
Die Gartenstadt Vahr verdankt ihren Namen dem Grün. Zwischen den Häusern stehen große Bäume, deren Bestand heute dichter ist, als es die Planer der 1950er-Jahre vorgesehen hatten. Durch den Stadtteil ziehen sich Fleete und kleine Gewässer, an denen Enten und andere Kleintiere leben, am Rand liegen Kleingärten entlang der Bahnlinie. Jede Baustelle greift in dieses Gefüge ein.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung in Bremen-Gartenstadt Vahr sorgen wir dafür, dass Auflagen zu Baumschutz, Boden, Wasser und Artenschutz auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, dokumentieren Maßnahmen und melden Abweichungen, bevor daraus ein Schaden oder ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Viele Bäume in der Gartenstadt sind nach der Bremer Baumschutzverordnung geschützt. Bei der Nachverdichtung mussten für die neuen Gebäude geschützte Bäume gefällt werden, dafür wurden Ersatzpflanzungen mit den Behörden abgestimmt. Nicht alle davon ließen sich im Ortsteil selbst unterbringen. Für jede neue Baustelle heißt das: Bäume, die bleiben, brauchen wirksamen Schutz im Wurzel- und Kronenbereich.
Der Boden der früheren Feldmark ist lehmhaltig auf Sand, durchzogen von alten Entwässerungsgräben, die zum Vahrer Fleet führten. Wird für eine Tiefgarage das Grundwasser zeitweise abgesenkt, betrifft das Bäume und Gewässer in der Umgebung. Wasserhaltung, Einleitung und Bodenschutz gehören deshalb in die Kontrolle.
Teile der Gartenstadt sind im Flächennutzungsplan als Flächen mit zu sichernden Grünfunktionen gekennzeichnet. Neue Stellplätze werden mit Rasenfugensteinen angelegt, damit Regenwasser versickern kann. Solche Vorgaben müssen auf der Baustelle bis zur Übergabe eingehalten und nachgewiesen werden.

Wir prüfen Schutzzäune um Stämme und Wurzelbereiche und dokumentieren den Zustand der Bäume über die Bauzeit. Dabei achten wir darauf, dass dort weder gelagert noch gefahren wird.
Bei Wasserhaltung und Erdarbeiten überwachen wir, ob die Auflagen zur Einleitung eingehalten werden, Oberboden getrennt gelagert wird und keine Stoffe in Gräben oder Fleete gelangen.
Gehölzschnitt und Fällungen gehören nach dem Bundesnaturschutzgesetz in die Zeit von Oktober bis Februar. Wir achten auf die Fristen. Verlangt die Genehmigung eine Kontrolle auf Nester und Quartiere, übernehmen wir sie vorab.
Liegt eine Baustelle nahe einem Fleet oder Teich, an dem Amphibien wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune regelmäßig, dokumentieren Funde und setzen Tiere nach Vorgabe um.
Auflagen aus Baugenehmigung und Baumschutz werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Eine lückenlose Dokumentation hilft bei der Abnahme durch die Behörden.
Schäden an Bäumen und Boden werden vermieden, bevor sie teuer werden.
Die Nachbarschaft sieht, dass mit dem Grün der Siedlung sorgsam umgegangen wird.
→ Wir stimmen mit der Bauleitung Ausweichflächen ab und kontrollieren die Schutzzäune bei jedem Rundgang. Verschobene oder beschädigte Zäune werden sofort gemeldet.
→ Wir protokollieren die Wasserhaltung, beobachten den Zustand der Bäume in der Umgebung und geben Hinweise, wenn eine Bewässerung oder Anpassung nötig wird.
→ Wir achten darauf, dass Fahrwege befestigt sind und Flächen, die später wieder grün werden sollen, nicht befahren werden. Oberboden wird getrennt gelagert und wieder eingebaut.
→ Wir weisen früh auf die gesetzlichen Fristen hin und planen mit der Bauleitung, welche Arbeiten vorgezogen oder verschoben werden müssen.
Neubauten zwischen bestehenden Zeilen, für die Bäume gefällt, Ersatzpflanzungen geleistet und verbleibende Bäume geschützt werden müssen.
Vorhaben mit zeitweiser Grundwasserabsenkung, bei denen Wasserhaltung und Umgebung überwacht werden.
Neue Parkflächen mit versickerungsfähigen Belägen und Wegesanierungen, die durch Grünflächen und Wurzelbereiche führen.
Arbeiten an Leitungen und Entwässerung nahe alter Fleete, bei denen Boden- und Gewässerschutz eine Rolle spielen.

Wir lesen Baugenehmigung, Fällgenehmigung und weitere Auflagen und machen daraus eine Liste, was auf der Baustelle kontrolliert werden muss.
Bäume, Gewässer und Flächen werden vor Baubeginn begangen und mit Fotos dokumentiert, Schutzzäune werden abgenommen.
In festen Abständen prüfen wir Schutzmaßnahmen, Wasserhaltung und Bodenlagerung und melden Mängel an die Bauleitung.
Zum Ende der Bauzeit fassen wir Kontrollen und Maßnahmen in einem Bericht zusammen, den Sie für die Abnahme verwenden können.
Liegt ein Baufeld in der Gartenstadt Vahr direkt neben großen, geschützten Bäumen, dann beginnt die Begleitung vor dem ersten Spatenstich. Wir prüfen, ob die Schutzzäune richtig stehen, halten den Ausgangszustand mit Fotos fest und erklären den Gewerken, welche Flächen tabu sind.
Wird für eine Tiefgarage Grundwasser abgesenkt, dann notieren wir regelmäßig die Wassermengen und den Zustand der Bäume. Zeigen sich Trockenschäden, dann informieren wir die Bauleitung, damit bewässert oder die Wasserhaltung angepasst werden kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzäune um Bäume und Gewässer werden schon im Einrichtungsplan festgelegt. Die operative Baulogistik achtet bei Lager und Entsorgung darauf, dass keine Stoffe in den Boden gelangen.
So wird die ökologische Begleitung kein Fremdkörper, sondern Teil des täglichen Ablaufs. Für Bauvorhaben in Bremen-Gartenstadt Vahr sind Umweltkontrollen damit fest in die Baulogistik eingebunden.
Welche Bäume unter die Bremer Baumschutzverordnung fallen, hängt von Art und Stammumfang ab. In Bremen-Gartenstadt Vahr betrifft das viele der großen Bäume zwischen den Häusern. Für eine Fällung braucht es eine Genehmigung, Bäume, die bleiben, müssen geschützt werden.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigung mit den Auflagen. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Gartenstadt Vahr. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit