
Eine Baustelle steht selten still, weil Material fehlt. Viel öfter stehen drei Lastwagen gleichzeitig vor dem Tor, während der Kran noch mit der vorigen Ladung beschäftigt ist. Genau hier setzt Logistik-Management an: Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster, einen Entladeplatz und eine Route.
In Rehna kommen die meisten Lieferungen aus Richtung Lübeck oder Schwerin, beide Städte liegen jeweils rund 25 Kilometer entfernt. Wir planen die Ankunft jedes Lieferanten nach Zeit und Ort und stimmen das mit Bauleitung, Gewerken und Nachbarschaft ab. So bleibt die Zufahrt frei und die Anwohner werden nicht mehr belastet als nötig.
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Die Bundesstraße 104 zwischen Lübeck und Schwerin führt mitten durch die Stadt. Sie ist die wichtigste Achse für Schwerverkehr, bringt aber auch Durchgangsverkehr in die Ortsmitte. Lieferungen, die an der B 104 entladen werden, brauchen feste Zeitfenster und gegebenenfalls eine abgestimmte Verkehrsführung.
Die Anschlussstelle Schönberg an der A 20 liegt etwa acht Kilometer von Rehna entfernt. Fernlieferungen erreichen die Stadt meist über diesen Weg. Für Schwerlast und lange Bauteile prüfen wir die Route zur Baustelle vorab auf Befahrbarkeit und geben sie den Lieferanten verbindlich vor.
Zu den zwölf Ortsteilen wie Brützkow, Falkenhagen, Gletzow oder Parber führen schmale Landstraßen durch hügeliges Gelände. Begegnungsverkehr mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen gehört dazu. In der Altstadt wiederum wohnen die Menschen direkt an der Baustelle. Beides verlangt einen Lieferplan, der Rücksicht nimmt.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauabschnitte und leiten daraus ab, welche Lieferungen wann nötig sind. Das Konzept berücksichtigt die Lage der Baustelle in Rehna, die Zufahrt und den verfügbaren Platz zum Entladen.
Lieferanten buchen feste Ankunftszeiten. So steht der Kran bereit, die Entladefläche ist frei und kein Lastwagen wartet mit laufendem Motor in einer Wohnstraße.
Wir legen die Straßen für jede Lieferung fest und berücksichtigen dabei Brücken, Engstellen und Ortsdurchfahrten. Für Baustellen in den Ortsteilen gilt eine eigene, geprüfte Anfahrtsbeschreibung.
Wir informieren Anlieger über Lieferzeiten, klären Haltemöglichkeiten mit der Verwaltung des Amtes und sorgen dafür, dass Rettungswege und Einfahrten frei bleiben.
Kran und Kolonnen warten nicht auf Material, weil jede Lieferung ihren festen Platz im Tagesplan hat.
Die Zufahrt zur Baustelle bleibt frei, auch wenn mehrere Gewerke gleichzeitig arbeiten.
Lieferanten kennen ihre Route nach Rehna und die Engstellen vorher.
Nachbarn wissen vorher, wann es laut wird. Das senkt den Ärger spürbar.
→ Wir legen Lieferungen in verkehrsärmere Zeiten, bündeln sie und stimmen eine kurze, gesicherte Haltezone ab.
→ Wir prüfen die Strecke vorab und lassen bei Bedarf auf kleinere Fahrzeuge umladen, die die letzte Strecke übernehmen.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferplan. Wer kein Zeitfenster hat, wird nicht ins Baufeld gelassen.
→ Lärmintensive Anlieferungen planen wir zu verträglichen Zeiten und kündigen größere Transporte rechtzeitig an.
Hallen und Erweiterungen im Gewerbegebiet „Am Kastaniengrund“ mit vielen Schwerlasttransporten in kurzer Zeit.
Arbeiten im sanierten Stadtkern, bei denen jede Lieferung durch enge Straßen und an Wohnhäusern vorbei muss.
Wohn- und Hofbauten in Orten wie Nesow, Vitense oder Törber mit Anfahrt über Landstraßen.
Arbeiten an Ortsdurchfahrten und Versorgungsleitungen, bei denen Lieferungen und Verkehr sich eine Fahrbahn teilen.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Mengen und Lieferanten und sehen uns Zufahrt und Umgebung der Baustelle an.
Für jede Lieferart entsteht eine Route und ein Zeitraster, abgestimmt mit Bauleitung und Behörden.
Lieferanten melden sich an, wir bestätigen Zeitfenster und lenken kurzfristige Änderungen.
Verspätungen und Engpässe werden festgehalten, damit der Lieferplan für die nächsten Wochen besser passt.
Liegt eine Baustelle in einem Ortsteil abseits der B 104, dann ist oft schon die letzte Kurve vor dem Grundstück zu eng für einen Sattelzug. In diesem Fall bestimmen wir vorab einen Umschlagplatz an einer gut erreichbaren Straße. Dort wird auf kleinere Fahrzeuge umgeladen, die im Pendelverkehr zur Baustelle fahren.
Werden in einer Woche Fertigteile, Fenster und Estrich angeliefert, dann verteilen wir die Lieferungen auf feste Zeitfenster und legen die Reihenfolge so, dass der Kran nur einmal umsetzt. Wer zu früh kommt, wartet am Umschlagplatz und nicht vor den Häusern der Nachbarn.
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Qualitätsmanagement
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Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Grundlage ist der Einrichtungsplan der Baustelle. Er zeigt, wo entladen und gelagert werden kann. Das Logistik-Management setzt darauf auf und regelt, wann welches Material kommt. Vor Ort sorgt die operative Baulogistik dafür, dass der Plan eingehalten wird.
Die Sicherheitskräfte am Tor in Rehna arbeiten mit derselben Lieferliste. Nur angemeldete Fahrzeuge kommen durch, denn jeder erwartete Lastwagen steht auf der Liste. So greifen Planung, Umsetzung und Kontrolle ineinander.
Meist über die A 20 bis zur Anschlussstelle Schönberg und dann auf der Bundesstraße weiter. Welche Route für ein bestimmtes Bauteil sinnvoll ist, prüfen wir im Einzelfall, denn Ortsdurchfahrten und Landstraßen haben eigene Engstellen.

Erzählen Sie uns, was gebaut wird und wer liefert. Wir entwickeln daraus einen Lieferplan für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rehna. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit