
Bremen-Blockdiek ist in einem Zug entstanden. Zwischen 1965 und 1970 wurde der Ortsteil im Osten der Hansestadt als geschlossene Großsiedlung gebaut, mit Atrium- und Reihenhäusern, viergeschossigen Blöcken um grüne Höfe und zwei Hochhäusern an der Ludwig-Roselius-Allee. Freie Grundstücke gibt es kaum. Wer heute baut, saniert, ergänzt oder verdichtet und muss Container, Kranstandorte und Materiallager in ein Gefüge einpassen, das nie dafür gedacht war.
Genau dort setzt die Baustelleneinrichtung an. Wir planen, wo Unterkünfte, Sanitäranlagen, Baustrom und Lagerflächen in Bremen-Blockdiek stehen können, wie Fahrzeuge die Fläche erreichen und wie Bewohner sicher an der Baustelle vorbeikommen. Der Plan entsteht vor dem ersten Lkw und wächst mit jeder Bauphase mit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Siedlung ist in drei Quartiere gegliedert, die jeweils über nur eine Straße an die Ludwig-Roselius-Allee angeschlossen sind. Für eine Baustelle im Inneren eines Quartiers heißt das: Es gibt meist genau einen Weg hinein und denselben wieder hinaus. Wendeflächen, Aufstellplätze für Autokrane und Halteplätze für Sattelzüge müssen deshalb früh festgelegt werden, bevor die erste Lieferung kommt.
Die Wohnhöfe zwischen den viergeschossigen Blöcken sind Rasen, Spielplatz und Durchgang zugleich. Ein Containerdorf oder ein Lagerplatz auf dieser Fläche braucht eine tragfähige Unterlage, saubere Abgrenzung und freie Wege zu jedem Hauseingang. Ebenso wichtig sind Feuerwehrzufahrten zu den Gebäuden, die während der gesamten Bauzeit befahrbar bleiben müssen.
Unter der Oberfläche liegt Sand. Die Gegend gehört zur Wesersandterrasse, Gutachten aus der Bauleitplanung gegenüber dem Einkaufszentrum nennen Fein- bis Mittelsande über den Wesersanden und Grundwasser in rund drei Metern Tiefe, nach langem Regen auch deutlich höher. Für Kranfundamente, Baugruben und Leitungsgräben ist das ein Thema, das in die Einrichtungsplanung gehört.

Wir zeichnen auf, welche Flächen rund um das Gebäude belegt werden dürfen, wo Container stehen, wo Material liegt und wo der Kran schwenkt. In Bremen-Blockdiek gehört dazu, die Wohnwege und Hofzugänge ausdrücklich freizuhalten.
Büro, Aufenthalt und Toiletten planen wir so, dass sie wenig Grundfläche brauchen. Gestapelte Container sind bei knappen Höfen oft die Lösung, wenn die Statik der Unterlage und die Abstände zu Fenstern passen.
Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege stimmen wir mit dem Netzbetreiber und der Bauleitung ab. Kabel und Schläuche führen wir so, dass sie keine Gehwege kreuzen oder sicher überbrückt werden.
Bauzäune, Schutzgänge und Beschilderung grenzen die Baustelle klar vom Wohnumfeld ab. An Eingängen, die offen bleiben, sorgen überdachte Durchgänge für sichere Wege der Bewohner.
Jede Fläche hat von Anfang an eine feste Aufgabe, nichts wird nachträglich hin- und hergeschoben.
Bewohner der umliegenden Häuser finden sichere Wege und wissen, woran sie sind.
Gewerke starten mit Strom, Wasser und Lagerplatz, statt erst danach zu suchen.
Änderungen im Bauablauf lassen sich im Plan nachvollziehen und mit der Bauleitung abstimmen.
→ Wir legen eine Ausweichstelle für Baufahrzeuge fest, ordnen Anlieferungen nach Uhrzeit und markieren eine Fahrgasse, die niemals zugestellt wird.
→ Lastverteilende Platten oder Schotter schützen den Boden, die Fläche wird nach Bauende wiederhergestellt. Den Zustand halten wir vorher mit Fotos fest.
→ Wir planen Schwenkbereich, Schutzdach und Umleitung der Fußwege zusammen, damit kein Mensch unter einer hängenden Last hindurchgehen muss.
→ Baugruben und Fundamente bekommen eine Wasserhaltung, die vorab eingeplant ist. Pumpenstandorte und Ableitung gehören in den Einrichtungsplan.
Dächer, Fassaden, Fenster und Haustechnik der Gebäude aus den späten 1960ern stehen im bewohnten Bestand an, mit wenig Platz rund um die Blöcke.
Am 18-geschossigen Wohnhochhaus und am 14-Geschosser an der Allee sind Kran oder Außenaufzug und Schutzdächer über den Eingängen nötig.
Auf einem rund zehn Hektar großen Gelände gegenüber dem Einkaufszentrum sieht ein Bebauungsplan etwa 500 Wohnungen zwischen altem Baumbestand vor.
Erweiterungen an Schule, Stadtteilhaus oder Sportanlage brauchen Flächen, die den laufenden Betrieb nicht stören.

Wir gehen das Grundstück mit der Bauleitung ab, messen Zufahrten, Höfe und Abstände und nehmen den Zustand der Flächen auf.
Container, Lager, Kran, Zaun, Strom- und Wasserwege werden in einen Plan übertragen, der auch Feuerwehrzufahrten und Hauszugänge zeigt.
Wir koordinieren Lieferung und Aufstellung der Einrichtung in der festgelegten Reihenfolge, sodass die Gewerke zum Baubeginn arbeiten können.
Mit jeder Bauphase prüfen wir den Plan, verlegen Flächen bei Bedarf und stellen am Ende Höfe und Wege wieder her.
Steht an einem der viergeschossigen Blöcke in Bremen-Blockdiek eine Dach- und Fassadensanierung an, dann wird das Gerüst rund um das Haus gestellt und der Innenhof zum wichtigsten Arbeitsraum. Container und Materiallager finden dann meist am Rand des Hofes Platz, abgesetzt von Spielfläche und Hauseingängen.
Liegt die einzige Zufahrt des Quartiers zugleich auf dem Weg der Anwohner, dann richten wir einen Halteplatz an der Sammelstraße ein, von dem aus kleinere Fahrzeuge oder Hubwagen das Material in den Hof bringen. Der Zaun wird so gestellt, dass jeder Hauseingang erreichbar bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Liefer- und Wartezonen liegen. Darauf baut das Logistik-Management mit seinen Zeitfenstern auf. Das Personal am Tor weiß damit, wohin es Fahrzeuge schickt.
Auch Sicherheit, Sanitätsdienst und Umweltauflagen brauchen ihren Platz im Plan: Kontrollpunkte, Rettungswege und Schutzzonen für Bäume werden gleich mit eingezeichnet, statt später in die vorhandene Ordnung gequetscht zu werden.
Häufig in den Innenhöfen oder auf Randflächen der Quartiere, sofern der Eigentümer zustimmt. Für öffentliche Straßenflächen braucht es eine Sondernutzungserlaubnis. Wir prüfen beide Wege und planen die Variante, die den Hausverkehr am wenigsten stört.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wo Container, Lager und Kran Platz finden und wie die Bewohner sicher an der Baustelle vorbeikommen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Blockdiek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit