
Hamburg-Farmsen-Berne ist dichter bebaut, als sein grünes Bild vermuten lässt, doch zwischen den Siedlungen liegt viel Wasser. Die Berner Au zieht sich als wichtigster Grüngürtel durch den Stadtteil, dazu kommen Teiche aus früheren Tongruben, der aufgestaute Kupferteich und der Berner Gutspark. Baustellen in der Nähe dieser Flächen bringen Auflagen mit sich, die eingehalten und belegt werden müssen.
Unsere ökologische Baubegleitung kontrolliert die Umweltauflagen auf der Baustelle, dokumentiert Schutzmaßnahmen und meldet Abweichungen an die Bauleitung. Dazu gehören Umweltkontrollen an Gewässern, der Schutz von Bäumen und Böden und, wo die Genehmigung es verlangt, Kontrollen an Amphibienzäunen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Berner Au ist ein 8,3 Kilometer langer Bach, der von Volksdorf durch Sasel und Hamburg-Farmsen-Berne fließt und am Ostender Teich in die Wandse mündet. Das untere Drittel wurde naturnah umgestaltet, mit Auenflächen und flachen Schwellen im Bachbett. Fast der ganze Lauf ist seit 2014 als Überschwemmungsgebiet festgesetzt, was Bauen und Gestalten auf den angrenzenden Grundstücken einschränkt. Wer dort baut, muss Abflüsse, Lagerflächen und Erdarbeiten besonders sorgfältig planen.
Teiche gehören zum Bild des Stadtteils. Viele entstanden in aufgegebenen Tongruben, aus einer davon wurde 1928 das Strandbad Farmsen. Auf dem Gelände der früheren Trabrennbahn wurden alte Ziegelteiche erhalten, an denen Wildgänse leben. Im Berner Gutspark mit seinem Gartendenkmal liegen Wald und kleine Teiche rund um das Gutshaus. An solchen Orten zählen Brutzeiten, Uferschutz und saubere Baustellenabwässer.
Der Boden besteht vielerorts aus Lehm und Ton. Bindige Böden verdichten unter schweren Maschinen leicht und verlieren dann ihre Funktion für Versickerung und Pflanzen. Ein eigenes Naturschutzgebiet liegt im Stadtteil nicht, mehrere aber in den Nachbarstadtteilen, etwa der Höltigbaum und das Stellmoorer Tunneltal in Rahlstedt oder die Volksdorfer Teichwiesen.

Wir prüfen an der Berner Au, an Gräben wie dem Deepenhorngraben und an Teichen, ob Schutzstreifen eingehalten werden, kein Schlamm oder Zementwasser abfließt und Ölbindemittel bereitliegen.
Wir kontrollieren Schutzzäune um Bäume und Gehölze, achten auf Wurzelbereiche und dokumentieren, ob Fällungen und Rückschnitte nur in den erlaubten Zeiten stattfinden.
Wir begleiten das Abtragen und Lagern von Mutterboden, wählen schonende Fahrwege über verdichtungsempfindliche Flächen und dokumentieren den Zustand vor und nach den Arbeiten.
Wo Auflagen es verlangen, kontrollieren wir Amphibienzäune, sammeln und dokumentieren Funde und achten auf Brutplätze an Gebäuden und Gehölzen.
Auflagen aus der Genehmigung werden laufend überprüft und belegt.
Probleme an Gewässern oder Bäumen fallen auf, bevor sie zu Baustopps führen.
Die Dokumentation steht bereit, wenn die Behörde nachfragt.
Umweltschutz läuft im Bauablauf mit, statt ihn zu unterbrechen.
→ Absetzbecken oder Filter vor dem Abfluss, Abdeckung offener Bodenflächen und Kontrolle nach jedem stärkeren Regen.
→ Standorte außerhalb der festgesetzten Fläche suchen oder mit der Behörde abstimmen und einen Räumplan für Hochwasser vorhalten.
→ Feste Baustraßen, Lastverteilungsplatten und Tabuflächen, die vom ersten Tag an markiert und kontrolliert werden.
→ Prüfung der Genehmigungslage, Abstimmung mit der Naturschutzbehörde und Umplanung des Bauablaufs, bis die Arbeiten zulässig sind.
Wohnhäuser, Anbauten oder Leitungsarbeiten auf Grundstücken am Bach und im festgesetzten Überschwemmungsgebiet.
Arbeiten am Ufer von Teichen oder an Anlagen wie dem Wehr am Kupferteich, bei denen Wasserqualität und Uferschutz zählen.
Wohnungsbau, bei dem Bäume, Boden und Brutplätze vor und während der Bauzeit geschützt werden müssen.
Arbeiten im Umfeld des Berner Gutsparks und der Grünzüge der Gartenstädte, wo alter Baumbestand zu schützen ist.

Wir werten Genehmigung, Gutachten und Auflagen aus und klären, welche Gewässer, Bäume, Böden und Arten betroffen sind.
Schutzzonen, Zäune, Abflussfilter und Tabuflächen werden vor Baubeginn markiert und mit der Bauleitung abgestimmt.
Regelmäßige Umweltkontrollen auf der Fläche, zusätzlich nach Starkregen und in sensiblen Zeiten wie der Brut- oder Wanderzeit.
Alle Kontrollen und Maßnahmen werden mit Datum und Foto festgehalten und auf Wunsch an Behörde oder Bauherr übergeben.
Grenzt ein Grundstück an die Berner Au, dann liegt ein Teil davon meist im Überschwemmungsgebiet. In diesem Fall markieren wir vor Baubeginn die Flächen, die frei bleiben müssen, prüfen die Standorte von Lager und Containern und kontrollieren regelmäßig, ob der Uferstreifen unberührt bleibt und kein Baustellenwasser in den Bach gelangt.
Soll in der Nähe eines Teichs oder im Umfeld des Gutsparks gebaut werden, dann richten sich die Arbeiten nach Brutzeiten und Artenschutzauflagen. Verlangt die Genehmigung einen Amphibienzaun, dann kontrollieren wir ihn in der Wanderzeit regelmäßig, setzen Tiere fachgerecht um und halten jeden Fund im Protokoll fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen hängen an der Baustelleneinrichtung: wo Lager liegen, wie Fahrwege verlaufen, wohin Wasser abfließt. Wir bringen die Anforderungen schon in die Planung ein.
Unser Personal auf der Baustelle in Hamburg-Farmsen-Berne kann die Kontrollen mit Entsorgung und Reinigung verbinden, sodass Abfälle getrennt, Flächen sauber und Gewässer geschützt bleiben.
Fast die ganze Berner Au ist als Überschwemmungsgebiet festgesetzt. Auf angrenzenden Grundstücken ist Bauen und Gestalten deshalb eingeschränkt. Wir prüfen mit Ihnen, welche Flächen frei bleiben müssen, wo Lager hin dürfen und was bei steigendem Wasser zu tun ist.

Schicken Sie uns Lage des Grundstücks und die Auflagen aus der Genehmigung. Wir schlagen Ihnen vor, wie Kontrollen und Dokumentation aussehen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Farmsen-Berne. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit