
Auf vielen Baustellen entsteht der größte Zeitverlust nicht beim Bauen, sondern davor: Drei Lkw stehen gleichzeitig am Tor, der Kran ist belegt, der Betonmischer wartet in der Anwohnerstraße. Logistik-Management setzt an dieser Stelle an. Es legt fest, wer wann mit welcher Ladung kommt und wohin er fährt.
Für Bauvorhaben in Vechta entwickeln wir ein Logistikkonzept, vergeben Lieferfenster und halten die Abläufe im Takt. Grundlage sind Ihr Bauzeitenplan, die Wege zur Baustelle und die Rücksicht auf Nachbarschaft, Schulen und Verkehr. Das Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss ohne Staus am Tor.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt ist für Lieferverkehr gut angebunden. Die A 1 erreicht das Umland über die Anschlussstellen Vechta-West, Cloppenburg und Vechta-Nord. Die B 69 umfährt die Kernstadt, dazu kommen B 214 und B 72. Zwischen Lohne und Vechta verläuft die L 846, die als meistbefahrene Landstraße Niedersachsens gilt. Für Lieferanten bedeutet das: Die Fahrt bis in die Stadt ist planbar, die letzten Kilometer brauchen klare Vorgaben.
Ein fester Termin im Kalender ist der Stoppelmarkt. Das Volksfest im gleichnamigen Stadtteil findet jedes Jahr um den 15. August statt und zieht über 800.000 Besucher an. In diesen Tagen sind die Straßen rund um das Festgelände stark belastet, die Bahn hält zusätzlich am Haltepunkt Stoppelmarkt. Größere Anlieferungen sollten in dieser Woche gar nicht oder nur außerhalb der Hauptzeiten eingeplant werden.
Mit rund 4.800 Studierenden an der Universität, acht Grundschulen, drei Gymnasien und zwei Oberschulen sind morgens und nachmittags viele Menschen zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Am Bahnhof steht ein zweistöckiges Fahrrad-Parkhaus. Lieferfenster in der Nähe von Schulen und Campus legen wir deshalb außerhalb der Bring- und Abholzeiten.

Wir erfassen Gewerke, Liefermengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Anlieferungen täglich zu erwarten sind, wo abgeladen wird und welche Route die Fahrzeuge nach Vechta hinein nehmen.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster und einen Abladeplatz. Lieferanten melden sich vorher an, die Baustelle weiß, was kommt. Kollisionen am Kran oder an der Zufahrt fallen schon bei der Buchung auf.
Wir beschreiben die Anfahrt von der A 1 oder der B 69 bis zum Tor und legen, wo nötig, eine Wartezone außerhalb von Wohnstraßen fest. So steht kein Lkw mit laufendem Motor vor fremden Fenstern.
Halteverbote, Sondernutzungen und Sperrungen stimmen wir mit der Stadt ab. Anlieger erfahren vorab, wann mit schwerem Verkehr zu rechnen ist.
Kran und Abladeplätze sind gleichmäßig ausgelastet statt abwechselnd leer und überfüllt.
Lieferanten wissen vorher, wann und wo sie erwartet werden.
Nachbarn, Schulen und Campus werden spürbar weniger belastet.
Feste Termine wie der Stoppelmarkt sind im Plan und überraschen niemanden.
→ Alle Anlieferungen laufen über einen gemeinsamen Kalender. Wer keinen Termin hat, wird auf ein freies Fenster verwiesen, statt am Tor zu warten.
→ Wir planen kleinere Fahrzeuge, kurze Entladezeiten und ein Halteverbot für die Entladung. Große Lieferungen werden in einem Gewerbegebiet umgeschlagen.
→ Wir verlegen Betonage und Großlieferungen vor oder hinter die Festwoche und füllen die Lager rechtzeitig auf.
→ Lieferzeiten werden um Unterrichtsbeginn und Schulschluss herum gesperrt. An der Zufahrt sorgt ein Einweiser für sichere Querung.
Mehrfamilienhäuser und Nachverdichtung in bestehenden Wohnstraßen mit wenig Rangierfläche und Rücksicht auf Anlieger.
Erweiterungen und Sanierungen bei laufendem Lehrbetrieb, bei denen Lieferzeiten um Unterricht und Vorlesungen herum geplant werden.
Großvolumige Anlieferungen von Stahl, Fertigteilen und Dachelementen mit engem Takt am Kran.
Arbeiten an Gebäuden rund um Fußgängerzone und Zitadellenpark, bei denen Lieferungen in kleinen Mengen und zu festen Zeiten kommen.

Wir lesen Bauzeitenplan und Leistungsverzeichnisse und schätzen daraus die Lieferungen je Woche.
Wir legen Routen, Abladeplätze, Wartezonen und die Regeln für den Lieferkalender fest.
Lieferanten buchen ihre Fenster, wir prüfen Überschneidungen und geben die Termine frei.
Verzögerungen oder Zusatzlieferungen arbeiten wir täglich ein und melden Engpässe frühzeitig an die Bauleitung.
Wird ein mehrgeschossiger Wohnbau in einem gewachsenen Stadtteil von Vechta errichtet, dann reicht der Straßenraum meist nur für ein Fahrzeug. In diesem Fall bekommt jeder Lieferant ein Fenster von einer halben oder ganzen Stunde. Die Zufahrt erfolgt über die B 69 und eine festgelegte Sammelstraße, Wartezonen liegen außerhalb des Wohngebiets.
Fällt in diese Bauzeit der August, dann werden Deckenbetonagen nicht in die Woche des Stoppelmarkts gelegt. Material für den Innenausbau wird vorher eingelagert, damit die Gewerke ohne Nachschub weiterarbeiten können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept ist nur so gut wie seine Umsetzung. Unsere operative Baulogistik nimmt die Lieferungen an, prüft sie und verteilt das Material an die Gewerke.
Das Tor wird von unserem Sicherheitsdienst kontrolliert. Wer nicht angemeldet ist, kommt nicht auf die Fläche. So bleibt der Lieferkalender verbindlich.
Das Fest findet jedes Jahr um den 15. August im Vechtaer Stadtteil Stoppelmarkt statt und bringt über 800.000 Besucher. Wir markieren diese Tage im Lieferkalender, legen große Lieferungen und Betonagen davor oder danach und sorgen dafür, dass die Baustelle in der Festwoche mit vorhandenem Material weiterarbeiten kann.

Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Vechta. Wir zeigen Ihnen, wie ein Logistikkonzept dafür aussehen kann.
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Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit