
Fünf Naturschutzgebiete mit zusammen rund 350 Hektar liegen ganz oder teilweise in der Gemeinde: Fintlandsmoor, Dänikhorster Moor, Moorkämpe Süddorf, Vehnemoor und Jeddeloher Moor. Das Vehnemoor wird wiedervernässt und reicht als Schutzgebiet über die Kreisgrenze nach Cloppenburg. Wer in seiner Nähe baut, berührt Wasserhaushalt, Torfkörper und Lebensräume, auch wenn die Baustelle selbst außerhalb liegt.
Hinzu kommen Fließgewässer wie Aue, Vehne und die Espergöhler Bäke sowie der Küstenkanal. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigungen auf der Baustelle ankommen und eingehalten werden. Sie dokumentiert das für Behörden und Bauherren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Moorböden reagieren empfindlich auf Entwässerung. Eine Wasserhaltung für eine Baugrube kann den Grundwasserspiegel weit über die Fläche hinaus senken und Torf zersetzen lassen. In der Nähe der Schutzgebiete und der wiedervernässten Flächen ist deshalb genau zu prüfen, wie viel Wasser wohin abgeleitet wird.
Die Aue fließt aus dem Zwischenahner Meer durch den Westen der Gemeinde, die Vehne mündet bei Osterscheps in sie. Die Espergöhler Bäke, die in Portsloge entspringt, ist der einzige Geestbach im Gemeindegebiet. Schlammige Einleitungen, Öl oder Zement in solchen Gewässern sind schnell geschehen und schwer rückgängig zu machen.
Moore, Hecken und Feldränder sind Lebensraum für Brutvögel, Amphibien und Insekten. Rodungen, Baufeldräumung und nächtliche Beleuchtung müssen deshalb häufig mit Brut- und Wanderzeiten abgestimmt werden.

Wir lesen Genehmigungen und Gutachten, fassen Auflagen verständlich zusammen und weisen die Gewerke vor Beginn ein.
Wir kontrollieren Wasserhaltung, Absetzbecken und Einleitungen und achten darauf, dass Betankung und Lagerung von Betriebsstoffen gesichert erfolgen.
Oberboden und Torf werden getrennt abgetragen und gelagert, Fahrspuren auf empfindlichen Böden begrenzt und Verdichtungen vermieden.
Vor Rodung oder Baufeldräumung prüfen wir auf Nester und Quartiere, setzen Schutzzäune und halten jede Kontrolle schriftlich fest.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Behörden erhalten eine lückenlose Dokumentation der Kontrollen.
Schäden an Gewässern, Böden und Lebensräumen werden früh erkannt.
Baustopps wegen Umweltverstößen werden unwahrscheinlicher.
→ Wir überwachen Pegel und Fördermengen, melden Abweichungen und schlagen Maßnahmen wie Rückversickerung oder Spundung in Abstimmung mit der Behörde vor.
→ Wir sehen Absetzbecken oder Filter vor und kontrollieren die Einleitstellen regelmäßig, besonders nach starkem Regen.
→ Wir begehen die Fläche vorher, markieren besetzte Brutplätze und stimmen mit der Naturschutzbehörde ab, welche Bereiche warten müssen.
→ Getrennte Mieten, Kennzeichnung und Einweisung der Fahrer verhindern das. Wir prüfen die Lagerung bei jeder Kontrolle.
Neue Baugebiete und Leitungstrassen in den südlichen Ortsteilen mit Wasserhaltung und Torf im Untergrund.
Durchlässe, Brücken und Uferbauten an Aue, Vehne, Gräben und am Küstenkanal.
Neue Hallen auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen mit Artenschutzprüfung vor der Baufeldräumung.
Bauarbeiten für Stauanlagen und Wasserführung auf früheren Torfabbauflächen.

Wir lesen Genehmigungen, Gutachten und Auflagen und klären offene Punkte mit Bauherr und Behörde.
Vor Baubeginn begehen wir das Gelände, markieren Schutzbereiche und weisen die Gewerke ein.
Während der Bauzeit prüfen wir Gewässer, Boden und Artenschutz in festen Abständen und nach besonderen Ereignissen.
Alle Kontrollen werden festgehalten. Zum Ende erstellen wir einen Abschlussbericht für die Behörde.
Wird ein Baugebiet in einer der südlichen Bauerschaften erschlossen, das an Moorflächen oder Gräben grenzt, dann beginnt die Begleitung vor dem ersten Baggerhub. In diesem Fall prüfen wir die Fläche auf Brutplätze, legen Tabuzonen fest und stimmen mit dem Tiefbau ab, wie Wasser aus den Gräben abgeleitet und gereinigt wird.
Läuft die Wasserhaltung über mehrere Wochen, dann kontrollieren wir Pegel und Einleitungen in festen Abständen und halten die Ergebnisse fest. Torf und Oberboden werden getrennt gelagert, damit am Ende nachgewiesen werden kann, was wohin gebracht wurde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen betreffen die Baustelleneinrichtung: wo Container und Tanks stehen, wie Lager angelegt werden, wo Fahrzeuge fahren. Wir stimmen diese Punkte mit dem Lageplan ab, damit Auflagen schon in der Planung berücksichtigt sind.
Auch die operative Logistik profitiert davon, denn getrennte Lagerung von Aushub und Abfällen ist Teil beider Leistungen. Für Bauvorhaben in Edewecht entsteht so ein abgestimmtes Konzept aus Logistik und Umweltschutz.
Moore sind auf einen hohen Wasserstand angewiesen. Wird für eine Baugrube Grundwasser abgepumpt, kann der Spiegel auch in benachbarten Flächen sinken und der Torf sich zersetzen. Gerade nahe den Schutzgebieten und den wiedervernässten Bereichen ist das zu prüfen.

Senden Sie uns Lage und Auflagen Ihres Bauvorhabens. Wir planen eine Baubegleitung, die Moor, Gewässer und Artenschutz im Blick behält.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Edewecht. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit