
Die frühere innerdeutsche Grenze hat in Lüdersdorf Spuren hinterlassen, die heute als Naturraum zählen. Jahrzehnte der Abriegelung ließen entlang von Wakenitz und Lübecker Landgraben Moore, Heiden und Binnendünen weitgehend ungestört. Heute gehören diese Flächen zum Grünen Band Deutschland.
Wer in der Nähe baut, hat es mit Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet und FFH-Gebieten zu tun. Die Genehmigungen enthalten dann Auflagen zu Bauzeiten, Schutzzäunen und Gewässern. Eine ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen und eingehalten werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Südlich von Herrnburg liegt das Naturschutzgebiet Wakenitzniederung, rund 297 Hektar groß und seit 1990 geschützt. Es umfasst Torfstiche im Tal der Wakenitz und die Herrnburger Binnendüne. Ein Teil gehört zum FFH-Gebiet „Herrnburger Binnendüne und Duvennester Moor“, ein kleiner Teil im Süden zum Biosphärenreservat Schaalsee. Bauarbeiten in diesem Umfeld berühren Moorböden und Grundwasser.
Im Norden der Gemeinde schließt das Landschaftsschutzgebiet Palinger Heide und Halbinsel Teschow an. Auf den Beckensanden haben sich Binnendünen, Heiden und Moore gebildet, dazu kommen Gewässer wie der Palinger Bach. Moorfrosch, Große Moosjungfer und Schwimmendes Froschkraut sind dort typische Arten. Die südliche Grenze des Gebiets folgt der Bahnstrecke Lübeck–Bad Kleinen.
Auch abseits der Schutzgebiete spielen Gräben und Gewässer eine Rolle. Der untere Palinger Bach wurde zur Grenzsicherung umgeleitet und mündet in den Lüdersdorfer Graben, am Landgraben liegt der Schwarzmühlenteich. Baustellen, die solche Gewässer queren oder entwässern, brauchen Schutz vor Schlamm und Schadstoffen.

Wir übersetzen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten in klare Regeln für die Baustelle, kontrollieren ihre Einhaltung und dokumentieren den Stand.
Wo Schutzzäune vorgeschrieben sind, prüfen wir sie regelmäßig, sammeln Tiere aus den Fangeimern ab und setzen sie auf der sicheren Seite aus. Funde werden nach Art und Datum festgehalten.
Wir achten darauf, dass Baustraßen, Lager und Bodenmieten außerhalb geschützter Bereiche liegen und dass empfindliche Böden nicht befahren werden.
An Gräben und Bachläufen kontrollieren wir Absetzbecken, Sperren und Lagerplätze für Kraftstoffe, damit nichts ins Wasser gelangt.
Auflagen werden nachweisbar eingehalten und lückenlos dokumentiert.
Baustopps durch Verstöße gegen den Artenschutz werden vermieden.
Die Behörde erhält Berichte, die sie zur Prüfung braucht.
Umweltschutz und Bauablauf werden gemeinsam geplant statt nachträglich verhandelt.
→ Wir kontrollieren Schutzzäune in der Wanderzeit täglich und melden Lücken sofort an die Bauleitung.
→ Fahrspuren und Lagerflächen werden vorab festgelegt und abgesteckt, Grundwasserabsenkungen begleiten wir nach Vorgabe der Genehmigung.
→ Wir markieren die Schutzgrenzen im Gelände, weisen die Gewerke ein und prüfen bei Rundgängen, ob sie eingehalten werden.
→ Wir prüfen Flächen vor der Räumung auf Brutstätten und stimmen Zeitfenster mit der Naturschutzbehörde ab.
Trassen und Wege nahe Wakenitzniederung, Duvennester Moor oder Palinger Heide mit Auflagen zu Boden und Arten.
Die Strecke Lübeck–Bad Kleinen bildet die Südgrenze des Landschaftsschutzgebiets. Arbeiten wie die Elektrifizierung können dort Begleitung bei Rodung und Gründungen erfordern.
Arbeiten an Querungen wie der Wakenitzbrücke bei Rothenhusen oder an Gräben im Gemeindegebiet mit Gewässerschutz.
Erschließungen am Ortsrand, bei denen vor Baubeginn Artenschutz und Baufeldräumung begleitet werden.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Pläne und fassen zusammen, was auf der Baustelle zu beachten ist.
Schutzgrenzen, Zäune und Absetzbecken werden mit den ausführenden Firmen aufgebaut und abgenommen.
Regelmäßige Rundgänge, Zaunkontrollen und Fundprotokolle begleiten den gesamten Bauablauf.
Bauleitung und Behörde erhalten Berichte, Abweichungen werden mit Fotos und Maßnahmen dokumentiert.
Führt eine Leitungstrasse am Rand der Wakenitzniederung entlang, dann verlangt die Genehmigung meist einen Amphibienschutzzaun und Abstand zu den Moorflächen. Wir stellen den Zaun mit der ausführenden Firma vor Beginn der Wanderzeit auf und kontrollieren ihn morgens. Die Funde werden protokolliert und an die Naturschutzbehörde gemeldet.
Muss für den Graben Grundwasser abgesenkt werden, dann überwachen wir die Einleitung und die Absetzbecken. Lagerplätze für Aushub und Kraftstoff liegen auf der vom Schutzgebiet abgewandten Seite. Am Ende jeder Woche erhält die Bauleitung einen kurzen Bericht über den Stand aller Auflagen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Baubegleitung wirkt dann, wenn sie in den täglichen Ablauf eingebunden ist. Deshalb richten wir die Kontrollen am Bauzeitenplan aus: Vor Rodungen, Erdarbeiten oder Wasserhaltung prüfen wir, welche Auflagen greifen. So lassen sich Konflikte erkennen, bevor sie entstehen.
Weil wir auch Baulogistik und Bewachung übernehmen, können Umweltkontrollen mit anderen Aufgaben verbunden werden. Ein Rundgang am Abend prüft dann Bauzaun und Amphibienzaun in einem Zug. Für Bauvorhaben in Lüdersdorf mit vielen Auflagen spart das Abstimmung zwischen verschiedenen Firmen.
Südlich von Herrnburg liegt das Naturschutzgebiet Wakenitzniederung mit dem Duvennester Moor und der Herrnburger Binnendüne. Im Norden reicht das Landschaftsschutzgebiet Palinger Heide und Halbinsel Teschow in die Gemeinde, mit dem FFH-Gebiet „Moore in der Palinger Heide“. Beide gehören zum Grünen Band.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lage Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lüdersdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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