
An die Westersteder Ortschaft Karlshof grenzt das Naturschutzgebiet „Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor“, ein Hochmoorrest mit Sonnentau, Wollgras und Moorbirken. Rund um die Stadt prägen Wallhecken, kleine Wälder und Felder die Ammerländer Parklandschaft. Wer hier baut, hat es schnell mit Auflagen für Pflanzen, Tiere und Boden zu tun.
Unsere Umweltkontrollen helfen, diese Auflagen auf der Baustelle einzuhalten. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Tabuflächen, dokumentieren Funde und halten fest, was die Genehmigung verlangt. So geraten Naturschutz und Bauzeit seltener aneinander.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Schutzgebiet umfasst rund 343 Hektar, davon sind etwa 240 Hektar als FFH-Gebiet Teil des europäischen Netzes Natura 2000. Ehemalige Torfstiche werden dort wiedervernässt. Vorhaben in der Nähe, etwa an Wegen, Leitungen oder landwirtschaftlichen Gebäuden, müssen Wasserhaushalt und Lebensräume des Moores berücksichtigen.
Wallhecken sind ein Kennzeichen des Ammerlands. Für Neubaugebiete und Gewerbeflächen am Stadtrand, wie sie in Halstrup, am Vossberg oder in Ocholt geplant wurden, gehören sie oft zu den Strukturen, die erhalten oder ausgeglichen werden müssen. Ein Bauzaun an der falschen Stelle oder ein Lagerplatz auf dem Wall richtet dort Schaden an.
Feuchte Senken, Gräben und Moorböden ziehen Amphibien an. Im Frühjahr wandern Kröten, Frösche und Molche zu ihren Laichgewässern und queren dabei Baufelder und Zufahrten. Wo die Genehmigung einen Amphibienzaun fordert, muss er regelmäßig kontrolliert werden.

Den Stand halten wir in Protokollen für Bauherr und Behörde fest. Dabei überwachen wir, ob Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan eingehalten werden.
Während der Wanderzeit leeren wir Fangeimer, setzen Tiere auf die sichere Seite und zählen die Funde. Schäden am Zaun melden und beheben wir.
Wir markieren Tabuzonen, kontrollieren Abstände von Zaun, Lager und Fahrwegen und achten darauf, dass Wurzelbereiche nicht befahren werden.
Auf nassen und moorigen Flächen achten wir auf Lagerung von Kraftstoff und Ölen, auf Wasserhaltung und auf Oberboden, der getrennt gelagert werden soll.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Baustopps durch Verstöße gegen den Artenschutz werden unwahrscheinlicher.
Gegenüber der Naturschutzbehörde liegt eine lückenlose Dokumentation vor.
Wallhecken, Gehölze und Boden bleiben dort erhalten, wo sie geschützt werden sollen.
→ Feste Kontrollzeiten in den frühen Morgenstunden und bei feuchtem Wetter zusätzliche Runden.
→ Deutlich markierte Tabuzonen, Einweisung aller Fahrer und regelmäßige Kontrollen mit Fotodokumentation.
→ Wir prüfen mit der Bauleitung, ob Absetzbecken oder Filter vorgesehen sind und ob die Einleitung den Vorgaben entspricht.
→ Laufende Protokolle zu Kontrollen, Funden und Maßnahmen, die jederzeit vorgelegt werden können.
Wohnbauland neben Feldern, Gräben und Wallhecken, etwa in Ocholt, Halsbek oder Garnholt.
Neue Gebiete wie Halstrup oder Willerfang II, bei denen Gehölze und Ausgleichsflächen zu beachten sind.
Wege, Leitungen und landwirtschaftliche Bauten im Umfeld des Fintlandsmoors mit Rücksicht auf den Wasserhaushalt.
Straßenbau und die geplante A 20 mit Anschluss bei Garnholt, wo Artenschutz und Bodenschutz Teil der Planung sind.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten und leiten die Pflichten für die Baustelle ab.
Tabuzonen, Schutzzäune und Kontrollpunkte werden vor Baubeginn eingerichtet.
Regelmäßige Runden, Fundlisten und Fotos begleiten die gesamte Bauzeit.
Protokolle gehen an Bauherr und Behörde, zum Abschluss gibt es eine Zusammenfassung.
Grenzt ein neues Baugebiet in Westerstede an Gräben und feuchte Wiesen, dann kann die Genehmigung einen Amphibienzaun für die Wanderzeit vorschreiben. In diesem Fall kontrollieren wir den Zaun täglich, bringen die Tiere über die Baustelle hinweg in sichere Bereiche und führen eine Liste der Funde für die Behörde.
Stehen zusätzlich Wallhecken am Rand des Gebiets, dann markieren wir sie vor Baubeginn, weisen die Fahrer ein und prüfen bei jeder Runde, ob Abstände eingehalten werden. Abweichungen melden wir der Bauleitung am selben Tag.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen funktionieren nur, wenn sie in den Ablauf eingebunden sind. Tabuzonen berücksichtigen wir schon bei der Baustelleneinrichtung, Fahrwege im Logistik-Management und die Trennung von Problemstoffen in der operativen Baulogistik.
So muss nicht für jede Auflage ein eigener Ablauf entstehen. In Westerstede heißt das: Moor, Hecke und Graben sind auf dem Lageplan eingezeichnet und allen Beteiligten bekannt.
Ja. Das Naturschutzgebiet „Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor“ reicht in das Stadtgebiet, ein großer Teil davon ist FFH-Gebiet. Auch außerhalb solcher Gebiete können Wallhecken, Gehölze und Gewässer Auflagen auslösen.

Schicken Sie uns die Auflagen aus Ihrer Genehmigung. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen auf der Baustelle nötig sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Westerstede. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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