
Bremen-Peterswerder misst gut anderthalb Quadratkilometer und besteht aus zwei sehr verschiedenen Teilen. Binnendeichs reihen sich Wohnhäuser entlang der Hamburger Straße und ihrer Querstraßen, außendeichs liegt die Pauliner Marsch mit Sportplätzen, Kleingärten, Freibad und Weserstadion. Für eine Baustelleneinrichtung heißt das: Je nach Seite des Osterdeichs ändern sich Platz, Untergrund und Regeln.
Wir planen die Einrichtung so, dass sie zu genau dieser Seite passt. Das umfasst Containerstandorte, Sanitär, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun, Lagerflächen und die Verkehrssicherung an der Grundstücksgrenze. Am Ende steht ein Lageplan, der für jede Bauphase zeigt, was wo steht und wie es wieder verschwindet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Hamburger Straße wurde parallel zum Osterdeich angelegt, der bis 1893 fertig war. Die Häuser an ihr haben meist zwei bis drei Geschosse, im Osten auch vier. Zwischen den Häuserzeilen bleibt wenig Freifläche. Container und Materiallager müssen deshalb oft in den öffentlichen Straßenraum, was eine Sondernutzung und eine durchdachte Reihenfolge der Anlieferung voraussetzt.
Außendeichs gilt ein anderes Maß. Die Pauliner Marsch ist als Überschwemmungsgebiet ausgewiesen und dient der Weser bei Hochwasser als Rückhalteraum. Wer dort einrichtet, wählt Standorte für Container, Schüttgüter und Aushub so, dass sie sich bei steigendem Pegel räumen lassen. Dauerhafte Aufschüttungen vermeidet er.
Verbindendes Element ist der Osterdeich selbst. Er ist Hochwasserschutz und zugleich eine zweistreifige Hauptstraße mit Radweg auf einer Seite und Promenade. Jede Zufahrt zur Marsch führt über ihn oder an ihm entlang. Überfahrten, Lastverteilung auf der Deichkrone und der Schutz der alten Baumreihe gehören deshalb von Anfang an zur Einrichtungsplanung.

Bürocontainer, Aufenthaltsräume und Sanitär stellen wir dort auf, wo es die Fläche zulässt: gestapelt im Straßenraum hinter dem Steintor, ebenerdig auf freien Flächen in der Marsch. Die Anzahl richtet sich nach Gewerken und Kopfzahl, nicht nach einer festen Packung.
Wir klären Anschlusspunkte, Verteilerstandorte und Leitungswege. Im Deichvorland liegen Verteiler erhöht und gesichert, binnendeichs führen wir Kabel so, dass Gehwege begehbar bleiben und keine Stolperstellen vor Hauseingängen entstehen.
Bauzaun, Absperrungen und Beschilderung planen wir gemeinsam mit der verkehrsrechtlichen Anordnung. An der Hamburger Straße fährt die Straßenbahnlinie 3, das verlangt freie Gleisbereiche und sichere Wege für Fahrgäste an den Haltestellen.
Jede Fläche erhält einen Zweck: Anlieferung, Zwischenlager, Entsorgung, Aufenthalt. Eine Baustellenordnung hält fest, wer wo abstellt und wann geräumt wird. In der Marsch gehört ein Räumplan für Hochwasserlagen fest dazu.
Ein Lageplan je Bauphase, der die Unterschiede zwischen Marsch und Wohnviertel berücksichtigt.
Anträge für Stellflächen und Verkehrssicherung sind vor dem ersten Arbeitstag abgestimmt.
Baustrom, Bauwasser und Sanitär stehen bereit, bevor die Gewerke anrücken.
Ein Räumplan für Hochwasser macht Arbeiten im Deichvorland planbar.
→ Wir beantragen Stellflächen im Straßenraum frühzeitig, staffeln die Lieferungen und setzen auf kompakte, stapelbare Containerlösungen statt breiter Anlagen.
→ Wir halten Lagermengen klein, wählen mobile Einheiten und legen fest, wer bei steigendem Wasser welches Material wohin bringt.
→ Lastverteilende Platten, befestigte Fahrspuren und ein Standort fern von Rasenflächen schützen Untergrund und Sportplätze vor bleibenden Schäden.
→ Abstände, Schutzabdeckungen und Zaunstellungen planen wir so, dass Fassaden, Treppen und Vorgärten geschützter Häuser unberührt bleiben.
Dach, Fassade und Haustechnik in dicht stehenden Häuserzeilen, oft mit Stellfläche nur im Straßenraum.
Arbeiten an Sportplätzen, Vereinsgebäuden oder am Freibad an der Franz-Böhmert-Straße auf Flächen im Überschwemmungsgebiet.
Umbauten an Tribünen, Fassade oder Außenanlagen, bei denen Einrichtung und Spielbetrieb aufeinander abgestimmt werden müssen.
Arbeiten an Schulgebäuden wie dem denkmalgeschützten Bau an der Hamburger Straße mit laufendem Unterricht nebenan.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Umfeld an und klären, ob die Fläche vor oder hinter dem Deich liegt.
Container, Lager, Zaun, Strom und Wasser bekommen ihren Platz, getrennt nach Bauphasen.
Stellflächen, Verkehrssicherung und gegebenenfalls Auflagen für das Überschwemmungsgebiet stimmen wir mit den zuständigen Stellen ab.
Wir richten die Baustelle ein und führen den Plan mit jedem Bauabschnitt fort, bis zum vollständigen Rückbau.
Liegt eine Baustelle in einer Querstraße der Hamburger Straße, etwa einer Dachsanierung an einem Altbau, dann ist auf dem Grundstück selten Raum für mehr als ein Gerüst. In diesem Fall planen wir eine schmale Containerzeile im Straßenraum, eine Schuttmulde mit festen Wechselterminen und eine Zaunführung, die Hauseingänge und Fahrradständer freihält.
Steht dagegen ein Vereinsheim in der Pauliner Marsch zur Modernisierung an, dann gibt es Fläche, aber einen anderen Zwang. Hier ordnen wir Container und Lager so an, dass sie zügig in Richtung Deich gezogen werden können. Zufahrt und Wege zum Stadionbad und zu den Sportplätzen bleiben dabei offen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist kein einmaliger Aufbau. Mit jedem Bauabschnitt verschieben sich Lager, Wege und Zaunlinien. Wir passen den Lageplan an diese Schritte an und stimmen Änderungen mit Bauleitung und Behörden ab, bevor sie draußen sichtbar werden.
Auf Wunsch übernehmen wir aus derselben Planung heraus die Liefersteuerung, das Personal für Lager und Entsorgung oder die Bewachung der Fläche. So greifen Einrichtung und Betrieb ineinander, ohne dass Informationen zwischen mehreren Stellen verloren gehen.
Die Marsch ist als Überschwemmungsgebiet ausgewiesen und nimmt bei Hochwasser Wasser der Weser auf. Lager, Container und Aushub dürfen den Abfluss nicht behindern und müssen bei Bedarf schnell geräumt werden. Das verlangt kleinere Lagermengen, mobile Einheiten und einen festen Räumplan.

Schildern Sie uns Lage und Umfang Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Lageplan und Ablauf.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Peterswerder. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit