
Ein Betonmischer, der zehn Minuten zu früh kommt, steht in einer Wohnstraße im Weg. Einer, der eine halbe Stunde zu spät kommt, lässt eine Kolonne warten. Zwischen diesen beiden Fällen liegt die Aufgabe des Logistik-Managements: Lieferungen so zu takten, dass sie genau dann ankommen, wenn Kran und Personal bereitstehen.
In Hamburg-Wilstorf trifft diese Aufgabe auf einen dicht bewohnten Stadtteil mit wenig Stauraum am Straßenrand. Wir erstellen für Ihr Vorhaben ein Logistikkonzept mit Routen, Zeitfenstern und Wartepunkten und steuern die Anlieferungen danach über die gesamte Bauzeit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Winsener Straße zieht sich auf fast zwei Kilometern durch den Stadtteil und führt weiter nach Langenbek und Sinstorf. Sie ist die Achse, über die ein großer Teil des Bauverkehrs laufen muss, auch zur Neubaufläche, auf der ein Wohnquartier mit Nahversorger entstehen soll. Wartende Lastwagen auf dieser Straße fallen sofort auf.
Für den überregionalen Anschluss stehen die Bundesstraßen 4 und 75 zur Verfügung, außerdem verläuft ein Abschnitt der Harburger Umgehung durch den Stadtteil. Welche Route ein Sattelzug nehmen kann, hängt von Brückenhöhen, Abbiegeradien und Gewichtsgrenzen ab. Das klären wir vor der ersten Bestellung.
Nachbarschaft heißt hier vor allem: Schulwege, Wohnstraßen und Freizeitverkehr. Zum Schulcampus Hanhoopsfeld mit Stadtteilschule und Gymnasium sind morgens viele Kinder und Jugendliche unterwegs, am Stadtpark ziehen Freilichtbühne, Freibad und Hallenbad Besucher an. Lieferfenster richten sich nach diesen Rhythmen.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus Lieferrouten, Wartepositionen, Umschlagflächen und Abladezeiten ab.
Jede Lieferung bekommt einen festen Slot. Lieferanten melden sich an, wir bestätigen und verschieben, wenn sich der Bauablauf ändert.
Für Fahrzeuge, die zu früh kommen, legen wir Warteplätze abseits der Wohnstraßen fest, damit niemand mit laufendem Motor vor der Haustür steht.
Lärmintensive Lieferungen und Sondertransporte kündigen wir an und legen sie, wo möglich, außerhalb der Zeiten mit viel Schul- und Freizeitverkehr.
Kolonnen warten seltener auf Material.
Lastwagen stauen sich nicht vor den Häusern der Nachbarn.
Jede Lieferung ist im Kalender nachvollziehbar.
Änderungen im Bauablauf erreichen die Lieferanten rechtzeitig.
→ Alle Lieferungen laufen über einen gemeinsamen Kalender, Überschneidungen fallen vor dem Liefertag auf und werden aufgelöst.
→ In der Zeit vor Schulbeginn planen wir keine Anlieferung und lassen Fahrzeuge nur mit Einweiser auf das Gelände.
→ Wir prüfen die Route vorab mit Schleppkurven und wählen notfalls kleinere Fahrzeuge oder einen Umschlag auf einer Fläche am Rand.
→ Solche Termine stehen im Lieferkalender, Anlieferungen an diesen Abenden fallen weg oder werden auf den Vormittag gelegt.
Viele Gewerke, große Mengen und eine Zufahrt, die nicht zugestellt werden darf.
Ladenbau, Kühltechnik und Einrichtung kommen in dichter Folge und brauchen genaue Zeitfenster.
Lieferungen außerhalb der Bring- und Abholzeiten, Einweiser an der Zufahrt.
Abschnittsweise Arbeiten mit wechselnden Zufahrten und laufendem Verkehr daneben.

Gemeinsam mit Bauleitung und Gewerken listen wir auf, was wann in welcher Menge auf die Baustelle muss.
Wir fahren die Zufahrten ab, prüfen Durchfahrtshöhen und Kurven und legen Wartepunkte fest.
Lieferanten erhalten Zeitfenster und eine Anfahrtsbeschreibung, die Bauleitung sieht den Kalender jederzeit ein.
Verspätungen, Ausfälle und neue Bestellungen arbeiten wir laufend in den Plan ein und informieren die Beteiligten.
Liegt eine Baustelle direkt an der Winsener Straße, dann darf dort kein Lastwagen in zweiter Reihe warten. Wir richten in diesem Fall eine Ladezone auf dem Baugrundstück ein, vergeben feste Slots und lassen Fahrzeuge erst losfahren, wenn die Zone frei ist. Wer zu früh kommt, wartet an einem vereinbarten Punkt außerhalb des Stadtteils.
Steht dagegen ein Umbau in einer ruhigen Wohnstraße im Süden von Hamburg-Wilstorf an, dann sind kleinere Lieferungen gefragt. Wir bündeln Material dann zu wenigen Anlieferungen mit Fahrzeugen, die in die Straße passen. Die Uhrzeiten stimmen wir mit den Anwohnern ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf dem Einrichtungsplan auf: Ladezonen, Tore und Lagerflächen sind dort festgelegt. Sobald die Fahrzeuge da sind, übernimmt die operative Baulogistik das Abladen, Verteilen und Einlagern.
Am Tor kontrolliert das Sicherheitspersonal, ob ein Fahrzeug angemeldet ist. So wissen Bauleitung und Lieferanten in Hamburg-Wilstorf zu jeder Zeit, welche Lieferung erwartet wird, welche angekommen ist und wo es hakt.
Das hängt vom Ziel ab. Für Hamburg-Wilstorf kommen die Bundesstraßen 4 und 75 sowie die Harburger Umgehung in Frage, die letzten Meter führen fast immer über Wohn- oder Hauptstraßen. Wir prüfen jede Route mit Fahrzeuggröße und Gewicht, bevor Lieferanten sie bekommen.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Gewerke und Bauzeit. Wir entwerfen das passende Logistikkonzept.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Wilstorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit