahrt und wenig Stellfläche hat. Ohne Steuerung warten Lkw auf der Straße, Kolonnen stehen ohne Material da und die Nachbarschaft ärgert sich über blockierte Einfahrten.
Unser Logistik-Management für Baustellen in Dassow ordnet diese Ströme. Wir legen fest, welche Lieferung wann kommen darf, auf welchem Weg sie anrollt und wo sie entladen wird. Grundlage ist ein Baulogistikkonzept, das alle Gewerke einbezieht und mit dem Bauzeitenplan Schritt hält.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Fast alles, was nach Dassow geliefert wird, kommt über die Bundesstraße 105. Sie verbindet die Stadt im Westen mit Selmsdorf und Lübeck, im Osten mit Grevesmühlen und Wismar. Im Ort quert sie auf der Dassower Brücke die Stepenitz. Pendler, Busse und Ausflugsverkehr nutzen dieselbe Strecke. Ein Lkw, der dort auf eine Einfahrt wartet, staut schnell den Durchgangsverkehr.
Die Ostseeautobahn A 20 liegt rund zwölf Kilometer südlich, mit Anschlussstellen bei Schönberg und Grevesmühlen. Für Lieferanten aus Hamburg, Schwerin oder Rostock ist die Strecke kalkulierbar, die letzten Kilometer über Landstraße aber nicht immer. Aus Richtung Klütz und Kalkhorst führt zusätzlich die Landesstraße L 01 heran, in die Dörfer gelangt man nur über Kreis- und Gemeindestraßen.
Mit wachsendem Tourismus an der Küste ändert sich die Verkehrslage im Jahreslauf. Weil der Tourismus an Bedeutung gewinnt, können die Straßen Richtung Strand und Priwall in der Saison zusätzlich belastet sein. Ein Lieferplan, der diese Unterschiede berücksichtigt, spart Wartezeit und Ärger mit Anwohnern.

Wir erfassen Mengen, Liefertermine und Platzbedarf aller Gewerke und leiten daraus Anlieferwege, Abladezonen und Lagerflächen ab. Das Konzept wird zum gemeinsamen Fahrplan für Bauleitung und Lieferanten.
Jede Anlieferung bekommt einen festen Termin. So stehen keine zwei Sattelzüge gleichzeitig vor der Einfahrt an der B 105 und die Kolonne weiß, wann ihr Material eintrifft.
Wir legen Anfahrtswege um enge Ortsdurchfahrten herum fest und vereinbaren Wartepunkte außerhalb der Stadt, an denen Fahrzeuge bis zu ihrem Termin stehen können.
Mit Methoden aus dem Lean Construction stimmen wir Lieferungen auf den Baufortschritt ab. Material trifft erst zum Einbau ein und blockiert keine Flächen.
Lkw stehen nicht auf der Straße, sondern fahren zu ihrem Termin direkt an die Abladestelle.
Gewerke erhalten ihr Material zum vereinbarten Zeitpunkt und können ohne Leerlauf arbeiten.
Lagerflächen bleiben klein, weil nur kommt, was bald verbaut wird.
Nachbarn und Durchgangsverkehr werden möglichst wenig beeinträchtigt.
→ Feste Zeitfenster und ein Wartebereich abseits der B 105, von dem aus die Fahrzeuge einzeln abgerufen werden.
→ Eine zentrale Lieferliste, in die alle Termine eingetragen werden müssen, mit Abstimmung am Vortag.
→ Große Lieferungen legen wir in die frühen Morgenstunden oder in Zeiten mit weniger Ausflugsverkehr.
→ Lieferzeiten, die Ruhezeiten respektieren, klare Abladezonen und eine frühe Information der Nachbarn.
Neubauten im Gewerbegebiet Holmer Berg mit vielen Großlieferungen und Montage direkt vom Lkw.
Vorhaben entlang der B 105, bei denen Einfahrt und Durchgangsverkehr sich die Fahrbahn teilen.
Umbauten im Fördergebiet mit engen Straßen, kleinen Lieferfenstern und Nachbarn Tür an Tür.
Ferien- und Wohnhäuser in Dörfern Richtung Lübecker Bucht, erreichbar nur über schmale Gemeindestraßen.

Wir sammeln Mengen, Termine und Lieferanten aller Gewerke und sehen uns Zufahrt und Umfeld an.
Routen, Abladezonen, Lagerflächen und Zeitfenster werden zu einem Baulogistikkonzept zusammengeführt.
Wir vergeben Termine, informieren Lieferanten und rufen wartende Fahrzeuge ab.
Verzögerungen und neue Mengen arbeiten wir täglich in den Plan ein und melden sie an die Bauleitung.
Liegt eine Gewerbebaustelle am Holmer Berg und kommen an einem Tag Fertigteile, Stahl und Beton, dann verteilen wir die Lieferungen auf feste Zeitfenster. Die Fertigteile kommen zuerst, damit der Kran sie direkt vom Fahrzeug montieren kann. Beton folgt, sobald die Schalung bereit ist. Fahrzeuge, die zu früh eintreffen, warten an einem vereinbarten Punkt und werden telefonisch abgerufen.
Steht die Baustelle dagegen in einem der Küstendörfer, dann planen wir die Route bis zur Einfahrt. Wir prüfen Durchfahrtshöhen, Kurven und Begegnungsverkehr auf den Gemeindestraßen und geben den Lieferanten eine Anfahrtsbeschreibung mit, damit kein Fahrer sich in Sackgassen verirrt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferplan lebt davon, dass die Baustelle ihn umsetzen kann. Deshalb arbeiten wir eng mit der operativen Baulogistik zusammen, die Fahrzeuge einweist, entlädt und das Material an den Einbauort bringt.
Das Personal am Tor kennt den Lieferplan und lässt angemeldete Fahrzeuge ohne Rückfragen ein. Die Abladezonen stimmen wir mit der Baustelleneinrichtung ab, damit Kran, Lager und Fahrweg zusammenpassen.
Durch feste Zeitfenster und einen Wartebereich außerhalb von Dassow. Fahrzeuge fahren erst los, wenn die Abladestelle frei ist. So steht kein Lkw mit Warnblinker auf der Bundesstraße, während Pendler und Busse vorbeimüssen.

Nennen Sie uns Baustelle, Gewerke und Bauzeit. Wir entwickeln einen Lieferplan, der zu Zufahrt und Umfeld passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Dassow. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit