
Ein Sturz von der Leiter, ein eingeklemmter Finger an der Schalung, ein Kreislaufproblem an einem heißen Sommertag: Auf Baustellen passieren Unfälle, die sofort versorgt werden müssen. Zwischen dem Notruf und dem Eintreffen des Rettungsdienstes vergehen Minuten, in denen jemand vor Ort richtig handeln muss.
Lüdersdorf ist eine ländliche Gemeinde mit gut 5.000 Einwohnern und acht Ortsteilen, direkt an der Grenze zu Lübeck. Ein Universitätsklinikum mit Hubschrauberlandeplatz liegt auf dem Campus in Lübeck, also im Nachbarland Schleswig-Holstein. Gerade bei großen Baustellen lohnt es sich, die Rettungskette über diese Grenze hinweg vorher sauber zu planen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die DGUV Vorschrift 1 schreibt in § 27 vor: Arbeiten auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte, muss ein Betriebssanitäter da sein. In Lüdersdorf erreichen vor allem große Gewerbe- und Hallenbauten im Süden der Gemeinde oder Vorhaben mit vielen Firmen gleichzeitig diese Schwelle.
Auch kleinere Baustellen können einen Sanitäter sinnvoll machen. Das gilt bei Arbeiten in großer Höhe, bei Stahlbau und Montage schwerer Fertigteile, bei tiefen Baugruben oder bei Arbeiten an der Bahnstrecke. Wo das Risiko steigt, hilft eine Fachkraft, die nur für die Erstversorgung zuständig ist.
Viele Baustellen liegen nicht an einer Hauptstraße. In Ortsteilen wie Schattin oder Duvennest oder auf weitläufigen Gewerbeflächen muss der Rettungswagen gezielt zur Unfallstelle gelotst werden. Ein Sanitäter vor Ort holt ihn am vereinbarten Treffpunkt ab und führt ihn hin.

Unsere Betriebssanitäter versorgen Verletzungen und akute Erkrankungen, beruhigen Betroffene und übergeben sie geordnet an den Rettungsdienst.
Wir legen Treffpunkte, Zufahrten und Notrufwege fest und tragen sie in den Baustellenplan ein. Welche Ausstattung die Baustelle braucht, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.
Auf Wunsch stellen wir Brandschutzhelfer, die bei Schweiß- und Trennarbeiten aufpassen und im Brandfall die Räumung des Geländes unterstützen.
Jede Hilfeleistung wird im Verbandbuch erfasst. Das unterstützt Meldungen an die Berufsgenossenschaft und zeigt, wo auf der Baustelle Gefahren gehäuft auftreten.
Die Pflicht aus DGUV Vorschrift 1 für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ist abgedeckt.
Verletzte werden versorgt, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Die Rettungskette ist geplant, auch über die Landesgrenze hinweg.
Unfälle werden dokumentiert und helfen, Gefahren zu erkennen.
→ Vorab klären wir die zuständige Leitstelle und hinterlegen die Notrufwege in der Baustellenunterweisung.
→ Feste Treffpunkte an der Einfahrt und ein Sanitäter, der den Rettungsdienst dort abholt, sparen wertvolle Zeit.
→ Bei riskanten Arbeitsschritten hält sich der Sanitäter in der Nähe auf und ist sofort zur Stelle.
→ Wir planen Rettungswege mit der Bauleitung und halten sie frei. Hilfsmittel für die Rettung stimmen wir nach Absprache ab.
Vorhaben im Gewerbegebiet am Zubringer zur A 20, auf denen in Spitzenzeiten viele Firmen gleichzeitig arbeiten.
Arbeiten mit Kran und Hubarbeitsbühne in großer Höhe, bei denen ein Sanitäter das Risiko abfedert.
Der Ausbau der Strecke Lübeck–Bad Kleinen mit Elektrifizierung ist ein Beispiel für Vorhaben mit Arbeiten unter Zeitdruck an Gleisen.
Größere Wohnbauvorhaben in Herrnburg, bei denen mehrere Häuser parallel entstehen.

Wir klären mit Ihnen Beschäftigtenzahl, Gefährdungen und Bauphasen und ob die Pflicht aus der DGUV Vorschrift 1 greift.
Treffpunkte, Zufahrten, Notrufwege und zuständige Leitstelle werden festgehalten und in die Unterweisung übernommen.
Der Betriebssanitäter ist während der Arbeitszeit vor Ort und begleitet riskante Arbeitsschritte.
Einträge im Verbandbuch werten wir mit der Bauleitung aus und passen den Einsatz an den Baufortschritt an.
Arbeiten auf einer Hallenbaustelle im Gewerbegebiet von Lüdersdorf in der Hauptphase mehr als 100 Beschäftigte, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Wir richten seinen Platz zentral ein, meist im Containerdorf nahe der Einfahrt. Von dort erreicht er alle Bereiche schnell und sieht die Zufahrt des Rettungsdienstes.
Verletzt sich ein Monteur beim Aufstellen der Stahlstützen, dann übernimmt der Sanitäter die Erstversorgung. Ein zweiter Mitarbeiter wartet am Tor auf den Rettungswagen und führt ihn über die Baustraße zur Unfallstelle. Der Vorfall wird im Verbandbuch festgehalten und mit der Bauleitung ausgewertet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Sanitäter wirkt am meisten, wenn er in die Abläufe eingebunden ist. Er nimmt an Sicherheitsunterweisungen teil, kennt den Bauzeitenplan und weiß, wann gefährliche Arbeiten anstehen. So kann er sich an diesen Tagen gezielt in der Nähe aufhalten.
Arbeiten wir auch in der Bewachung oder Logistik für Ihre Baustelle in Lüdersdorf, dann sind Treffpunkte, Zufahrten und Torzeiten bereits abgestimmt. Der Rettungsdienst findet ein offenes Tor und eine freie Baustraße vor.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen Pflicht, wenn mehr als 100 Versicherte dort arbeiten. Gezählt werden alle Beschäftigten der beteiligten Unternehmen. Bei Großbaustellen in Lüdersdorf prüfen wir das gemeinsam mit Ihnen für jede Bauphase.

Nennen Sie uns Größe, Dauer und besondere Gefahren Ihres Bauvorhabens. Wir planen den Sanitätsdienst und die Rettungskette mit Ihnen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lüdersdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit