
Gut 17.900 Menschen auf dreieinhalb Quadratkilometern: Wilstorf zählt zu den dicht bewohnten Stadtteilen am Hamburger Südrand. Freie Ecken für Container, Mulden und Materialstapel sind entsprechend knapp. Jede Fläche neben dem Baufeld gehört meist schon jemandem, ob Anwohnern, Schulen oder dem Stadtpark.
Für Bauherren in Hamburg-Wilstorf zeichnen wir deshalb vor dem ersten Spatenstich einen Einrichtungsplan, der Kranstandort, Unterkünfte, Sanitärcontainer, Baustrom- und Bauwasseranschluss, Lagerzonen und Zaunverlauf zusammenbringt. Die Baustelleneinrichtung wird so zu einem Plan, den Genehmigungsbehörde, Polier und Nachbarschaft gleichermaßen nachvollziehen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am Nordrand reichen Gründerzeitblöcke mit drei bis vier Geschossen und geschlossenen Blockrändern bis südlich der Hohen Straße. Wer dort ein Dach ausbaut oder ein Haus saniert, hat selten einen Hof, der für einen Container reicht. Häufig bleibt nur ein Streifen am Gehweg, für den eine Sondernutzung beantragt werden muss.
Weiter südlich ändert sich das Bild: Häuser aus dem frühen 20. Jahrhundert, einzelne Hochhäuser und an der Winsener Straße eine rund 15.000 Quadratmeter große Fläche, auf der ein Quartier mit rund 300 Wohnungen, Läden, einem Nahversorger und einer Kita vorgesehen ist. Dort geht es um Bauabschnitte, wandernde Lagerflächen und eine Einrichtung, die über mehrere Jahre mitwächst.
Hinzu kommt das Gelände. Der Westen des Stadtteils ist hügelig, der Boden rund um den Stadtpark besteht aus Flottsand. Auf geneigtem Gelände brauchen Containerstapel und Kranfundamente eine ebene, tragfähige Aufstandsfläche. Grenzt eine Baustelle an das Landschaftsschutzgebiet der Marmstorfer Flottsandplatte, sind Abgrabungen und Aufschüttungen dort genehmigungspflichtig.

Wir legen Kranschwenkbereich, Containerreihe, Lagerflächen und Wege in einen Lageplan, prüfen Abstände zu Nachbargebäuden und Bäumen und stimmen den Plan mit Bauleitung und Fachplanern ab.
Büro, Aufenthaltsraum, Umkleide und Sanitärcontainer stellen wir so, dass sie an engen Straßen nicht den Gehweg blockieren und auf großen Flächen nah an den Arbeitsbereichen liegen.
Wir koordinieren die Anschlüsse beim Netzbetreiber, planen Verteiler und Leitungswege und halten fest, wer welche Unterverteilung nutzt, damit kein Gewerk im Dunkeln steht.
Zaunverlauf, Tore, Beschilderung und die nötigen Anträge für Gehweg- oder Fahrbahnflächen im öffentlichen Raum bereiten wir vor und passen sie an, wenn ein Bauabschnitt wechselt.
Kran, Container und Lager stehen von Beginn an dort, wo sie den Bauablauf nicht behindern.
Anträge für den öffentlichen Raum sind vollständig und rechtzeitig gestellt.
Jede Bauphase hat einen eigenen, aktuellen Einrichtungsplan.
Nachbarn, Schulwege und Grünflächen werden bei der Flächenwahl mitgedacht.
→ Wir planen eine kompakte Einrichtung mit gestapelten Containern oder einer Unterkunft in einem Nachbarobjekt und beantragen den Straßenrand nur für die tatsächlich benötigte Zeit.
→ Wir sehen eine geschotterte, verdichtete Ebene vor und lassen die Tragfähigkeit vorab klären, bevor schwere Einheiten aufgestellt werden.
→ Der Einrichtungsplan wird je Bauphase fortgeschrieben, Umzüge von Containern und Zaun sind terminiert und mit den Gewerken abgesprochen.
→ Wurzelbereiche bleiben frei von Lager und Fahrwegen, Stammschutz und Abstände stehen im Plan, damit keine Fläche in den geschützten Bereich rutscht.
Mehrjährige Einrichtung mit Bauabschnitten, wandernden Lagern und eigenen Zufahrten für Rohbau und Ausbau.
Kompakte Einrichtung am Straßenrand, Gerüst mit Schutzdach und Materialaufzug statt Kran.
Container und Lager auf begrenzten Flächen zwischen Wohnblöcken, Aufzüge und Fassadengerüste im laufenden Wohnbetrieb.
Abgetrennte Einrichtung mit eigener Zufahrt, damit Schulhof und Baustelle sich nicht berühren.

Wir sehen uns das Grundstück, die Zufahrten, Nachbargebäude und Bäume an und nehmen Gefälle und verfügbare Flächen auf.
Kran, Container, Lager, Strom, Wasser und Zaun werden in einem Lageplan zusammengeführt und mit Ihnen besprochen.
Sondernutzungen, Verkehrsanordnungen sowie Baustrom und Bauwasser beantragen wir rechtzeitig vor Baubeginn.
Wir begleiten den Aufbau und schreiben den Plan bei jedem Phasenwechsel fort, bis zum Rückbau der letzten Einheit.
Liegt eine Sanierung mitten in einem geschlossenen Block am Nordrand von Hamburg-Wilstorf, dann gibt es meist nur die Straße als Arbeitsfläche. In diesem Fall planen wir eine schmale Containerreihe am Fahrbahnrand, einen Materialaufzug an der Fassade und ein Gerüst mit Schutzdach über dem Gehweg. Die Sondernutzung wird auf die Wochen begrenzt, in denen sie wirklich gebraucht wird.
Geht es dagegen um einen großen Wohnungsneubau an der Winsener Straße, dann steht anfangs reichlich Fläche zur Verfügung, die mit jedem Bauabschnitt kleiner wird. Wir legen die Einrichtung dann so an, dass Unterkünfte und Hauptlager möglichst lange an einer Stelle bleiben und nur die Zwischenlager mit dem Baufortschritt wandern.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Einrichtungsplan entfaltet erst im Zusammenspiel seinen Nutzen. Die Zufahrten, die wir für Hamburg-Wilstorf festlegen, sind die Grundlage für Anlieferfenster im Logistik-Management, die Lagerzonen bestimmen die Arbeit der operativen Baulogistik vor Ort.
Zaun und Tore wiederum sind die Ansatzpunkte für Zugangskontrolle und Bewachung. Liegt eine Baustelle am Stadtpark, fließen die Schutzbereiche aus der ökologischen Begleitung direkt in den Plan ein, sodass Einrichtung und Umweltauflagen von Anfang an zusammenpassen.
Oft gar nicht. In den geschlossenen Blöcken im Norden von Hamburg-Wilstorf stellen wir Container an den Straßenrand und beantragen dafür eine Sondernutzung. Ist auch das zu knapp, prüfen wir Unterkünfte in leerstehenden Einheiten oder auf einem nahen Grundstück.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wo Container, Kran und Lager hingehören.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Wilstorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit