
Rastede ist eine Flächengemeinde. Ihre 27 Ortsteile verteilen sich auf gut 123 Quadratkilometer, vom Ipweger Moor im Osten bis nach Loy und Wahnbek im Süden. Das große Akutkrankenhaus der Region, das Klinikum in Oldenburg mit Maximalversorgung, steht im Stadtteil Kreyenbrück am Südrand der Nachbarstadt. Wer von einer Baustelle im Norden der Gemeinde dorthin gebracht wird, durchquert also erst ganz Oldenburg.
Umso mehr zählen die Minuten unmittelbar nach einem Unfall. Ein Betriebssanitäter auf dem Gelände erkennt, wie ernst eine Verletzung ist, stabilisiert die Person, alarmiert gezielt und lotst den Rettungsdienst zum richtigen Tor. Das schützt Beschäftigte und gibt der Bauleitung Sicherheit, dass im Ernstfall nichts dem Zufall überlassen bleibt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Rechtlich ist die Grenze klar gezogen: Die DGUV Vorschrift 1 verlangt in § 27 einen Betriebssanitäter, sobald auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte arbeiten. Diese Zahl erreichen in Rastede vor allem große Hallen in den Gewerbeflächen oder umfangreiche Schulbauten, meist nur in den Monaten, in denen Rohbau, Montage und Ausbau parallel laufen.
Daneben gibt es Arbeiten, bei denen Bauherren aus eigenem Antrieb vorsorgen. Seit Oktober 2022 ist die Strecke Oldenburg–Wilhelmshaven durchgehend elektrifiziert. Wer in ihrer Nähe baut, arbeitet neben einer Oberleitung. Ein Stromunfall verlangt sofortiges, fachkundiges Handeln. Ähnlich ernst sind Stürze bei der Montage hoher Hallendächer.
Auch der Boden kann zum Risiko werden. Wo die Geest zur Niederung und zum Moor hin abfällt, sind Baugruben und Leitungsgräben anfälliger für nachrutschende Wände. Für solche Abschnitte lohnt sich medizinische Bereitschaft auch dann, wenn die Schwelle von 100 Beschäftigten nicht erreicht wird.

Ob Schnittwunde, Quetschung, Sturz aus der Höhe oder Kreislaufversagen bei Sommerhitze: Der Sanitäter beurteilt die Lage, versorgt und überwacht bis zur Übergabe.
Er gibt der Rettungsleitstelle eine präzise Ortsangabe, nennt das Zufahrtstor und schickt eine eingewiesene Person zur nächsten Straße, um das Fahrzeug abzuholen.
Welche Hilfsmittel und welcher Raum für die Versorgung vorgehalten werden, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen und der Bauleitung ab.
Neue Beschäftigte erfahren, wo Erste Hilfe zu finden ist. Jede Hilfeleistung wird im Verbandbuch festgehalten, wie es der Arbeitsschutz verlangt.
Verletzte erhalten fachkundige Hilfe in den ersten Minuten, lange bevor ein Rettungswagen die Fläche erreicht.
Die Vorgabe der DGUV für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ist erfüllt.
Treffpunkte und Anfahrten sind auch für abgelegene Ortsteile vorher festgelegt.
Kleinere Verletzungen werden sofort behandelt und sauber dokumentiert.
→ Vor Beginn klären wir mit der Bauleitung, wer die Abschaltung veranlasst und wie Helfer sich selbst schützen. Erst dann beginnt der Sanitäter mit der Versorgung.
→ Für Höhenarbeiten besprechen wir vorher Bergungswege mit Feuerwehr und Hallenbauer. Bis zur Rettung versorgt der Sanitäter am Unfallort.
→ Wir hinterlegen bei der Leitstelle Koordinaten und eine Anfahrtsbeschreibung und benennen einen Treffpunkt an der nächsten Kreisstraße.
→ Der Sanitäter achtet auf Pausen, Schatten und Trinken und erkennt Hitzeschäden früh, bevor sie gefährlich werden.
Montagen in großer Höhe und viele Firmen zur gleichen Zeit, etwa im Industriepark bei Hahn-Lehmden.
Vorhaben neben der elektrifizierten Strecke mit besonderem Risiko durch Strom.
Große öffentliche Bauvorhaben mit zeitweise hoher Belegschaft und Betrieb im Umfeld.
Leitungs- und Kanalbau auf weichem Boden im Norden und Osten der Gemeinde.

Wir fragen nach der Zahl der Beschäftigten je Bauphase und nach Arbeiten in Höhe, an Strom oder in Gräben.
Treffpunkt, Zufahrt, Koordinaten, Telefonkette und Zuständigkeiten werden festgelegt und ausgehängt.
Der Dienst beginnt mit einer Begehung. Danach ist der Sanitäter während der vereinbarten Arbeitszeit auf der Baustelle.
Mit jeder neuen Phase schauen wir, ob sich Gefahren, Belegschaft oder Zufahrt geändert haben.
Steigt bei der Erweiterung eines Schulgebäudes die Zahl der gleichzeitig Beschäftigten für einige Monate über 100, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Wir besetzen den Dienst für die Arbeitszeiten dieser Phase und legen mit Schulleitung und Bauleitung fest, wo der Rettungswagen hält, ohne Schulhof und Bushaltestelle zu blockieren.
Laufen parallel Arbeiten am Dach oder in tiefen Gräben für Leitungen, dann nimmt der Sanitäter diese Bereiche in seine Kontrollgänge auf. Sinkt die Zahl der Beschäftigten wieder, besprechen wir, ob der Dienst endet oder für riskante Abschnitte bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Rettungswege entstehen nicht im Notfall, sondern bei der Baustelleneinrichtung. Tore, Wendeflächen und Zufahrten prüfen wir auf ihre Eignung für einen Rettungswagen und halten sie frei.
Das Personal an der Zufahrt kennt den Notfallplan. Für Bauherren in Rastede greifen so Sanitätsdienst, Logistik und Zugangskontrolle ineinander, ohne dass verschiedene Firmen sich abstimmen müssen.
Maßgeblich ist die DGUV Vorschrift 1 § 27: Arbeiten mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle, ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Darunter besteht keine Pflicht. Bei Arbeiten an Strom, in großer Höhe oder in tiefen Gräben entscheiden sich viele Bauherren trotzdem dafür.

Teilen Sie uns Belegschaft, Bauzeit und besondere Arbeiten mit. Wir erstellen einen Notfallplan und besetzen den Sanitätsdienst für Ihre Baustelle in Rastede.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rastede. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit