
Die Gartenstadt Vahr ist ab 1954/55 auf der früheren Hastedter Feldmark entstanden, mit rund 2.200 Wohnungen in Zeilenbauten, Reihen- und Einfamilienhäusern. Die Häuser stehen überwiegend in Zeilen inmitten von Grünflächen, die von Wohnwegen durchzogen sind. Wer hier ein Bauvorhaben beginnt, muss den Platz für Container, Lager und Kran zwischen Rasen, Bäumen und bewohnten Häusern finden.
Für Projekte in Bremen-Gartenstadt Vahr planen wir die Baustelleneinrichtung so, dass sie auf wenig Fläche auskommt, die Zufahrten der Anwohner frei lässt und nach dem Abbau eine Wiese hinterlässt, die wieder angesät werden kann. Container, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun stimmen wir auf das jeweilige Grundstück ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ortsteil ist im Vergleich zur Neuen Vahr locker bebaut und stark durchgrünt. Teile der Gartenstadt sind im Flächennutzungsplan mit einer Grünschraffur belegt, die Flächen mit zu sichernden Grünfunktionen markiert. Für einen Containerstandort heißt das: Er gehört möglichst auf befestigte Flächen am Straßenrand, nicht mitten auf den Rasen zwischen zwei Häuserzeilen.
Bei der Nachverdichtung wurden im Bebauungsplan 2493 enge Baufenster aus dem älteren Bebauungsplan 192 übernommen, damit die besondere Freiraumgestaltung erhalten bleibt. Neubauten in Bremen-Gartenstadt Vahr bekommen damit kaum Spielraum um das Gebäude herum. Lagerflächen, Kranaufstellung und Schuttmulden müssen in diese knappen Grenzen passen oder auf Straßenflächen ausweichen, die dafür beantragt werden.
Der Untergrund der früheren Feldmark ist lehmhaltiger Boden auf Sand, durchzogen von alten Fleeten. Bei einem Neubau mit Tiefgarage an der Wilseder-Berg-Straße war eine zeitweise Grundwasserabsenkung vorgesehen, um die Sohle gießen zu können. Containerstellflächen auf Lehm brauchen deshalb einen tragfähigen Unterbau, damit sie bei Nässe nicht einsinken und der Boden darunter nicht dauerhaft verdichtet wird.

Wir zeichnen einen Einrichtungsplan, der Container, Lager, Kran und Fahrwege in das enge Baufenster legt. Bäume, die nach der Baumschutzverordnung geschützt sind, erhalten einen Schutzbereich, den kein Fahrzeug kreuzt.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir möglichst auf Parkplatz- oder Garagenflächen. Wo es nur Rasen gibt, planen wir Lastverteilplatten oder eine Schotterlage, die nach dem Abbau wieder entfernt wird.
In einer bewohnten Siedlung kommen Anschlüsse oft aus dem Bestand oder vom Versorger am Straßenrand. Wir koordinieren Zähler, Verteilerschränke und Leitungswege so, dass keine Kabel quer über Wohnwege liegen.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrung führen wir so, dass Fußwege zu den Hauseingängen erhalten bleiben oder eine sichere Umleitung bekommen. Für Halteverbote und Flächen im Straßenraum bereiten wir die Anträge vor.
Die Baustelle kommt mit der Fläche aus, die das Baufenster und die Straße hergeben.
Wohnwege, Hauseingänge und Müllplätze der Nachbarn bleiben erreichbar.
Rasen und Bäume werden geschützt, sodass nach dem Abbau wenig nachzuarbeiten ist.
Container, Strom, Wasser und Zaun stehen bereit, bevor die Gewerke anrücken.
→ Wir prüfen zuerst Garagenhöfe, Parkstreifen und Wendehämmer. Erst wenn dort nichts frei ist, kommt eine temporäre Befestigung auf Grünflächen in Frage, mit Rückbau und Neuansaat im Plan.
→ Die Einrichtung wird so geschnitten, dass möglichst wenige Stellplätze blockiert werden. Für entfallende Plätze sprechen wir eine Zwischenlösung mit dem Bauherrn ab, bevor der erste Container kommt.
→ Wurzelbereiche werden ausgezäunt, Lagerflächen bleiben außerhalb der Kronentraufe. Die Lage der Schutzzäune halten wir im Einrichtungsplan fest, damit jedes Gewerk sie kennt.
→ Wir sehen für Stellflächen und Fahrwege eine tragfähige Lage vor und legen fest, wo Kran und Lkw stehen dürfen, damit sich der Boden nicht in Spuren verformt.
Würfelförmige Neubauten mit etwa 14 mal 14 Metern Grundfläche und vier Geschossen, seriell vorgefertigt, in engen Baufenstern zwischen bestehenden Zeilen.
Höhere Gebäude in Massivbauweise mit Tiefgarage, für die Garagen abgebrochen werden und eine zeitweise Grundwasserabsenkung nötig sein kann.
Arbeiten an Bädern, Fassaden, Leitungen und Böden in Häusern aus den 1950er-Jahren, bei denen die Mieter meist in ihren Wohnungen bleiben.
Neue Stellplätze am Straßenrand mit Rasenfugensteinen, sanierte Wege und die Neuordnung von Parkflächen, oft im Takt mit benachbarten Hochbauten.

Wir sehen uns Zufahrt, Baumbestand, Stellplätze und mögliche Containerflächen an und klären, welche Flächen im Straßenraum beantragt werden müssen.
Container, Lager, Kran, Mulden, Baustrom und Bauwasser kommen in einen Lageplan, der Schutzbereiche für Bäume und freie Wege für die Nachbarn zeigt.
Befestigung, Zaun, Container und Anschlüsse werden in einer festen Reihenfolge aufgebaut, damit die Gewerke an einem vorbereiteten Platz beginnen.
Ändert sich die Bauphase, passen wir die Einrichtung an. Am Ende bauen wir zurück und übergeben Flächen so, dass Rasen und Wege wiederhergestellt werden können.
Liegt ein Neubau als Ergänzung zwischen zwei Häuserzeilen der Gartenstadt Vahr, dann bleibt um den Rohbau meist nur ein schmaler Streifen. In diesem Fall planen wir die Container auf einem nahen Parkstreifen, das Lager als kleine Fläche direkt am Kran und die Mulden so, dass der Entsorger sie von der Straße aus tauschen kann.
Steht auf dem Grundstück ein geschützter Baum in der Nähe der Zufahrt, dann verschieben wir die Baustraße oder legen Lastverteilplatten aus, damit der Wurzelraum nicht verdichtet wird. Die Fläche, die nach Bauende wieder grün werden soll, ist im Plan von Anfang an gekennzeichnet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung legt fest, wo Lieferungen ankommen, wo Material liegt und wo das Personal arbeitet. Darauf baut das Logistik-Management auf, das Anlieferzeiten an die engen Straßen der Siedlung anpasst.
Bauzaun und Tore sind zugleich die Grundlage für die Baustellensicherheit, Schutzzäune an Bäumen und Fleeten die Grundlage für die ökologische Baubegleitung. In Bremen-Gartenstadt Vahr greifen diese Teile besonders eng ineinander, weil kaum Fläche übrig bleibt.
Das hängt vom Eigentümer der Fläche und von den Vorgaben der Baugenehmigung ab. Weil Teile der Gartenstadt als Flächen mit Grünfunktion gesichert sind, suchen wir zuerst befestigte Plätze. Ist Rasen unvermeidbar, planen wir eine Befestigung auf Zeit und die spätere Wiederherstellung mit ein.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitraum. Wir sagen Ihnen, wo Container, Lager und Zaun Platz finden und was dafür beantragt werden muss.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Gartenstadt Vahr. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit