
Friesoythe hat keinen eigenen Autobahnanschluss. Wer Beton, Stahl oder Fertigteile anliefert, kommt in aller Regel über Bundesstraßen: die B 72 und die B 401, die nördlich der Stadt den Küstenkanal begleitet. Auf der Schiene fahren zwischen Cloppenburg und Ocholt keine Personenzüge, Baustoffe rollen also fast ausschließlich per Lkw. Dazu kommt ein weitläufiges Stadtgebiet mit 22 Ortsteilen, in dem die letzten Kilometer oft über schmale Gemeindestraßen führen.
Unser Logistik-Management bringt Ordnung in diesen Strom. Wir entwickeln ein Konzept für Anlieferung, Lagerung und Abtransport, vergeben Zeitfenster an Lieferanten und stimmen Fahrwege mit Bauherr, Gewerken und Behörden ab. So kommen Materialien dann an, wenn sie gebraucht werden, statt alle gleichzeitig am Montagmorgen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Hauptlast trägt die B 72, über die Friesoythe mittelbar an die A 28 und die A 1 angebunden ist. Fallen dort Verzögerungen an, stauen sich Lieferungen schnell auf der Baustelle. Eine Steuerung mit Pufferzeiten und einer festen Wartezone abseits der Straße verhindert, dass Fahrzeuge an der Einfahrt stehen bleiben.
Im Norden der Stadt liegt am Küstenkanal ein interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet mit eigener Kaianlage von 570 Metern. Dort können Schüttgut, Schwerlast und Container auch per Binnenschiff ankommen. Wer auf dem Wasserweg plant, braucht eine Abstimmung zwischen Schiffsankunft, Umschlag und Weitertransport, damit Kran und Lkw zur gleichen Zeit bereitstehen.
In der Innenstadt, die im Sanierungsgebiet schrittweise erneuert wird, liegen Geschäfte und Wohnungen dicht an den Baufeldern. Anlieferungen müssen hier auf Ladezeiten der Händler, Schulwege und Busverkehr Rücksicht nehmen. In den Kanaldörfern und im Süden des Stadtgebiets zählt dagegen, dass schwere Fahrzeuge die Ortsdurchfahrten möglichst selten queren.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus Lieferwege, Lagerbedarf und Engstellen ab. Für Friesoythe gehört dazu die Frage, welche Route ab B 72 oder B 401 für schwere Fahrzeuge geeignet ist.
Lieferanten buchen feste Slots. Wir verteilen sie so über den Tag, dass Abladeplatz und Kran nicht doppelt belegt sind und die Nachbarschaft keine Fahrzeugschlangen vor der Tür hat.
Kommt Material über den Küstenkanal, koordinieren wir Schiffsankunft, Umschlag an der Kaianlage und Weiterfahrt zur Baustelle, damit Zwischenlager klein bleiben.
Wir informieren Anlieger über laute oder verkehrsintensive Phasen und sammeln Hinweise, etwa zu Zufahrten von Höfen oder Betrieben. Das senkt den Ärger und hält die Baustelle im Takt.
Lieferungen kommen planbar und in der Reihenfolge des Bauablaufs.
Wartende Fahrzeuge auf der B 72 und in Wohnstraßen werden seltener.
Anlieger wissen, was auf sie zukommt.
Straße und Wasserweg lassen sich in einem Konzept verbinden.
→ Feste Zeitfenster mit Abstand und eine Wartezone neben der Baustelle verteilen die Ankünfte. Wer zu früh ist, wartet dort und nicht auf der Fahrbahn.
→ Wir planen Einbahnverkehr auf der Baustelle, setzen bei Bedarf Einweiser ein und legen fest, welche Fahrzeuggrößen die Strecke überhaupt nutzen.
→ Wir verlegen große Lieferungen in Randzeiten, die mit Stadt und Anliegern abgesprochen sind. Kleinmaterial bündeln wir zu wenigen Fahrten.
→ Unser Plan hält Ausweichtermine und eine Reservefläche vor. Fahrzeuge werden umdisponiert, statt Stunden an der Kaianlage zu warten.
Großvolumige Lieferungen über Straße und Wasser, abgestimmt auf Umschlag und Montage.
Hallen und Betriebsgebäude in Gewerbegebieten wie Altenoythe Nordost, mit dichter Lieferfolge über die Bundesstraßen.
Erneuerung im Sanierungsgebiet mit engen Zeitfenstern und Rücksicht auf Handel und Anwohner.
Arbeiten an Schulen der Stadt, bei denen Anlieferungen um Unterrichtszeiten und Schülerverkehr herum geplant werden.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Materialmengen und Lieferanten und prüfen die Zufahrten zur Baustelle.
Routen, Wartezonen, Abladezeiten und Regeln für Lieferanten werden schriftlich festgehalten.
Lieferungen werden in Zeitfenster eingeplant und an Fahrer und Disponenten übermittelt.
Wir verfolgen Ankünfte, verschieben Termine bei Störungen und passen das Konzept an neue Bauphasen an.
Entsteht eine Halle auf einer Gewerbefläche in Friesoythe, bei der Fertigteile, Stahl und Dachelemente in kurzer Folge ankommen, dann planen wir die Montagetage rückwärts. Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster, das zum Kranplan passt. Die Fahrer erhalten vorab die Route ab der Bundesstraße samt Einfahrt.
Werden zusätzlich Schüttgüter per Schiff angeliefert, dann takten wir den Umschlag so, dass die Lkw-Fahrten zur Baustelle nicht mit den Montagelieferungen zusammenfallen. Verschiebt sich ein Termin, rücken die nachfolgenden Slots geordnet nach.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf: Abladeflächen, Lager und Kranstandort sind dort festgelegt. Die operative Baulogistik führt die Planung vor Ort aus, mit Einweisern, Staplern und Lagerpersonal.
Die Baustellensicherheit kontrolliert an der Zufahrt, ob ein Fahrzeug angemeldet ist. So greifen Planung, Ausführung und Kontrolle ineinander. Änderungen erreichen alle Beteiligten gleichzeitig.
Oft ja. Schon wenn mehrere Gewerke parallel Material anliefern und der Abladeplatz begrenzt ist, sparen Zeitfenster Wartezeit und Ärger. Der Umfang richtet sich nach der Baustelle: Bei kleineren Vorhaben reicht ein schlankes Konzept mit klaren Regeln.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Zeitraum und die wichtigsten Gewerke. Wir skizzieren ein Logistikkonzept für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Friesoythe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit