
Schönberg ist eine Stadt am Wasser. Die Maurine fließt um die Gärten der Altstadt, im Stadtgebiet liegen der elf Hektar große Oberteich, die Rupensdorfer Teiche und der Schilfteich. Flussabwärts der Stadt beginnt ein Naturschutzgebiet, das den Fluss bis zu seiner Mündung begleitet.
Wer hier baut, bekommt mit Gewässern, Mooren und geschützten Arten zu tun. Unsere ökologische Baubegleitung und Umweltkontrollen sorgen dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz auf der Baustelle eingehalten und dokumentiert werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Maurine ist rund 20 Kilometer lang und mündet in die Stepenitz, die über die Trave zur Ostsee entwässert. Ab Schönberg bis zur Mündung liegt ihr Unterlauf im Naturschutzgebiet Stepenitz- und Maurine-Niederung, das etwa 501 Hektar umfasst und ausgedehnte Durchströmungsmoore einschließt. Baustellen in der Nähe dürfen weder Wasser noch Boden belasten.
Der Fluss kann stark anschwellen. Am Pegel Schönberg liegt der mittlere Abfluss bei knapp 0,9 Kubikmetern pro Sekunde, das höchste gemessene Hochwasser erreichte 12,3 Kubikmeter. Baugruben, Lager und Betankungsplätze in der Niederung müssen so angelegt sein, dass auch ein solches Ereignis keine Schadstoffe in den Fluss spült.
Teiche und Bäche wie der Rupensdorfer Bach oder der Stover Mühlenbach sind zudem Lebensraum für Tiere, die bei Bauarbeiten in Bewegung geraten. Wo Amphibien zwischen Winterquartier und Laichgewässer wandern, verlangen Behörden häufig Schutzzäune, die regelmäßig kontrolliert werden müssen.

Wir prüfen, ob die Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle umgesetzt werden: Schutzzonen, Bauzeitenbeschränkungen, Vegetationsschutz und der Umgang mit Boden und Wasser.
Wo Schutzzäune stehen, kontrollieren wir sie in den vorgegebenen Abständen, tragen gefangene Tiere über die Baustelle, halten Funde fest und melden Schäden am Zaun sofort.
Wir achten darauf, dass Betankung, Lagerung von Öl und Chemikalien sowie Waschplätze abseits der Gewässer liegen und dass Oberboden getrennt gelagert und wieder eingebaut wird.
Kontrollen, Funde und Abweichungen werden mit Datum und Fotos erfasst. So können Sie gegenüber der Naturschutzbehörde jederzeit belegen, dass die Auflagen eingehalten wurden.
Auflagen werden auf der Baustelle umgesetzt und nicht nur im Bescheid gelesen.
Baustopps wegen Verstößen gegen Naturschutzrecht werden unwahrscheinlicher.
Gegenüber Behörden liegt eine lückenlose Dokumentation vor.
Gewässer, Moore und Tiere rund um die Baustelle bleiben geschützt.
→ Wir begleiten die Wasserhaltung und prüfen, wohin abgepumptes Wasser geleitet wird. Dabei achten wir darauf, dass kein Schlamm in den Fluss gelangt.
→ Wir kontrollieren die Schutzzäune in der Wanderzeit täglich, setzen gefangene Tiere auf die richtige Seite und dokumentieren jede Kontrolle.
→ Wir sorgen für Schutzzäune um Stämme und Wurzelbereiche und weisen die Fahrer auf die Grenzen der befahrbaren Fläche hin.
→ Wir prüfen die Fläche vor Beginn auf Brutplätze, stimmen mit der Bauleitung Zeitfenster ab und halten fest, was gefunden wurde.
Leitungen, Brücken und Gebäude nahe dem Fluss brauchen Gewässer- und Bodenschutz, besonders flussabwärts zum Naturschutzgebiet hin.
Neue oder erneuerte Anlagen in der Feldflur, etwa bei Sabow, bringen Auflagen zu Vögeln, Fledermäusen und Bauzeiten mit sich.
Die beschlossene Elektrifizierung der Strecke Lübeck–Bad Kleinen führt durch offene Landschaft und quert Gewässer, was Umweltbegleitung erfordert.
Neue Wohn- oder Gewerbeflächen am Stadtrand berühren oft Hecken, Gräben und Lebensräume, die erhalten oder ausgeglichen werden müssen.

Wir lesen Genehmigung, Umweltbericht und Auflagen und ermitteln, welche Kontrollen auf der Baustelle nötig sind.
Gemeinsam mit der Bauleitung legen wir Schutzzonen, Zäune, Lagerplätze und Betankungsflächen fest.
Während der Bauzeit prüfen wir Zäune, Gewässer und Flächen in den vereinbarten Abständen und dokumentieren alles.
Am Ende erhalten Sie eine Zusammenstellung aller Kontrollen und Funde, die Sie der Behörde vorlegen können.
Wird in der Niederung der Maurine eine Leitung verlegt oder eine Brücke instand gesetzt, dann gilt die Baustelle als empfindlich. In diesem Fall legen wir vor Beginn mit der Bauleitung fest, wo Maschinen stehen, wo betankt wird und welche Flächen tabu sind.
Während der Arbeiten kontrollieren wir regelmäßig Absperrungen, Wasserhaltung und Lager. Kündigt sich Starkregen an, prüfen wir, ob Material und Geräte aus dem Überschwemmungsbereich geräumt werden müssen. Jede Kontrolle wird festgehalten und steht der Behörde auf Anfrage zur Verfügung.
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Viele Umweltauflagen betreffen Flächen und Wege. Deshalb fließen Schutzzonen, Lagerplätze für Boden und Standorte für Betankung schon in die Baustelleneinrichtung ein, bevor die erste Maschine kommt.
Auch bei Entsorgung und Lagerung durch die operative Baulogistik werden diese Vorgaben beachtet, weil sie im selben Plan stehen. So wird ökologische Begleitung nicht zur Zusatzaufgabe, sondern Teil der täglichen Arbeit auf der Baustelle.
Flussabwärts der Stadt liegt das Naturschutzgebiet Stepenitz- und Maurine-Niederung mit rund 501 Hektar, das den Unterlauf der Maurine bis zur Mündung umfasst. Ob Ihr Vorhaben davon berührt wird, ergibt sich aus Lage und Genehmigung, die wir zu Beginn gemeinsam prüfen.

Schicken Sie uns Lageplan und Auflagen Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie übernehmen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schönberg (Mecklenburg). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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