
Ein Gewerbegrundstück am Rand von Horst (Holstein) wirkt auf den ersten Blick großzügig: ebenes Acker- oder Grünland, eingefasst von Knicks, gut zu erreichen. Beim genaueren Hinsehen schrumpft die Fläche, die tatsächlich für Container, Lager und Baustraße bleibt. Bebauungspläne lassen hohe Ausnutzung zu, Knickschutzstreifen halten Abstand. Über manchen Grundstücken spannt sich eine Hochspannungsleitung.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass jede Fläche eine klare Aufgabe hat, bevor der erste Lkw kommt. Das umfasst Lageplan, Baustraßen, Container- und Sanitäranlagen, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Beschilderung. Grundlage sind die Festsetzungen des jeweiligen Bebauungsplans und der Baugrund vor Ort.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde liegt auf der Barmstedt-Kisdorfer Geest nordwestlich von Elmshorn. Für das Gewerbegebiet G6 wurde der Baugrund untersucht: Unter rund einem halben Meter sandigem Mutterboden folgen Mittelsand, Geschiebelehm und Geschiebemergel. Die humosen Sande gelten als setzungsempfindlich und sollen unter den Bauflächen ausgekoffert und durch verdichtungsfähigen Kiessand ersetzt werden. Für eine Baustraße, die schwere Lastzüge tragen soll, gilt dasselbe Prinzip.
Durch das Gebiet G6 verläuft die 110-kV-Bahnstromleitung Nenndorf–Neumünster. In ihrem Schutzstreifen von 18,60 m beziehungsweise 20,10 m beiderseits der Trassenachse sind Bauten nur bis 10 m Höhe zulässig, ansonsten bis 20 m. Material darf dort nur so hoch gelagert werden, dass zwischen Oberkante Haufen und Leiterseil mindestens 6 m bleiben. Wer Erdmieten oder Betonfertigteile unter der Leitung abstellen will, muss das im Lageplan festhalten.
Hinzu kommt die Grundflächenzahl von 0,8 im Gewerbegebiet G6: Bis zu 80 Prozent eines Grundstücks dürfen überbaut werden. Nebenanlagen müssen 10 m Abstand zum Knickfuß halten. Für Container, Lager und Wendeflächen bleiben damit oft nur Randstreifen und die Flächen, die später Stellplätze werden.

Wir zeichnen Schutzstreifen der Bahnstromleitung, Knickschutzstreifen und Baugrenzen in den Einrichtungsplan ein. Daraus ergeben sich Zonen für Lagerung, Kranaufstellung und Container, die von Anfang an zu den Auflagen passen.
Auf setzungsempfindlichem Oberboden sacken Fahrwege ein. Wir planen den Bodenaustausch für Baustraßen und Lagerflächen gemeinsam mit dem Erdbau, damit dieselbe Tragschicht später unter Hof und Zufahrt weiterverwendet werden kann.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir dort auf, wo sie weder den Hallenbau noch die Knicks stören. Größe und Zahl richten sich nach Gewerken und Bauphasen.
Wir koordinieren Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser, legen Verteilerstandorte fest und stellen den Bauzaun mit Toren an den Stellen, an denen Lieferverkehr und Fußgänger getrennt bleiben.
Die Einrichtung berücksichtigt Leitungsschutzstreifen, Knickabstände und Baugrenzen bereits im ersten Plan.
Baustraßen und Lagerflächen sind auf den sandigen Geestboden abgestimmt.
Container, Sanitär, Baustrom und Bauwasser kommen aus einer gemeinsamen Planung.
Der Lageplan wächst mit dem Bauablauf mit, statt nach dem Start umgeworfen zu werden.
→ Wir legen Lagerhöhen und Abstände zu den Leiterseilen schriftlich fest und markieren die Grenzen sichtbar auf der Fläche.
→ Der Oberboden wird für die Fahrwege früh ausgetauscht, die Tragschicht wird so geplant, dass sie im Endzustand erhalten bleibt.
→ Der Einrichtungsplan hält den Abstand zum Knickfuß ein, Schutzzäune markieren die Grenze für Bagger und Stapler.
→ Wir verlagern Lagerflächen mit dem Bauablauf und nutzen künftige Stellplatz- und Hofflächen zeitweise als Umschlagplatz.
Lager-, Produktions- und Werkstatthallen auf rund 12,6 ha Gewerbefläche östlich des Mühlenwegs, mit Leitungsschutzstreifen und Knicks im Plan.
Anbauten auf vollen Grundstücken an Gewerbestraße, Handwerkerallee oder Horstheider Weg, wo Einrichtungsflächen knapp sind.
Neubau oder Umbau rund um Am Markt, Bahnhofstraße und Elmshorner Straße mit wenig Platz neben dem Baufeld.
Kranstellflächen und Zuwegungen im Vorranggebiet für Windenergie zwischen A 23, Heisterender Chaussee und Horstgraben.

Wir lesen Bebauungsplan, Baugrundgutachten und Leitungsauskünfte und begehen das Grundstück.
Zonen für Lager, Kran, Container und Baustraße werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Baustraße, Bauzaun, Container, Baustrom und Bauwasser werden in der geplanten Reihenfolge hergestellt.
Wir passen die Einrichtung an jede Bauphase an und räumen am Ende geordnet zurück.
Liegt ein Hallengrundstück im Norden des Gewerbegebiets G6 teilweise unter der Bahnstromleitung, dann gilt dort die Höhengrenze von 10 m, während daneben bis 20 m gebaut werden darf. Der Kran kommt in diesem Fall auf die Seite außerhalb des Schutzstreifens, die Lagerfläche für niedrige Bauteile wandert unter die Leitung.
Sind zugleich die Randstreifen an den Knicks tabu, dann bleibt für Container meist nur der Bereich an der künftigen Zufahrt. Wir planen ihn so, dass er bis zum Hofausbau als Einrichtungsfläche dient und danach ohne Umbau des Bauzauns geräumt werden kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung entsteht zusammen mit Tragwerksplanung, Erdbau und Hallenbauer. Bodengutachten, Leitungsauskünfte und Bebauungsplan fließen in einen gemeinsamen Lageplan, der für alle Gewerke gilt.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Zonen an und geben den neuen Plan an Bauleitung und Nachunternehmer weiter. So bleibt die Einrichtung in Horst (Holstein) über alle Bauphasen nachvollziehbar.
Ja, aber nur mit Abstand. Nach den Hinweisen im Bebauungsplan G6 müssen zwischen Oberkante des Materialhaufens und den Leiterseilen mindestens 6 m frei bleiben. Wir legen deshalb Lagerhöhen fest und markieren die Fläche.

Schicken Sie uns Lageplan und Bebauungsplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Zonen, Baustraße und Container.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Horst (Holstein). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit