
Beton, Stahl, Fenster, Dämmstoff, Fertigteile: Auf einer mittelgroßen Baustelle kommen an einem Vormittag schnell ein Dutzend Fahrzeuge an. Treffen sie ungeplant ein, warten Fahrer in der Nebenstraße, Kolonnen stehen ohne Material da und die Nachbarschaft ärgert sich über blockierte Einfahrten.
Unser Logistik-Management für Nortorf ordnet diese Ströme. Wir erfassen, was wann gebraucht wird, vergeben feste Zeitfenster und legen die Fahrwege so, dass Lkw die Stadt über die großen Achsen erreichen und erst auf den letzten Metern in Wohn- oder Geschäftsstraßen einbiegen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der überörtliche Verkehr läuft über die Ortsumgehung L 328 im Süden. Sie verbindet die Stadt nach Osten mit der Anschlussstelle Neumünster-Nord der A 7 und nach Westen mit der B 77 bei Jevenstedt. Von dort führen die L 121 und die L 125 in die Innenstadt, die L 49 verläuft nach Osten zur Anschlussstelle Bordesholm. Wer die Routen vorab festlegt, vermeidet Fahrten quer durch den Kern.
Die Bahnstrecke Neumünster–Flensburg teilt das Stadtgebiet, auf ihr verkehrt unter anderem der RE 7 zwischen Flensburg und Hamburg. Für den Bereich Bargstedter Straße, Große Mühlenstraße und Möhlenkoppel plant die Stadt mit dem Bebauungsplan Nr. 62 eine Eisenbahnunterführung. Bis zu deren Fertigstellung gehören die Querungen der Gleise in jede Routenplanung, besonders für lange Fahrzeuge und Tieflader.
Als Unterzentrum versorgt Nortorf rund 12.000 Menschen im Amtsbereich. Im Ortskern treffen Lieferverkehr, Kundschaft und Schulwege aufeinander, am Stadtrand fährt der Werksverkehr eines großen Zentrallagers des Lebensmittelhandels. Die Stadt betreibt eine Lärmaktionsplanung. Lieferfenster, die Ruhezeiten und Stoßzeiten berücksichtigen, halten die Belastung für Anlieger gering.

Wir ermitteln Mengen, Liefertermine und Lagerkapazität je Bauphase und schreiben daraus ein Konzept, das Gewerke, Lieferanten und Bauleitung gemeinsam nutzen. Für Vorhaben in Nortorf gehören Anfahrtsrouten und Bahnquerungen fest dazu.
Lieferanten buchen Slots, die zu Kranzeiten und Ladezonen passen. So steht nie mehr als ein Lkw an der Abladestelle. Betonpumpe und Mischer kommen nicht gleichzeitig mit dem Fertigteiltransport an.
Wir geben Fahrern eine verbindliche Anfahrtsbeschreibung mit, etwa von der A 7 über die L 328 und eine festgelegte Einfahrt. Durchfahrten durch enge Straßen im Kern und an Schulen werden ausgeschlossen.
Wir informieren Anlieger über laute oder verkehrsintensive Phasen, bereiten verkehrsrechtliche Anordnungen vor und stimmen Sperrzeiten mit den zuständigen Stellen ab.
Material ist zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle, Kolonnen warten weniger.
Fahrer kennen Route und Einfahrt, bevor sie in Nortorf ankommen.
Weniger Lärm und weniger zugestellte Straßen für Anlieger.
Ein Konzept, auf das sich alle Gewerke beziehen.
→ Feste Zeitfenster mit Puffer und eine Warteposition außerhalb der Wohnstraßen sorgen dafür, dass Lkw nacheinander abgefertigt werden.
→ Wir prüfen Durchfahrtshöhen, Kurvenradien und Querungen vorab und planen die Fahrt zu Zeiten mit wenig Verkehr.
→ Die Lieferfenster sparen diese Zeiten aus. Großanlieferungen verlegen wir in den Vormittag nach Unterrichtsbeginn oder in den frühen Nachmittag.
→ Wir stimmen Einfahrt und Wartebereiche so ab, dass Baustellenfahrzeuge den Werksverkehr nicht blockieren und umgekehrt.
Verkehrsführung und Lieferplanung für Arbeiten rund um die geplante Eisenbahnunterführung an Bargstedter Straße und Möhlenkoppel.
Kleinteilige Anlieferung mit engen Zeitfenstern für Umbauten an Jungfernstieg, Niedernstraße und Herbergstraße.
Großanlieferungen von Stahl und Fertigteilen im Gewerbegebiet Gnutzer Straße mit Anbindung an die Ortsumgehung.
Lieferplanung für Schulen und Einrichtungen der Stadt, bei der Schulzeiten und Schülerverkehr feste Grenzen setzen.

Wir sammeln Mengen, Termine und Fahrzeugarten aller Gewerke und gleichen sie mit dem Bauzeitenplan ab.
Anfahrt, Bahnquerung, Ladezone und Zeitfenster werden für jede Bauphase festgelegt.
Wir bestätigen Slots, reagieren auf Verspätungen und halten Kran und Abladestelle frei für den nächsten Transport.
Aus Wartezeiten und Ausfällen leiten wir Anpassungen für die nächsten Wochen ab.
Entsteht in Nortorf ein Wohnhaus aus Betonfertigteilen auf einem Grundstück westlich der Gleise, dann kommen die Teile auf Tiefladern über die A 7 und die L 328. In diesem Fall legen wir die Querung der Bahnstrecke vorher fest, buchen für jeden Tieflader ein eigenes Zeitfenster und halten zwischen zwei Transporten so viel Abstand, dass der Kran die Ladung vollständig abnehmen kann.
Liegt die Baustelle zusätzlich an einem Schulweg, dann bleibt die Zeit vor Unterrichtsbeginn frei von Anlieferungen. Fällt ein Transport aus, dann rückt der nächste nach und die Gewerke werden über die geänderte Reihenfolge informiert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Logistik-Management funktioniert nur, wenn die Einrichtung vor Ort zur Planung passt. Ladezonen, Kranstandort und Lagerflächen legen wir deshalb gemeinsam mit der Baustelleneinrichtung fest. Am Tor prüft die Zugangskontrolle, ob ein Fahrzeug zu seinem gebuchten Fenster kommt.
Für den Alltag auf der Baustelle übernimmt die operative Baulogistik das Abladen, Verteilen und Entsorgen. So entsteht in Nortorf eine durchgehende Kette vom Lieferanten bis zum Einbauort.
In der Regel über die A 7 und die Ortsumgehung L 328, von Westen über die B 77 bei Jevenstedt. Die letzten Meter in die Stadt führen über die L 121 oder L 125. Welche Einfahrt passt, legen wir je Grundstück fest und geben sie den Fahrern schriftlich mit.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Lage und Bauzeit. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nortorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit