
Ein Bauvorhaben braucht an manchen Tagen Dutzende Lkw: Beton, Stahl, Fertigteile, Fenster, Dämmstoffe. Kommen sie ungeplant, stehen sie in Wohnstraßen, blockieren Einfahrten und warten mit laufendem Motor. Kommen sie gesteuert, ist jede Fuhre dann da, wenn der Kran frei ist. Genau das ist die Aufgabe des Logistik-Managements.
Für Bramsche heißt das: Wir verbinden die überregionalen Achsen mit dem letzten Stück durch die Stadt. Die Autobahn A 1 verläuft in Nord-Süd-Richtung durch das Stadtgebiet und trifft an der Anschlussstelle Bramsche auf die B 218, die nahe dem Zentrum in die B 68 mündet. Ab dort entscheidet die Planung, ob ein Sattelzug sein Ziel ohne Umweg erreicht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bahnstrecke Osnabrück–Oldenburg trennt das Gebiet westlich der Innenstadt vom Zentrum. Für die Querung gibt es einen Tunnel, der laut Stadt nicht ausgebaut werden kann, sowie einen Bahnübergang. Schranken und Durchfahrtshöhen prägen deshalb die Lieferroute für alles, was dort gebaut wird. Wir planen Zeitfenster so, dass Fahrzeuge nicht vor geschlossenen Schranken warten.
Im Sanierungsgebiet am Bahnhof sollen auf einer Fläche von gut 31 Hektar mehrere hundert Wohnungen entstehen. Mehrere Bauherren und Bauabschnitte nebeneinander bedeuten Wettbewerb um dieselben Straßen. Ein gemeinsamer Lieferkalender verhindert, dass sich Betonpumpe und Fertigteiltransport am gleichen Morgen in die Quere kommen.
Bramsche ist eine Stadt mit vielen Wohnlagen und Ortsteilen wie Achmer, Epe oder Engter, die über Landstraßen angebunden sind. Rücksicht auf Schulwege, Ruhezeiten und Anwohner gehört zur Logistik dazu. Wir legen die Zeiten mit Ihnen und der Stadt fest und dokumentieren, wann geliefert wird.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus ab, wann wie viele Fahrzeuge kommen. Das Konzept enthält Routen, Wartezonen, Entladestellen und die Regeln für alle Lieferanten.
Jede Anlieferung bekommt einen Termin. Lieferanten buchen ihr Fenster, unser Disponent bestätigt es. Fällt ein Termin aus, rückt der nächste nach, statt dass ein Lkw ungeplant vor dem Tor steht.
Für jede Baustelle in Bramsche geben wir den Fahrern eine verbindliche Route mit. Sie berücksichtigt Bahnquerungen, enge Ortsdurchfahrten und Gewichtsgrenzen und meidet Wohnstraßen, wo es geht.
Wir informieren Anwohner über laute oder verkehrsreiche Tage, stimmen Sondertransporte mit den Behörden ab und halten fest, welche Auflagen für Lieferzeiten gelten.
Fahrzeuge warten nicht in Wohnstraßen, weil jedes ein festes Fenster hat.
Kran und Entladestelle sind dann frei, wenn die Lieferung eintrifft.
Anwohner wissen vorher, wann es laut oder eng wird.
Mehrere Bauabschnitte im selben Viertel stören sich weniger.
→ Ein Lieferkalender verteilt die Fahrzeuge über den Tag. Für Wartende planen wir eine Pufferfläche abseits der Wohnstraße.
→ Wir berücksichtigen den Takt der Züge bei der Taktung der Lieferungen und weisen Routen aus, die für das jeweilige Fahrzeug passen.
→ Wir prüfen die Strecke vorab, beantragen bei Bedarf eine Genehmigung für den Transport und legen das Zeitfenster in verkehrsarme Stunden.
→ Feste Lieferzeiten, ein Ansprechpartner für Anwohner und frühzeitige Information über besondere Tage nehmen Druck aus der Lage.
Im Sanierungsgebiet zwischen Moltkestraße und Ladestraße folgen viele Bauabschnitte aufeinander. Dort lohnt sich ein gemeinsamer Lieferplan für alle Beteiligten.
Im Gewerbe- und Industriegebiet Engter fallen Schwerlast und Großbauteile an, die eine geprüfte Route brauchen.
Eine Fuß- und Radwegebrücke über die Gleise von rund 190 Metern Länge ist geplant. Bei solchen Vorhaben kommen Stahlteile in großen Abmessungen.
Neue Häuser in Achmer, Hesepe oder Engter liegen oft an Straßen, die für Baufahrzeuge nur eingeschränkt geeignet sind.

Aus Bauzeitenplan und Leistungsverzeichnissen ermitteln wir, wann welches Material kommt.
Wir legen Zufahrtswege, Wartezonen und Lieferzeiten fest und stimmen sie mit der Stadt ab.
Lieferanten bekommen ihre Zeitfenster, wir bestätigen, verschieben und halten den Kalender aktuell.
Wir werten Verspätungen und Engpässe aus und passen Fenster oder Routen für die nächsten Bauphasen an.
Entstehen in einem Neubauquartier westlich der Gleise zwei Wohnblöcke zugleich, dann teilen sich beide Baustellen dieselbe Zufahrt über die Bahn. Wir führen in diesem Fall einen gemeinsamen Lieferkalender für beide Bauherren, damit Betonage und Fertigteilmontage nicht auf dieselbe Stunde fallen.
Muss eine Halle im Gewerbegebiet Engter mit langen Bindern beliefert werden, dann planen wir die Route ab der Autobahn, prüfen Engstellen und legen den Transport in die frühen Morgenstunden. Der Mobilkran steht bereit, wenn der Tieflader eintrifft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Einrichtungsplan zurück: Entladezonen, Tore und Lagerflächen sind dort festgelegt. Am Tor kontrolliert das Sicherheitspersonal, ob ein Fahrzeug angemeldet ist.
Auf der Baustelle übernehmen unsere operativen Kräfte das Entladen und Verteilen. So geht ein Auftrag vom Termin bis zum Lagerplatz durch eine Hand.
Von der A 1 führt die Anschlussstelle Bramsche auf die B 218, die nahe dem Zentrum auf die B 68 trifft. Welche Strecke danach passt, hängt von Gewicht, Länge und der Lage der Baustelle zur Bahn ab. Wir legen die Route je Fahrzeugtyp fest.

Nennen Sie uns Bauvorhaben und Zeitraum, wir zeigen Ihnen, wie ein Lieferkalender für Ihre Baustelle aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bramsche. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit