
Auf rund 1.400 Hektar wächst in Rastede Wald, gut 200 Hektar sind Wasserfläche. Im Osten der Gemeinde reicht das Ipweger Moor herein, ein Rest eines einst etwa 6.000 Hektar großen Hochmoors. Mehrere seiner Teilflächen sind Naturschutzgebiete und gehören zum europäischen Netz Natura 2000. Dazu kommen Nethener See, Ellernteich und 23 Naturdenkmale, die meisten davon alte Bäume.
Wer in einer solchen Landschaft baut, bekommt oft Auflagen mit der Genehmigung: Amphibienschutz, Gehölzschutz, Bauzeiten außerhalb der Brutzeit. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Bauablauf tatsächlich eingehalten werden. Für Behörde und Bauherr halten wir das schriftlich fest.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Ipweger Moor ist Teil des FFH-Gebiets „Ipweger Moor, Gellener Torfmöörte“. Zu seinen seltenen Bewohnern zählen Moorfrosch, Moltebeere und der Hochmoor-Perlmutterfalter. Bauvorhaben in der Umgebung, etwa Leitungen oder Wege, berühren schnell Wanderrouten von Amphibien. Dann sind Schutzzäune und deren regelmäßige Kontrolle Teil der Genehmigung.
Ein anderer Schwerpunkt liegt im Hauptort. Der Schlosspark gilt als Kulturdenkmal der Gartenkunst, gestaltet im englischen Landschaftsstil. Alte Bäume und Rhododendren reagieren empfindlich auf verdichteten Boden und beschädigte Wurzeln. Baustellen in der Nachbarschaft brauchen hier einen klar abgegrenzten Schutzbereich.
In der offenen Landschaft dominiert Grünland, das im Norden und Osten in weite Niederungen übergeht. Für Vorhaben wie Photovoltaik-Freiflächen oder Windenergie hat die Gemeinde ein eigenes Standortkonzept. Solche Bauten verlangen häufig Artenschutzmaßnahmen für Bodenbrüter und eine Begleitung während der sensiblen Jahreszeiten.

Wir lesen die naturschutzrechtlichen Auflagen aus, übersetzen sie in konkrete Regeln für die Baustelle und kontrollieren deren Einhaltung.
In Wanderzeiten prüfen wir Schutzzäune und Fangeimer täglich, setzen Tiere fachgerecht um und halten jeden Fund im Protokoll fest.
Wurzel- und Kronenbereiche schützenswerter Bäume werden abgegrenzt. Wir achten darauf, dass dort weder gelagert noch gefahren wird.
An Gräben und Stillgewässern verhindern wir, dass Schlamm, Zementwasser oder Betriebsstoffe ins Wasser gelangen.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar erfüllt.
Baustopps wegen Verstößen gegen den Artenschutz werden unwahrscheinlicher.
Schützenswerte Bäume und Gewässer bleiben auch nach der Bauzeit intakt.
Behörden erhalten lückenlose Protokolle statt nachträglicher Erklärungen.
→ Wir stellen mit der Bauleitung den Amphibienzaun vor Beginn der Wanderung, kontrollieren ihn täglich und setzen Tiere sicher über die Trasse.
→ Wir verlegen Standort oder Fahrweg und sichern den Schutzbereich mit einem festen Zaun.
→ Absetzbecken, Filtersäcke oder kleine Wälle stimmen wir nach Absprache ab, bevor die Erdarbeiten beginnen.
→ Wir prüfen die Fläche vor Baubeginn, markieren Brutplätze und legen Bauzeiten so, dass die Brut nicht gestört wird.
Trassen durch Grünland und Niederungen, oft in der Nähe von Gräben und Amphibienlebensräumen.
Freiflächenanlagen und Windräder nach dem Standortkonzept der Gemeinde mit Artenschutzauflagen.
Vorhaben nahe Schlosspark, Wald oder Naturdenkmalen, bei denen Wurzeln und Kronen geschützt werden müssen.
Erschließungen, die Hecken, Gräben oder Gehölze berühren und Ausgleichsmaßnahmen erfordern.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und fassen zusammen, was wann auf der Baustelle zu beachten ist.
Gemeinsam mit der Bauleitung werden Tabuzonen, Zaunlinien und Bauzeitfenster im Lageplan eingetragen.
Wir prüfen Zäune, Schutzbereiche und Gewässer regelmäßig und greifen bei Verstößen ein.
Alle Kontrollen und Funde fließen in Protokolle, die wir der Behörde und Ihnen übergeben.
Führt eine neue Leitung oder ein Wirtschaftsweg durch Grünland in der Nähe des Moores und verlangt die Genehmigung Amphibienschutz, dann stellen wir den Zaun vor der Wanderzeit auf. In der Saison wird er jeden Morgen kontrolliert, gefundene Tiere werden auf die andere Seite gebracht und gezählt.
Liegt zusätzlich ein Graben neben der Trasse, dann sichern wir die Böschung gegen Eintrag von Boden. Am Ende der Bauzeit übergeben wir ein Protokoll mit allen Kontrollen und Funden an die Naturschutzbehörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen sind fest in die Baulogistik eingebunden. Lagerflächen, Fahrwege und Kranstandorte planen wir von Anfang an außerhalb von Schutzbereichen. So entsteht kein Konflikt, der später teuer umgeplant werden muss.
Das Personal vor Ort kennt die Auflagen und meldet Auffälligkeiten sofort. Für Bauherren in Rastede bedeutet das einen Ansprechpartner für Logistik und Umwelt zugleich.
Im Osten der Gemeinde liegt das Ipweger Moor mit mehreren Naturschutzgebieten und einem FFH-Gebiet im Netz Natura 2000. Daneben gibt es 23 Naturdenkmale und den Schlosspark als Gartendenkmal. Welche Auflagen für Ihr Grundstück gelten, steht in der Genehmigung.

Senden Sie uns Ihre Genehmigung und den Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie die Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle in Rastede aussehen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rastede. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit