
Wer in Bremen-Peterswerder baut, teilt sich die Straßen mit Straßenbahnen, Schulwegen, Radverkehr an der Weser und an Spieltagen mit zehntausenden Stadionbesuchern. Ein Lkw, der zur falschen Stunde kommt, steht schnell im Weg oder gar nicht erst vor der Baustelle.
Unser Logistik-Management ordnet diesen Verkehr. Wir entwickeln ein Konzept für Materialflüsse, vergeben Lieferfenster und stimmen Anfahrtswege mit Ihren Gewerken ab. Ziel ist eine Anlieferung, die zum Bauablauf passt und die Nachbarschaft möglichst wenig belastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Weserstadion hat genau eine Zufahrt: den Osterdeich. Treffen Fan- und Berufsverkehr aufeinander, kommt es dort regelmäßig zu erheblichen Behinderungen. An Spieltagen werden die Straßen rund um das Stadion weiträumig gesperrt und nur Anwohner dürfen mit dem Pkw passieren. Lieferungen an solchen Tagen sind kaum planbar und gehören in andere Fenster.
Der Osterdeich ist zugleich eine der Haupterschließungsstraßen des Stadtteils, ebenso wie die Stader Straße. Beide bündeln Durchgangsverkehr und Linienbusse. Auf der Hamburger Straße fährt die Straßenbahnlinie 3 zwischen Gröpelingen und Weserwehr. Ein haltender Lieferwagen auf den Gleisen legt den Takt lahm, deshalb braucht jede Entladung eine feste Stelle.
Nachbarschaft heißt hier auch Schulen und Sport. Das Gymnasium an der Hamburger Straße hat rund 900 Schülerinnen und Schüler, dazu kommen im Stadtteil Grundschulen, etwa an der Stader Straße. In der Marsch trainieren Vereine, im Sommer ist das Stadionbad geöffnet. Bring- und Schulwege prägen die Morgenstunden, Freizeitverkehr die Nachmittage und Wochenenden.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Fahrzeuggrößen und Lagerkapazität und legen daraus Anfahrtsrouten, Entladestellen und Zwischenlager fest. Für die Marsch und das Wohnviertel entstehen dabei bewusst unterschiedliche Regeln.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Wir berücksichtigen Spieltage, Unterrichtsbeginn und Stoßzeiten auf dem Osterdeich, sodass Fahrzeuge nicht im Wohngebiet kreisen oder in der zweiten Reihe warten.
Halteverbotszonen, Sondernutzungen und Abstimmungen mit dem Betreiber der Straßenbahn bereiten wir vor. So steht die Fläche frei, wenn der Lkw kommt.
Ändert sich der Bauablauf oder steht ein zusätzliches Spiel im Kalender, verschieben wir Fenster und informieren Lieferanten. Engpässe werden sichtbar, bevor sie auf der Straße entstehen.
Lieferungen kommen dann, wenn Fläche und Personal bereitstehen.
Spieltage und Schulzeiten sind im Plan, nicht erst auf der Straße bekannt.
Weniger Standzeiten für Fahrzeuge und weniger Beschwerden aus der Nachbarschaft.
Ein Ansprechpartner für Lieferanten, Bauleitung und Behörden.
→ Wir führen einen Spieltagskalender im Logistikplan und legen keine Lieferung in die Sperrzeiten. Große Anlieferungen rücken auf ruhige Wochentage.
→ Feste Entladezonen abseits der Gleise und kurze Fenster halten den Linienbetrieb frei. Wo es nötig ist, stimmen wir Sonderlösungen mit dem Verkehrsbetrieb ab.
→ Lieferungen planen wir möglichst außerhalb der Zeiten, in denen Kinder unterwegs sind. Rangierwege führen nicht an Schuleingängen vorbei.
→ Ein zentraler Lieferplan bündelt Wünsche, priorisiert nach Bauablauf und verteilt die Fenster über den Tag. Kurzfristige Änderungen laufen über eine Stelle.
Umbauten an Tribünen, Technik oder Fassade, bei denen sich Bauzeiten nach dem Spielbetrieb richten.
Mehrere Gewerke an dicht stehenden Altbauten mit Anlieferung über schmale Wohnstraßen.
Bauen neben laufendem Unterricht, bei dem Lieferungen um Schulwege und Pausen herum geplant werden.
Arbeiten an Hauptachsen wie Osterdeich oder Stader Straße, die Umleitungen und enge Lieferfenster nach sich ziehen.

Wir erfassen Mengen, Gewerke, Fahrzeuge und die Verkehrslage rund um Ihre Baustelle.
Routen, Entladestellen, Wartestellen und Sperrtage werden in einem Logistikplan festgehalten.
Lieferanten erhalten feste Zeitfenster, abgestimmt auf Bauablauf, Spielplan und Schulzeiten.
Wir begleiten die Lieferungen, reagieren auf Änderungen und halten den Plan aktuell.
Liegt eine Baustelle im Umfeld des Stadions, dann prüfen wir als Erstes den Spielplan. Fallen Heimspiele in die Bauzeit, verlegen wir Anlieferungen mit Großfahrzeugen auf die Tage davor oder danach und reservieren für die Spieltage nur Kleinmengen, die schon vor Ort liegen.
Wenn ein Altbau in einer Querstraße der Hamburger Straße saniert wird, dann staffeln wir Gerüst, Dachmaterial und Entsorgung in kurzen Fenstern am Vormittag nach dem Schulbeginn. Wartende Fahrzeuge schicken wir nicht in die Wohnstraßen, sondern auf eine vereinbarte Wartestelle an einer Hauptachse.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management verbindet Planung und Ausführung. Die Lieferfenster greifen auf den Lageplan der Baustelleneinrichtung zurück und geben der operativen Mannschaft vor Ort vor, wann sie entladen, einlagern oder entsorgen.
Wir passen das Konzept über die gesamte Bauzeit an. Kommt ein Gewerk dazu oder verschiebt sich ein Abschnitt, wird der Plan neu verteilt und allen Beteiligten mitgeteilt, damit niemand mit veralteten Zeiten anrückt.
Wir nehmen den Spielplan in den Logistikplan auf. An Spieltagen sperrt die Stadt das Umfeld des Stadions weiträumig, der Osterdeich ist dann stark belastet. Lieferungen mit größeren Fahrzeugen legen wir deshalb auf andere Tage.

Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben. Wir zeigen, wie ein Logistikplan mit Lieferfenstern für Ihre Baustelle aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Peterswerder. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit