
Zwischen Barsbüttel und der Hamburger Landesgrenze liegt offene Landschaft, die im Regionalplan als Regionaler Grünzug erfasst ist und zusammen mit einer Landschaftsachse auf Hamburger Seite einen zusammenhängenden Freiraum bildet. Wer am Rand dieser Flächen baut, bekommt in der Regel Auflagen zu Knicks, Bäumen, Gewässern und Tieren.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir markieren Schutzbereiche, kontrollieren Amphibienzäune, prüfen Gewässer- und Bodenschutz und dokumentieren alles so, dass Naturschutzbehörde und Bauherr den Stand jederzeit nachvollziehen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Norden der Gemeinde liegt in einem Landschaftsschutzgebiet. Für die Erweiterung des Gewerbegebiets über den Bebauungsplan 1.54 sollten Flächen westlich der A 1 aus dem Schutz entlassen werden, BUND und NABU äußerten 2017 dagegen schwere Bedenken. Sie verwiesen auf die Bedeutung des Freiraums als Kalt- und Frischluftrinne und für den Biotopverbund. Baustellen am Übergang zu solchen Flächen brauchen klare Grenzen, damit Lager und Fahrzeuge nicht in geschützte Bereiche ausweichen.
Durch den Ort fließt die Barsbek, die kurz hinter der Landesgrenze in den Schleemer Bach mündet, im Norden spielt der Rähnbach eine Rolle für den Wasserhaushalt. Für Planungen am nördlichen Siedlungsrand verlangte das Umweltgutachten unter anderem versickerungsfähige Beläge und die Versickerung von Niederschlagswasser. Auf der Baustelle bedeutet das: Kein Schlamm in Gräben, keine Betonreste im Bach, Wasserhaltung nur mit Absetzbecken.
Knicks, Altbäume und Ausgleichsflächen prägen den Ortsrand. In Stellungnahmen zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans wurden der Erhalt von Knicks am Rand, von Altbaumbestand und von zum Teil morastigen Ausgleichsflächen gefordert. Hinzu kommt die Vorgeschichte der früheren Deponie 78, die saniert und heute ein Park ist. Bodenschutz und der Umgang mit Aushub gehören deshalb ebenso zur Begleitung wie der Artenschutz.

Wir setzen die Auflagen aus Genehmigung und Umweltbericht auf der Baustelle um, weisen Gewerke ein, kontrollieren Schutzbereiche und halten jede Begehung in einem Protokoll fest.
Wo Baustellen in Barsbüttel zwischen Laichgewässern und Landlebensräumen liegen, kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, dokumentieren Funde und setzen die Tiere auf die sichere Seite.
Wir markieren Wurzelbereiche, prüfen Schutzzäune um Bäume und Knicks und achten darauf, dass Fahrwege und Lager Abstand halten.
Wir kontrollieren Absetzbecken, Gräben und Ölbindemittel, überwachen getrennte Lagerung von Aushub und melden Auffälligkeiten sofort an Bauleitung und Behörde.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt statt nur im Bericht.
Weniger Baustopps durch frühzeitig erkannte Konflikte.
Saubere Dokumentation für Naturschutz- und Wasserbehörde.
Logistik und Umweltschutz aus einer Abstimmung.
→ Ein fester Schutzzaun mit Beschilderung, eine eingewiesene Zufahrt und regelmäßige Kontrollen halten den Bauverkehr auf der genehmigten Fläche.
→ Wir stellen mit dem Bauherrn sicher, dass Amphibienzäune rechtzeitig stehen, kontrollieren sie in der Wanderzeit täglich und führen ein Fundprotokoll.
→ Wir prüfen Absetzbecken und Sperren, veranlassen Nachbesserungen und dokumentieren den Zustand für die Wasserbehörde.
→ Der Aushub wird getrennt gelagert und abgedeckt, bis eine Analyse vorliegt. Die Entsorgung richtet sich nach dem Ergebnis.
Bauen am Übergang zum Landschaftsschutzgebiet mit Knick- und Artenschutz.
Neubauflächen mit Auflagen zu Versickerung, Grünflächen und Altbäumen.
Baustellen in der Nähe von Barsbek und Rähnbach mit Gewässerschutz und Wasserhaltung.
Aushub und Leitungsbau auf Flächen mit Altlastenverdacht unter Begleitung.

Wir lesen Genehmigung, Umweltbericht und Auflagen der Behörden und leiten daraus Kontrollpunkte für die Baustelle ab.
Vor Baubeginn markieren wir Knicks, Bäume und Gewässer, prüfen Schutzzäune und weisen die Gewerke ein.
Während der Bauzeit kontrollieren wir Schutzbereiche, Amphibienzäune und Gewässerschutz nach festem Rhythmus.
Begehungen, Funde und Mängel halten wir in Protokollen fest und geben sie an Bauherr und Behörde weiter.
Liegt ein neues Baufeld am nördlichen Gewerberand direkt neben Knicks und landwirtschaftlich genutzter Fläche im Landschaftsschutzgebiet, dann beginnen wir vor dem ersten Aushub mit einer Begehung. Wir markieren Knicks und Bäume, ziehen einen Schutzzaun und legen mit der Bauleitung fest, wo Lager und Fahrwege liegen dürfen.
Fällt der Baubeginn dann in die Amphibienwanderzeit, dann kontrollieren wir die Schutzzäune täglich am Morgen und tragen jeden Fund in ein Protokoll ein. Nach Regenfällen prüfen wir zusätzlich die Gräben zur Barsbek und die Absetzbecken, bevor das Wasser abgeleitet wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Schutzbereiche fließen direkt in den Einrichtungsplan und in die Anfahrtswege des Logistik-Managements ein. So weiß jeder Fahrer, wo er nicht hinfahren darf.
Unsere Kräfte der operativen Baulogistik achten bei Entsorgung und Reinigung auf dieselben Grenzen. Umweltkontrollen in Barsbüttel laufen damit nicht neben dem Bau her, sondern sind Teil des täglichen Ablaufs.
Im Norden der Gemeinde liegt ein Landschaftsschutzgebiet, das Teil eines Regionalen Grünzugs zwischen der Gemeinde und Hamburg ist. Welche Auflagen für Ihr Grundstück gelten, ergibt sich aus Bebauungsplan, Genehmigung und Stellungnahme der unteren Naturschutzbehörde.

Schicken Sie uns Genehmigung und Umweltbericht Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen anfallen und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Barsbüttel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit