
Zwei Bäche prägen die Landschaft von Hamburg-Tonndorf. Die Wandse fließt durch den Norden und bildet dort die sumpfigen Tonndorfer Wiesen, die Rahlau zieht an der Grenze zu Jenfeld entlang und mündet in Wandsbek in die Wandse. Beide Gewässer sind in den vergangenen Jahrzehnten mit viel Aufwand naturnäher gestaltet worden.
Wer in ihrer Nähe baut, trägt Verantwortung dafür, dass diese Arbeit nicht verloren geht. Unsere ökologische Baubegleitung und unsere Umweltkontrollen sorgen dafür, dass Auflagen aus Baugenehmigung und Naturschutz im Baustellenalltag eingehalten und nachvollziehbar dokumentiert werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
An der Wandse wurde im Projekt Forelle 2010 die Gewässerstruktur verbessert, unter anderem mit Kiesbetten für kieslaichende Fische und einem neu modellierten, mäandrierenden Bachlauf. In vielen Abschnitten gilt sie heute wieder als sommerkaltes Fließgewässer mit eigenem Forellenbestand. Feinsediment aus einer Baugrube, das ins Wasser gelangt, kann solche Laichplätze zusetzen.
Die Rahlau war im Unterlauf parallel zur Wandse kanalisiert und wurde ab 2004 renaturiert, zunächst von Künstlern und Naturschützern, später unter Leitung eines Naturschutzverbands. Heute dient sie als Fischweg um die aufgestaute Wandse herum. Baumaßnahmen in Hamburg-Tonndorf, die Grundwasser absenken oder Wasser einleiten, müssen deshalb darauf achten, dass Abfluss und Wasserqualität dieses Fischwegs nicht leiden.
Feuchte Wiesen, Ufergehölze und das Ufer am Strandbad Ostende, das aus einer vollgelaufenen Tongrube entstand, bieten Lebensraum für Tiere, die Baustellen meiden sollten. Ob für ein Vorhaben Amphibienschutz, Gehölzschutz oder Bauzeitenregelungen gelten, ergibt sich aus der Genehmigung. Wir setzen diese Vorgaben auf der Baustelle um und prüfen sie regelmäßig.

Wir kontrollieren Absetzbecken, Filter und Einleitstellen bei Wasserhaltungen, achten auf Trübungen im Bach und dokumentieren Auffälligkeiten mit Foto und Uhrzeit. In Hamburg-Tonndorf betrifft das vor allem Vorhaben an Wandse und Rahlau.
Wo die Genehmigung einen Schutzzaun verlangt, prüfen wir ihn in der Wanderzeit regelmäßig auf Lücken, leeren Fangeimer, setzen Tiere nach Vorgabe um und führen Zähllisten.
Wir kontrollieren Schutzzäune um Bäume und Uferstreifen, achten darauf, dass keine Lager oder Fahrwege in Wurzelbereichen entstehen und melden Schäden sofort.
Auf nassen und weichen Böden der Niederungen überwachen wir, dass Oberboden getrennt gelagert, Bodenverdichtung begrenzt und Aushub nach Klassen sortiert wird.
Auflagen werden nicht erst bei einer Kontrolle der Behörde geprüft, sondern laufend.
Schäden an Gewässer und Gehölzen werden früh erkannt, bevor sie teuer werden.
Die Dokumentation steht bereit, wenn die Genehmigungsbehörde nachfragt.
Ihr Vorhaben in Hamburg-Tonndorf zeigt der Nachbarschaft, dass Natur und Bau zusammengehen.
→ Wir prüfen Absetzbecken und Filter, lassen die Einleitung bei Bedarf stoppen und informieren Bauleitung und zuständige Stelle.
→ Lücken werden noch am selben Tag gemeldet und geschlossen, Fahrwege bei Bedarf umgelegt.
→ Wir weisen die Gewerke auf die Schutzzone hin, sorgen für Räumung und halten den Vorgang fest.
→ Wir klären mit der Bauleitung vorab, welche Arbeiten vorgezogen oder verschoben werden müssen.
Neubauten und Leitungsarbeiten im Norden des Stadtteils, bei denen Gewässerschutz und Wasserhaltung im Vordergrund stehen.
Arbeiten an der Grenze zu Jenfeld, die den renaturierten Bachlauf und seine Funktion als Fischweg berühren können.
Arbeiten an der Strecke Lübeck–Hamburg mit Eingriffen in Böschungen und Gehölzstreifen.
Neubau auf Grundstücken mit altem Baumbestand, bei denen Gehölzschutz und Bauzeitenregelung gelten.

Wir lesen Baugenehmigung, wasserrechtliche Erlaubnis und naturschutzfachliche Vorgaben für Ihr Vorhaben in Hamburg-Tonndorf.
Daraus entsteht ein Plan mit Kontrollpunkten, Intervallen und Meldewegen.
Wir führen die Kontrollen durch, erfassen Befunde mit Foto und Uhrzeit und melden Abweichungen sofort.
Am Ende der Maßnahme übergeben wir eine vollständige Dokumentation an Bauherrn und Behörde.
Liegt ein Bauvorhaben in Hamburg-Tonndorf so nah an der Wandse, dass für die Baugrube Grundwasser abgesenkt und eingeleitet wird, dann sind Menge und Qualität des Wassers meist in der wasserrechtlichen Erlaubnis geregelt. In diesem Fall kontrollieren wir täglich die Einleitstelle, die Funktion des Absetzbeckens und das Aussehen des Bachs unterhalb und melden Abweichungen sofort.
Verlangt die Genehmigung außerdem einen Amphibienzaun zwischen Baufeld und Feuchtwiese, dann übernehmen wir in der Wanderzeit die Kontrollgänge, führen Listen über umgesetzte Tiere und stimmen mit der Bauleitung ab, wann der Zaun abgebaut werden darf.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen sind in den Lageplan der Baustelleneinrichtung eingebunden: Schutzzonen, Absetzbecken und Zaunverläufe stehen dort neben Containern und Lagerflächen. So kennen alle Gewerke die Grenzen, bevor sie die Fläche betreten.
Fallen beim Entsorgen Böden oder Abfälle an, die getrennt werden müssen, arbeiten wir eng mit der operativen Baulogistik zusammen. Auch auf Baustellen in Hamburg-Tonndorf ohne Gewässernähe hilft das, Abfallströme sauber zu halten.
Wenn die Baugenehmigung oder eine wasserrechtliche Erlaubnis sie verlangt, etwa bei Vorhaben nahe Wandse oder Rahlau, bei Eingriffen in Gehölze oder bei Grundwasserabsenkungen. Auch ohne Pflicht kann sie sinnvoll sein, um Auflagen sicher einzuhalten.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir erstellen einen Kontrollplan für Gewässer, Gehölze und Boden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Tonndorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit